
Wissen und Begründen
Evidenz als umkämpfte Ressource in der Wissensgesellschaft- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Evidenz ist in der Wissensgesellschaft zu einer zentralen Ressource geworden. Gleichzeitig sind Aushandlungen um die Gültigkeit von Wissen ein im Laufe des 20. Jahrhunderts politisch brisanter werdendes Phänomen, das multiple Bereiche der Wissenschaft, der Technik, der Politik, der Medizin und der Gesellschaft prägt. Nicht erst die Diagnose eines „postfaktischen Zeitalters“ zeigt: Wissen wird in modernen Gesellschaften nicht per se akzeptiert, sondern Wissensakteure und -akteurinnen müssen überzeugen, um ihren Befunden Evidenz zu verleihen. Doch welche Praktiken wenden sie dazu an, wie wird die Gültigkeit von Wissen in verschiedenen Öffentlichkeiten ausgehandelt? Der Sammelband untersucht diese hier als Evidenzpraktiken verstandenen Dynamiken in interdisziplinärer Perspektive. Die Autoren und Autorinnen widmen sich dazu Beispielen aus der Medizin-, Kommunikations-, Wirtschafts-, Wissenschafts-, Technik- und Umweltweltforschung und sie verbinden dabei die Analyse der jüngsten Geschichte mit aktuellen Phänomenen. Mit Beiträgen von Helena Bilandzic, Tommaso Bruni, Sarah Ehlers, Stefan Esselborn, Sascha Dickel, Kay Felder, Mariacarla Gadebusch Bondio, Christine Haßauer, Susanne Kinnebrock, Magdalena Klingler, Emilia Lehmann, Sabine Maasen, Ruth Müller, Jutta Roosen, Helmuth Trischler, Andreas Wenninger, Fabienne Will, Karin Zachmann
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6223-1
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0338-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 170
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- AbkürzungsverzeichnisSeiten 7 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Autor:innen: |Download Kapitel (PDF)
- Vom Wissen zur Gewissheit: Evidenzpraktiken als AushandlungsprozesseAutor:innen: |
- Wissens- und Machtordnungen: Evidenzpraktiken im ZusammenspielAutor:innen: |
- Fazit: De- und Re-Stabilisierung von EvidenzAutor:innen: |
- LiteraturAutor:innen: |
- Autor:innen: | | | |Download Kapitel (PDF)
- Fall 1: Anthropocene Working Group (interdisziplinäre Öffnung)Autor:innen: | | | |
- Fall 2: Citizen Science (transdiziplinäre Öffnung)Autor:innen: | | | |
- Gemeinsames FazitAutor:innen: | | | |
- LiteraturAutor:innen: | | | |
- Autor:innen: | | |Download Kapitel (PDF)
- EinleitungAutor:innen: | | |
- Erstes Beispiel: Medizinische Evidenz in sich wandelnden KontextenAutor:innen: | | |
- Zweites Beispiel: Online-Archive als Orte lokalhistorischer EvidenzAutor:innen: | | |
- FazitAutor:innen: | | |
- LiteraturAutor:innen: | | |
- Autor:innen: | | |Download Kapitel (PDF)
- Die rhetorische Macht quantitativer Evidenz im Verhältnis zum Ermessensurteil von Expert_innenAutor:innen: | | |
- Risikozahlen und Grenzwerte als Evidenz für SicherheitAutor:innen: | | |
- Leistungsindikatoren als Evidenz für ExzellenzAutor:innen: | | |
- FazitAutor:innen: | | |
- LiteraturAutor:innen: | | |
- Autor:innen: | |Download Kapitel (PDF)
- Bewerten und Gewichten als Evidenzpraktiken zur Begründung von EntscheidungenAutor:innen: | |
- Die Etablierung der Kosten-Nutzen-Analyse in komplexen EntscheidungsprozessenAutor:innen: | |
- Evidenz in der Roll-Back-Malaria-InitiativeAutor:innen: | |
- Evidenz als Entscheidungshilfe in der KritikAutor:innen: | |
- FazitAutor:innen: | |
- LiteraturAutor:innen: | |
- Autor:innen: | |Download Kapitel (PDF)
- EinleitungAutor:innen: | |
- Analysieren als Grundoperation der wissenschaftlichen Evidenzerzeugung und Gegenpol zum ErzählenAutor:innen: | |
- Berichterstattung zu Genforschung und EvidenzpraktikenAutor:innen: | |
- Wirksamkeit von (Wissenschafts-)NarrationenAutor:innen: | |
- Ausblick: Narrative Evidenz und die Verknüpfung heterogener PublikaAutor:innen: | |
- LiteraturAutor:innen: | |
- Verzeichnis der Autor_innenSeiten 167 - 170 Download Kapitel (PDF)



