
Der Berliner Bierboykott von 1894
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Bier war am Ende des 19. Jahrhunderts das Getränk der Berliner. Die Industrialisierung nahm zu, und mit ihr wuchs die Zahl der Einwohner der Stadt – vor allem in den Arbeitervierteln. Bald war die Berliner Bierindustrie die größte in Europa. Und eine Schlüsselindustrie. Nachdem 1890 die erneute Verlängerung des Gesetzes »gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie«, des Sozialistengesetzes, gescheitert war, wurden besonders die Brauereien zum Ziel der Agitation einer immer selbstbewusster auftretenden Arbeiterschaft. Ein Beispiel hierfür ist die heute weitgehend vergessene Geschichte, wie ein paar Böttcher in einer Kneipe im Berliner Vorort Rixdorf beschlossen hatten, den 1. Mai 1894, den Tag der Arbeiterbewegung, als Ruhetag zu feiern, und wie sich daraus ein acht Monate währender Kampf zwischen Brauereiarbeitern und »Bierprotzen« entwickelte. Gewonnen hatte am Ende keine der beiden Parteien, denn sie hatten durch ihre Einigung am 24. Dezember 1894 gemeinsam ein Regelwerk zustandegebracht, das den Grundstein legte zu den Prinzipien heutiger Sozialpartnerschaft. Detlef Brennecke bringt die Geschichte des Berliner Bierboykotts von 1894 in ihren dramatischen und amüsanten Momenten auf unterhaltsame Weise wieder in Erinnerung.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-86732-447-2
- ISBN-Online
- 978-3-86732-579-0
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 233
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Von der Warmherzigkeit der gesetzgebenden Gewalten Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Vom zweischneidigen Schwert Kein Zugriff Seiten 13 - 20
- Von einer Dummheit Kein Zugriff Seiten 21 - 26
- Vom nivellierenden Charakter des Bairisch Biers Kein Zugriff Seiten 27 - 35
- Vom »boykotten« Kein Zugriff Seiten 36 - 43
- Von den Unruhen vor dem Sturm Kein Zugriff Seiten 44 - 56
- Von der Suche nach der Ursache der Wirkung Kein Zugriff Seiten 57 - 63
- Von Richard Roesicke Kein Zugriff Seiten 64 - 74
- Von der Fron und vom Lohn und vom Sterben Kein Zugriff Seiten 75 - 80
- Von der neuen Kampfzone Kein Zugriff Seiten 81 - 86
- Von Bierschnüfflern und Flugblättern, Boykottbrechern und Konkurrenten Kein Zugriff Seiten 87 - 96
- Von Ignaz Auer Kein Zugriff Seiten 97 - 106
- Von der Versumpfung Kein Zugriff Seiten 107 - 115
- Von – unter anderem – »B molle« Kein Zugriff Seiten 116 - 128
- Vom Tumult in Nieft’s Salon Kein Zugriff Seiten 129 - 141
- Von der Schlüsselrolle der »Dreiunddreißig« Kein Zugriff Seiten 142 - 149
- Vom Weihnachts(un)frieden, oder: Vom Weißbluten zum Schwarzärgern Kein Zugriff Seiten 150 - 160
- Vom guten Ende Kein Zugriff Seiten 161 - 169
- Das Stenogramm eines unbekannten Verfassers über den Verlauf der Großen öffentlichen Volksversammlung am 30. Dezember 1894 in Eduard Wiersing’s Salon in der Knesebeckstraße 77 in Rixdorf Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Chronik Kein Zugriff
- Auswahlbibliographie Kein Zugriff
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff
- Hinweis Kein Zugriff
- Über den Autor Kein Zugriff





