Glaube – Religion – Christentum
Elementare Begriffe evangelischer Theologie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Glaube, Religion und Christentum sind elementare Begriffe der Theologie. Sie erscheinen in (fast) jedem theologischen Entwurf als unvermeidliche Bezugsgrößen. Doch sie stehen auch für Denkweisen, die sich hauptsächlich auf einen der drei Begriffe stützen: als klassische Dogmatik des Glaubens, als liberale Theologie der Religion oder als moderne Theorie des Christentums. Schließlich kennzeichnen Glaube, Religion und Christentum auch Epochen, in denen der jeweilige Elementarbegriff umgebildet oder neugebildet wird. Der sprachlich ausgezeichnete und theologisch sehr hilfreiche Band von Christian Senkel stellt zu jeder der drei Sinndimensionen brauchbares Wissen bereit, er geht aber über ein Kompendium hinaus. Eigene Pointen finden sich im Aufbau, in der Darstellung und an Wegmarken der Interpretation. Die drei elementaren Begriffe machen gemeinsame Sache, ohne ineinander aufzugehen. Es ergeben sich drei mal vier Überlegungen, einer Vorlesung gemäß unterteilt: Glaube von Luther bis zum modernen Freiheitsverständnis – Religion vor und nach Schleiermachers romantischem Entwurf bis zur Lebensweltdeutung – die Theorie des konfessionell und kulturell höchst diversifizierten Christentums.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-374-07555-3
- ISBN-Online
- 978-3-374-07556-0
- Verlag
- EVA, Leipzig
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 330
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- 1.1.1 Elementare Begriffe Kein Zugriff
- 1.1.2 Systematische Reflexion, einheitlich und lückenlos Kein Zugriff
- 1.1.3 Wirklichkeit als Differenzerfahrung und der Glanz der Begriffe Kein Zugriff
- 1.1.4 Formen des Überlieferns sind Optionen auf Erfahrung Kein Zugriff
- 1.2.1 Enzyklopädische Aufgabe und elementarbegriffliche Reflexion Kein Zugriff
- 1.2.2 Die christliche Kulturgeschichte risikofreudig übersetzen Kein Zugriff
- 1.2.3 Wissenschaftlich gebildet in gegenwärtigen Wirklichkeiten Kein Zugriff
- 2.1.1 Glaube als Wort heutiger Sprache Kein Zugriff
- 2.1.2 Glaube – vor der Reformation Kein Zugriff
- 2.2.1 Kirche als Versicherungsgesellschaft und eine Reform des Vergebens Kein Zugriff
- 2.2.2 Ausweitung des Protests im Zeichen des Gottesbildes Kein Zugriff
- 2.2.3 Diesseits von Monumentalisierung und Luther-Bashing Kein Zugriff
- 2.3.1 Glaube. Nicht bloß eine gute Tat, aber was sonst? Kein Zugriff
- 2.3.2 Poiesis des Glaubens Kein Zugriff
- 2.4.1 Gott und Mensch in theologischen Asymmetrien Kein Zugriff
- 2.4.2 Symmetrien im Glaubensleben und reformatorische Selbstverständnisse Kein Zugriff
- 3.1.1 Glaube aus dem Hören Kein Zugriff
- 3.1.2 Offenbarungsurkunde, redend Kein Zugriff
- 3.1.3 Glaubensquelle, sprudelnd Kein Zugriff
- 3.2.1 Krise des Schriftprinzips Kein Zugriff
- 3.2.2 Abschied vom Autoritarismus Kein Zugriff
- 3.2.3 Kritische Gegen-Schrift Kein Zugriff
- 3.3.1 Luther und die Schriftzeichen Kein Zugriff
- 3.3.2 Neue Trends zur Aufwertung der Schrift Kein Zugriff
- 3.4.1 An Gott als Autor glauben Kein Zugriff
- 3.4.2 Der Glaube kommt aus dem – Lesen! Kein Zugriff
- 3.4.3 Poetik des Anfangs. Kleines Evangeliar der Schriftlichkeit Kein Zugriff
- 4.1.1 Das gewisse Etwas der Offenbarung Kein Zugriff
- 4.1.2 Offenbarwerden in der Bibel Kein Zugriff
- 4.2.1 Offenbarung in der kirchlichen Autoritätskultur Kein Zugriff
- 4.2.2 Partikulare Wahrheit? Kein Zugriff
- 4.3.1 Offenbarung als Religionsgeschichte Kein Zugriff
- 4.3.2 Selbstoffenbarung Kein Zugriff
- 4.3.3 Theologie als Medium von Offenbarung? Kein Zugriff
- 4.4.1 Gotteserkenntnis in der Offenheit des Offenbarens Kein Zugriff
- 4.4.2 Das Göttliche als das »Nichtandere« in seinen Medien Kein Zugriff
- 5.1 Anlauf zum Übersetzen – Glaubenssprache heute Kein Zugriff
- 5.2.1 Gottvertrauen und Intersubjektivität Kein Zugriff
- 5.2.2 Selbstgefühl und Weltberuf Kein Zugriff
- 5.2.3 Passionierte Tätigkeit und schließlich: Liebe Kein Zugriff
- 5.3.1 Handelnder Glaube. Eine reformatorische Gedankenreihe Kein Zugriff
- 5.3.2 Ethische Unschärfen und die Macht des Vertrauens Kein Zugriff
- 5.3.3 Versprechen und Verzeihen stiften Vertrauen Kein Zugriff
- 5.4.1 Mundanität. Gelöst in der Welt Kein Zugriff
- 5.4.2 Weltwissen Kein Zugriff
- 5.4.3 Kunst als Spiel vor Gott Kein Zugriff
- 6.1.1 Religion als Wort heutiger Sprache Kein Zugriff
- 6.1.2 Der Religionsbegriff und die Aura des Wissens Kein Zugriff
- 6.1.3 Uneindeutigkeit in den Wissenschaften des Religiösen Kein Zugriff
- 6.2.1 Römische Religion. Numina, rituelle Präzision, Pietät Kein Zugriff
- 6.2.2 Neue Selbstverständlichkeiten. Christliche Aneignung der religio Kein Zugriff
- 6.2.3 Gravierende Umdeutung und reformatorische Exklusivität Kein Zugriff
- 6.2.4 Allmähliche Neudeutung und Kritik positiver Religion Kein Zugriff
- 6.3.1 Universal statt partikular Kein Zugriff
- 6.3.2 Religion als Gattung. Das Christentum und »die Anderen« Kein Zugriff
- 6.3.3 Autonom, nicht autoritär Kein Zugriff
- 6.3.4 Private Religion und öffentliches Christentum Kein Zugriff
- 7.1.1 Orthodoxes Gotteswissen und aufgeklärte Tugendreligion Kein Zugriff
- 7.1.2 Gefühl, Ästhetik, Liebe. Religion nimmt das Universum wahr Kein Zugriff
- 7.1.3 Der fast vergessene Impuls Kein Zugriff
- 7.2.1 Virtuose Bildung zur Religion Kein Zugriff
- 7.2.2 Tätiges Universum und religiöse Positivität Kein Zugriff
- 7.2.3 Göttlich im Augenblick. Poiesis der Religion Kein Zugriff
- 7.3.1 Anschauungen, elementar und zentral Kein Zugriff
- 7.3.2 Zentral im Christentum. Bildung zu religiösem Sinn Kein Zugriff
- 7.4.1 Durchbrechen begriffslogischer Sprache Kein Zugriff
- 7.4.2 Unverzichtbare Performanz und der Blick in die Weite Kein Zugriff
- 7.4.3 Funktionalität und Substanzialität. Eine bleibende Herausforderung Kein Zugriff
- 8.1.1 Religion als Gipfel der Humanität Kein Zugriff
- 8.1.2 Projektion I. Gott als humaner Selbstentwurf Kein Zugriff
- 8.1.3 Projektion II. Reich Gottes als Protest gegen Elend Kein Zugriff
- 8.1.4 Projektion III. Erlösung aus Mangel an Lebenskraft Kein Zugriff
- 8.1.5 Projektion IV. Der Vatergott als infantile Illusion Kein Zugriff
- 8.2.1 Numinoses zwischen Erfahrung und Deutung Kein Zugriff
- 8.2.2 Die Ideogrammatik und eine Kultur des Heiligen Kein Zugriff
- 8.3.1 Religion als menschliche Tätigkeit im Unterschied zur Offenbarung Kein Zugriff
- 8.3.2 Religion als Sünde im Unterschied zum Glauben Kein Zugriff
- 8.3.3 Kirche als Differenzkultur der Gottheit Kein Zugriff
- 8.4.1 Funktionierende Projektion als offenes Argument Kein Zugriff
- 8.4.2 Unabweisbare Kontingenz und die Sinnfrage Kein Zugriff
- 8.5.1 Wissen, Diskurs, Herrschaft Kein Zugriff
- 8.5.2 Der Religionsbegriff als Herrschaftsinstrument Kein Zugriff
- 8.5.3 Aufgeklärte Diversität an den Fakultäten der Religion Kein Zugriff
- 8.5.4 Religionswissen und Kultur Kein Zugriff
- 9.1.1 Rückblick mit Zuversicht Kein Zugriff
- 9.1.2 Kontingenten Sinn fantasieren Kein Zugriff
- 9.1.3 »Kontingenzwaltung« in Miniaturen Kein Zugriff
- 9.2.1 Aufgang Kein Zugriff
- 9.2.2 Aufbruch und Selbstbegegnung Kein Zugriff
- 9.2.3 Einander gegenüber Kein Zugriff
- 9.2.4 Liebesversprechen Kein Zugriff
- 9.2.5 Tafelrunde Kein Zugriff
- 9.2.6 Nachtgedanken Kein Zugriff
- 9.3.1 Reflexion und Verklärung Kein Zugriff
- 9.3.2 Die »Zwischenfälle« als offenes System Kein Zugriff
- 9.3.3 Kultur divinatorischen Aufmerkens Kein Zugriff
- 10.1.1 Christentum als Wort heutiger Sprache Kein Zugriff
- 10.1.2 Wesensfrage Kein Zugriff
- 10.1.3 Gretchenfrage Kein Zugriff
- 10.2.1 Das zerbrochene Corpus Christianum Kein Zugriff
- 10.2.2 Arndt oder Das wahre Christentum im Leben Kein Zugriff
- 10.2.3 1650 oder Die Revolution der protestantischen Peripherie Kein Zugriff
- 10.2.4 Lessing oder Das Neue im Christentum Kein Zugriff
- 10.2.5 Troeltsch oder Wie Protestantismus und moderne Religion zueinanderpassen Kein Zugriff
- 10.3.1 Reflexion christlicher Überlieferung Kein Zugriff
- 10.3.2 Undogmatische Religionssoziologie Kein Zugriff
- 10.3.3 Ethische Zuspitzung Kein Zugriff
- 10.3.4 Fixpunkt im Unübersichtlichen: Eine Kultur individueller Freiheit Kein Zugriff
- 11.1 Was sind evangelisch-soziologische Grillen? Kein Zugriff
- 11.2.1 Konfessionen verstehen – das Wesen aus Namen lesen? Kein Zugriff
- 11.2.2 Kirchentrennendes und anarchische Ökumene Kein Zugriff
- 11.2.3 Sakrament des fluiden Zugehörens. Eine transkonfessionelle Andacht Kein Zugriff
- 11.2.4 Wie ich als Schuljunge zur Kommunion zugelassen wurde. Eine andere Kein Zugriff
- 11.3.1 Vom Schwitzen der Innerlichkeit zum Fisch am Autoheck Kein Zugriff
- 11.3.2 Distanzierte Kirchenmitgliedschaft oder Die Tatsächlichkeit des Unsichtbaren Kein Zugriff
- 11.3.3 Digitales Halleluja! Ein Trend zur Sichtbarkeit des Glaubens Kein Zugriff
- 11.3.4 Evangelischer Klerus? Binäre Ekklesiologie und Authentizitätskult Kein Zugriff
- 11.4 Fortsetzbarkeit einer Theorie des Christentums Kein Zugriff
- 12.1.1 Poesie und Poetik in der Theorie des Christentums Kein Zugriff
- 12.1.2 Dantes Komödie – moderne Komödie Kein Zugriff
- 12.2.1 Max Weber als Höllenrichter im modernen Inferno Kein Zugriff
- 12.2.2 Götter der Moderne. Sachzwang, Wachstum, Selektion, Leibzwang Kein Zugriff
- 12.2.3 Penetrantes Nichterscheinen des Christlichen Kein Zugriff
- 12.3.1 Durch die Moderne pilgern Kein Zugriff
- 12.3.2 Der Weg als Ausweg oder: Bildung und Glaube Kein Zugriff
- 12.3.3 Gott suchen und Menschen begegnen Kein Zugriff
- 12.4.1 Dante als moderner Vergil und die Muse am Bildungsweg Kein Zugriff
- 12.4.2 Gottes Moderne. Weisheit, Ausgleich der Kräfte, Kultur des Maßes, Leibsorge Kein Zugriff
- 12.4.3 Die Sinnenwelt als wiedergewonnener Kosmos Kein Zugriff
- 13.1 Poetisches Nennen und biblischer Gottesbegriff Kein Zugriff
- 13.2.1 Weite aus der Nähe Kein Zugriff
- 13.2.2 Weitungen ins Unähnliche Kein Zugriff
- 13.3.1 Herabströmende Prägnanz Kein Zugriff
- 13.3.2 Bilder göttlicher Kondeszendenz Kein Zugriff
- 13.4 Diversität und Gottesdenken Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 317 - 330





