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Monographie Kein Zugriff

Standards und Wissen

Zur Praxis wissenschaftlicher Erkenntnis. Eine philosophisch-systematische Untersuchung
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Dass wir es nicht mit bloßem Alltagswissen, sondern mit wissenschaftlicher Erkenntnis zu tun haben, lässt sich auf Kriterien zurückführen: Objektivität und Systematizität sind hier vor allem zu nennen. Wie übersetzt sich dieser Anspruch aber in die wissenschaftliche Praxis? Dies tangiert die Frage, wie wir methodisch vorgehen, welche theoretischen Vorannahmen uns anleiten, aber auch, welche Maßstäbe wir an die Bewertung von Ergebnissen anlegen.Im Zusammenwirken wissenschaftlichen Handelns und Erkennens muss plausibilisiert werden, worüber Wissen erworben wird, wie dieses Wissen beschaffen ist und anhand welcher Verfahren dieser Anspruch einlösbar wird. Dazu dienen Standards: Auf ihrer Grundlage werden Ressourcen ausgewählt, Methoden priorisiert, wird über die Bewertung von Forschungsergebnissen mitentschieden.Im Fokus der vorliegenden philosophischen Untersuchung steht die Frage nach dem normativen Status von Standards: Wann wird aus einer lokalen Gebrauchsnorm ein fachübergreifender Standard? Wie ist es um die Genese, Geltung und Gültigkeit von wissenschaftlichen Normen bestellt? Tragen Standards als Normative zur Erkenntnissicherung bei? Lara Huber expliziert dies an Beispielen aus der biowissenschaftlichen Forschung, namentlich an laborbasierten Designs am Schnittfeld von Biologie, Biomedizin und Biotechnik. Lara Huber ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Universität zu Kiel. 2018 habilitierte sie sich im Fach Philosophie an der Universität Wuppertal. Sie forscht u.a. zur Wissenschafts- und Technikphilosophie, zur Erkenntnistheorie und Ästhetik.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-95832-193-9
ISBN-Online
978-3-7489-2059-5
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
428
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 11
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 12 - 26
      1. Das Maß Kein Zugriff
      2. Der Typ(us) Kein Zugriff
      3. Die Regel Kein Zugriff
      4. Der Kanon Kein Zugriff
      5. Die Norm Kein Zugriff
      6. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
        1. Bewertung und Aufbewahrung Kein Zugriff
        2. Klassifizierung und Benennung Kein Zugriff
        1. Objektivität versus Subjektivität Kein Zugriff
        2. Objektivität versus Singularität und Lokalität Kein Zugriff
        1. Fortschritt: Zur Metaphysik wissenschaftlicher Arbeit Kein Zugriff
        2. Zur Faktizität der Erkenntnisarbeit Kein Zugriff
        1. Vorhersage- und Erklärungskraft Kein Zugriff
        2. Autorität und Anerkennung Kein Zugriff
      1. Standardisierungsideale in der Technikentwicklung Kein Zugriff
      2. Technisierung wissenschaftlicher Praktiken und Verwissenschaftlichung technischer Verfahren Kein Zugriff
          1. »BioBricks«: Biologische Bausteine der Synthetischen Biologie Kein Zugriff
          2. Zelllinien: Kultivierung humanen und tierischen Gewebes für die biomedizinische Forschung Kein Zugriff
          1. Die »Fly Group« und die Konstituierung methodischer Richtlinien in der Entwicklungsgenetik Kein Zugriff
          2. »Kochsche Postulate«: Zum Verhältnis von Labor und Klinik in der Medizin Kein Zugriff
          1. »What is true for the bacterium is true for the elephant«: Vom Protein-Paradigma zum Zentralen Dogma der molekularbiologischen Forschung Kein Zugriff
          2. »Sickle-Cell Anemia, a Molecular Disease«: Ein Erklärungsmodell für die biomedizinische Forschung Kein Zugriff
        1. Homogenität Kein Zugriff
        2. Stabilität Kein Zugriff
        3. Validität Kein Zugriff
        4. Positivität Kein Zugriff
        5. Öffentlichkeit Kein Zugriff
        6. Kontrolle Kein Zugriff
    1. III. Zum Ideal der epistemischen Singularität eines Standards und den Herausforderungen pluraler Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 269 - 284
        1. Erste Annäherung: Experimentieren impliziert offenes Tun Kein Zugriff
        2. Zweite Annäherung: Ein Experiment ist keine Zufallsaktivität, sondern eine gelenkte Tätigkeit Kein Zugriff
        3. Dritte Annäherung: Experimente schaffen eine neue empirische Situation, in der Gegenstände die Eigenschaft haben, erkannt zu werden Kein Zugriff
      1. Strukturierung: Forschungsorganisation und Experimentalsystem Kein Zugriff
      2. Hierarchisierung: Akteure und Experten Kein Zugriff
        1. Sicherung wissenschaftlicher Erkenntnis Kein Zugriff
        2. Taxierung von Freiheitsgraden wissenschaftlicher Forschung Kein Zugriff
        1. Autorität des Labors: Wissenschaftliche Erkenntnis zwischen Lokalität und Universalität Kein Zugriff
        2. Deutungsmacht: Wissenschaftlichkeit und Entpersonalisierung Kein Zugriff
        3. Gatekeeping: Von der Peer Group zur Diskursgemeinschaft Kein Zugriff
  3. Schlussbemerkungen Kein Zugriff Seiten 360 - 363
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 364 - 406
  5. Personen- und Sachregister Kein Zugriff Seiten 407 - 428

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