Stalking – Zwischen Liebeswahn und Strafrecht
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Therapie & Beratung
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Die zentrale, aber verborgene Überzeugung eines jeden Stalkenden ist es, mit einer anderen Person in einer überaus engen Beziehung zu stehen. Stalkende behandeln ihre Opfer wie einen Selbstanteil und versuchen sie zu kontrollieren. Eine Zurückweisung durch das Gegenüber setzt eine interaktionelle Dynamik von Festhalten- und Entkommen-Wollen in Gang. Im Umgang mit Stalking-Delikten haben sich die Möglichkeiten des Strafrechts als unzureichend erwiesen. Angesichts dieses Defizits hat sich die Praxis außergerichtlicher Lösungswege für Stalking-Fälle entwickelt, die den Blick gleichermaßen auf Stalkende wie auf Opfer richtet.
Das Buch führt über juristische, sozialwissenschaftliche und psychologisch-psychoanalytische Beiträge in die Komplexität des Themas ein. Mit zahlreichen Fallbeispielen aus Beratung und Behandlung veranschaulichen die AutorInnen seelische Konfliktkonstellationen, sodass diese auch für Laien verständlich werden.
Mit Beiträgen von Lorenz Böllinger, Georg Bruns, Heinfried Duncker, Frauke Dziomba, Astrid Hirschelmann, Eduard Matt, Valeska Meine, Svenja Taubner, Gabriele Treu und Frank Winter
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2393-3
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6924-5
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Therapie & Beratung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 257
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- Überlegungen zur Sozialpsychologie der Stalking-Kriminalisierung Kein Zugriff Seiten 15 - 36Autor:innen:
- Die deutsche Strafnorm der beharrlichen Nachstellung, die Debatte zu deren Verschärfung und das gesellschaftlich Unbewusste Kein Zugriff Seiten 37 - 66Autor:innen:
- Gewalt in Liebesbeziehungen - Dynamik von narzisstischen Verletzlichkeiten bei Trennungen Kein Zugriff Seiten 67 - 86Autor:innen: |
- Zur Notwendigkeit der Abgrenzung zwischen Stalking-Tätern und Stalking-Opfern - Einige Überlegungen aus psychoanalytischer Sicht Kein Zugriff Seiten 87 - 108Autor:innen:
- Die interpersonelle Dynamik des Stalkings Kein Zugriff Seiten 109 - 128Autor:innen:
- Verschmelzungsfantasie und Affektspaltung - Ein psychologisches Modell des Stalkings mit klinischen Beispielen Kein Zugriff Seiten 129 - 150Autor:innen:
- Alternativen zur strafrechtlichen Sanktion im Bremer Kriseninterventionsteam Stalking - Konzept, Setting, Fallbeispiele Kein Zugriff Seiten 151 - 176Autor:innen: |
- »Stalkin’-Women«? Überlegungen und Fallbeispiele zu weiblichem Stalking-Verhalten Kein Zugriff Seiten 177 - 200Autor:innen: |
- Werben und Verletzen - Eine kleine Fallstudie zu weiblichem Stalking Kein Zugriff Seiten 201 - 218Autor:innen:
- Cyberstalking - Neue Medien – neues Sozialverhalten – neue Konflikte? Kein Zugriff Seiten 219 - 246Autor:innen: |
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 247 - 257





