
Signum des Lebendigen
Verletzlichkeit, Würde, Leistungsfähigkeit im Diskurs zu Inklusion- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Seit Deutschland im Jahre 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert hat, gab es in der Gesellschaft viel Zuspruch für die Ziele der Inklusion. Zugleich stagniert deren Umsetzung vielerorts, insbesondere im Kontext von Bildung und sozialer Teilhabe. Das an der Schnittstelle von Philosophie und Inklusionsforschung verortete Buch von Mirjam Rabe weist nach, dass immaterielle Strukturen, die den Zielen der Inklusion im Wege stehen, auch einem Sprechen und Schreiben über Inklusion, das diese affirmativ beschreibt, inhärent sein können. Sprachliche Feinanalysen höchst unterschiedlicher Texte zeigen die Verwobenheit scheinbar unverbundener Diskurse auf und führen schließlich zu grundsätzlichen, die Disziplingrenzen transzendierenden Fragen: Wie kann das Menschliche ohne Bezug auf Fähigkeiten oder Eigenschaften bestimmt werden? Wie verändert sich das Denken der Inklusion sowie ‚der Menschen‘ im Allgemeinen, wenn Verletzlichkeit als Signum alles Lebendigen anerkannt wird? Was bedeutet es, die Evidenz einer konkreten Beziehungserfahrung in der Theoriebildung zu berücksichtigen? Ziel der Reflexionen ist es, Trennlinien zwischen ‚wir‘ und ‚die‘, zwischen ‚gesund‘ und ‚krank‘ zu benennen, zu öffnen und zu transformieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Online
- 978-3-465-14681-0
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 384
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1.1 Thematische Hinführung und Zielsetzung Kein Zugriff
- 1.2 Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
- 1.3 Der Begriff ‚Behinderung‘ und das Pronomen ‚wir‘ Kein Zugriff
- 1.4 Methodische Reflexionen I Kein Zugriff
- 2.1.1 Butler: Handlungsmacht eines ‚postsouveränen Subjekts‘ Kein Zugriff
- 2.1.2 Sprachliche Gewalt gegenüber ‚Menschen mit Behinderung‘ Kein Zugriff
- 2.1.3 Rückfragen an ein logozentristisches Anerkennungskonzept Kein Zugriff
- 2.2.1 Levinas: Denken im ‚dritten Raum‘ Kein Zugriff
- 2.2.2 Zum Verhältnis der Sprechenden zur Sprache Kein Zugriff
- 2.2.3 Möglichkeiten und Grenzen einer Metaphernanalyse Kein Zugriff
- 3.1 Auswahl der Texte und Leitfragen Kein Zugriff
- 3.2.1 Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (1998 und 2021) Kein Zugriff
- 3.2.2 Förderschwerpunkt Sprache (1998) Kein Zugriff
- 3.2.3 Neuere Beschlüsse zu inklusiver Bildung (2010/11) Kein Zugriff
- 3.3 Beantwortung der Leitfragen Kein Zugriff
- 4.1.1 Die Extremposition eines ontologischen Lingualismus Kein Zugriff
- 4.1.2 Infragestellung des ontologischen Lingualismus Kein Zugriff
- 4.2.1 Zum Verhältnis von Norm und Ideal Kein Zugriff
- 4.2.2 Übersteigung und Verletzlichkeit Kein Zugriff
- 5.1.1 Nussbaum: Capabilities Approach und ‚Speziesnorm‘ Kein Zugriff
- 5.1.2 Kritische Überlegungen zu Nussbaums Würdekonzeption Kein Zugriff
- 5.2.1 Eine ‚radikaler verstandene Inklusion‘ und das Unverfügbare Kein Zugriff
- 5.2.2 Spaemann: ‚Die Person ist der Mensch‘ Kein Zugriff
- 6.1 Pädagogische Anerkennung jenseits des Leistungsprinzips Kein Zugriff
- 6.2 Schutz und Offenheit Kein Zugriff
- 6.3 Das Soziale ohne den Aspekt der Konkurrenz Kein Zugriff
- 6.4 Ein weiter Begriff von Dialog Kein Zugriff
- Schlussgedanken: Signum des Lebendigen Kein Zugriff Seiten 361 - 371
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 372 - 382
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 383 - 384



