
Musealisierung als wirkungsästhetisches Prinzip
Studien zu August Klingemann- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Kunstrezeption auf der Bühne - August Klingemanns Theaterästhetik zwischen Aufklärung, Romantik und Weimarer Klassik.
August Klingemann zählt zu den wichtigsten Wegbereitern des modernen Theaters. Zeitgenossen lobten seine ordentliche Bühnenführung. Bekannte Schauspieltalente wie Wilhelmine Berger oder Heinrich Marr gingen bei ihm in die Schule. 1823 brachte er Heines »Almansor«, 1829 Goethes »Faust« zur Uraufführung. Doch während Klingemanns Name in der Theatergeschichte eine feste Größe ist, wird er in der Literaturgeschichte nur am Rande erwähnt - als Verfasser epigonaler Dramen und Autor eines genialen Romans: »Nachtwachen von Bonaventura«.
Manuel Zink betrachtet nun erstmals das Gesamtwerk des geschäftigen Bühnenleiters und verortet es funktional in den historischen Kontext um 1800. Ausgehend von Klingemanns theatertheoretischen Essays schlägt das Buch einen Bogen von den frühen experimentellen Texten romantischer Prägung bis zu den späten Dramen in der Nachfolge Schillers mit dem Ziel, die in ihnen dargestellten Kunstrezeptionen zu befragen. Indem Klingemann in seinen praxisbezogenen Theaterstücken Situationen inszeniert, die ebenso gut im Museum hätten stattfinden können, profiliert er den Akt Musealisierung als wirkungsästhetisches Prinzip und antizipiert in dieser Weise Aspekte des modernen Theaters.
Ernst August Friedrich Klingemann (1777-1831) war Dramatiker, Erzähler, Essayist und Theaterleiter in Braunschweig. Ihm ist die erste öffentliche Aufführung von Goethes »Faust« 1829 zu verdanken.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5066-3
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4778-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 504
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1. Das Unbehagen in der Klingemann-Rezeption Kein Zugriff
- 2. Resümee zum Forschungsstand und Erkenntnisinteresse Kein Zugriff
- 3. Nachahmung als Strategie? Kein Zugriff
- 4. Vom Dramaturgen zum Dramatiker Kein Zugriff
- 5. Individualität versus Imitation Kein Zugriff
- 6. Die Vorbildfunktion der Historie Kein Zugriff
- 7. Musealisierung als ästhetisches Verfahren Kein Zugriff
- 1. Ohne Publikum kein Theater Kein Zugriff
- 2. Das distanzierte Publikum Kein Zugriff
- 3. Das Publikum schreibt Geschichte Kein Zugriff
- 4. Klingemanns Nationaltheateridee Kein Zugriff
- 5. Die Allegorie der Poesie Kein Zugriff
- 6. Das „Museum im Geiste“ Kein Zugriff
- 7. Eklektizismus als inszenierte Nachahmung Kein Zugriff
- 1. Die romantische Tragödie Kein Zugriff
- 2. Die Schauspielkunst als Studium der Kunstgeschichte Kein Zugriff
- 3. Überlegungen zum Bühnenstil Kein Zugriff
- 4. Die Bühne als Gemälde Kein Zugriff
- 5. Iffland im Kontext der Klingemann’schen Theaterästhetik Kein Zugriff
- 6.1 Selbstgefühl und Theatermetaphorik Kein Zugriff
- 6.2 Geschichte als Weltgericht Kein Zugriff
- 6.3 Selbsttäuschung und Autonomieverlust Kein Zugriff
- 6.4 Kostüme, Requisiten, Dekorationen Kein Zugriff
- 6.5 Leben und Tod – Traum und Wirklichkeit Kein Zugriff
- 6.6 Topographien Kein Zugriff
- 6.7 Dialektik von Kunst und Natur Kein Zugriff
- 7. Musealisierung als wirkungsästhetisches Prinzip Kein Zugriff
- Abbildungen Kein Zugriff
- Zeittafel Kein Zugriff
- Bibliographie der Schriften Klingemanns Kein Zugriff
- Quellen Kein Zugriff
- Forschungsliteratur Kein Zugriff
- Register Kein Zugriff




