Erfahrung als eine Form des Wissens
- Autor:innen:
- Reihe:
- Alber-Reihe Philosophie
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Diese systematische Untersuchung des Wissens der Erfahrung ist im Bereich der Erkenntnistheorie angesiedelt und aus der Perspektive der philosophischen Hermeneutik und Phänomenologie formuliert. Die philosophischen Autoren, die in dieser Analyse der Erfahrung als Form des Wissens aufgegriffen werden, decken den Zeitraum von der Antike bis zur Moderne ab. Im ersten Teil der Untersuchung schließt Friederike Rese vor allem an Aristoteles’, Hegels und Kants Analysen des Begriffs der Erfahrung an. Im zweiten Teil betrachtet sie unter den Hauptbegriffen des Ortes, des Leibes, der Sprache und der Zeit die existentiellen Bedingungen, unter denen das Wissen der Erfahrung zustande kommt. Gerade weil Erfahrung wesentlich an die menschliche Existenz gebunden ist und zu deren Konstitution beiträgt, unterliegt sie denselben Bedingungen wie die menschliche Existenz überhaupt. Mit der Thematik der Erfahrung befindet man sich an einer Schnittstelle von Mensch und Welt. Denn in der Erfahrung ist der Mensch auf die Welt bezogen. Und durch die Erfahrung wird der Mensch erst zu demjenigen oder zu derjenigen, der oder die er jeweils ist. Erfahrung ist also nicht nur für den Aufbau des Wissens, sondern auch für die Subjektivität des Menschen konstitutiv. Das Wissen der Erfahrung bezieht sich jedoch nicht allein auf die Lebenserfahrung des Menschen, sondern es kann jeden Gegenstand und jedes Geschehen betreffen, das in der Welt begegnet. Es ist grundlegend für andere Formen des Wissens. Außerdem begleitet Erfahrung jede andere Form des Wissens, denn jeder Zuwachs an Wissen hat die Struktur der Erfahrung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-495-48629-0
- ISBN-Online
- 978-3-495-99860-1
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Alber-Reihe Philosophie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 456
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- . Erfahrung und Wahrnehmung Kein Zugriff
- . Erfahrung und andere Formen des Wissens Kein Zugriff
- . Erfahrung und praktisches Wissen Kein Zugriff
- . Ist Erfahrung ein Wissen? Kein Zugriff
- . Erfahrung als Prozeß im Bewußtsein Kein Zugriff
- . Transformation des Verstehenshorizontes Kein Zugriff
- . Das Moment des Umschlags (μεταβολή) Kein Zugriff
- . Transzendentales vs. empirisches Subjekt Kein Zugriff
- . Sinnlichkeit und Verstand Kein Zugriff
- . Raum und Zeit Kein Zugriff
- . Skizze der Konstellation der Erfahrung Kein Zugriff
- . Verwandte Modelle Kein Zugriff
- . Methodische Reflexion Kein Zugriff
- . Körper an einem Ort Kein Zugriff
- . Konstitution und Erstreckung des Ortes Kein Zugriff
- . Ort des Menschen Kein Zugriff
- . Haut als Grenze zwischen Leib und Ort Kein Zugriff
- . Leib, Körper und Seele Kein Zugriff
- . Kritische Auseinandersetzung mit einem Versuch der Aufhebung der Grenze zwischen Leib und Welt Kein Zugriff
- . Genauere Betrachtung der Grenze zwischen Leib und Welt Kein Zugriff
- . Die menschliche Seele und die beiden Bewegungen der Grenzüberschreitung Kein Zugriff
- . Vorprädikative Momente von Erfahrung Kein Zugriff
- . Urteil Kein Zugriff
- . Verstehenshorizont Kein Zugriff
- . Narrativität Kein Zugriff
- . Fiktionalität Kein Zugriff
- . Zeit und Erfahrung Kein Zugriff
- . Erinnerung Kein Zugriff
- . Geburt und Tod Kein Zugriff
- . Geschichtlichkeit Kein Zugriff
- . Erfahrung als Transformation des Subjekts Kein Zugriff Seiten 407 - 420
- . Wirklichkeit zwischen Subjekt und Welt Kein Zugriff Seiten 421 - 428
- . Erfahrung und philosophische Reflexion Kein Zugriff Seiten 429 - 442
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 443 - 456





