
Hamburg: Tor zur kolonialen Welt
Erinnerungsorte der (post-)kolonialen Globalisierung- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Hamburg als Kolonialmetropole: Spurensuche und Forschungsbilanz. Als wichtigster Hafen Deutschlands war Hamburg auch zentrale Kolonialmetropole. Das »Tor zur Welt« war über Jahrhunderte ein Tor zur kolonialen Welt. Man hatte Handelsbeziehungen zu Kolonialmächten und Kolonien, man handelte mit Kolonialwaren und auch mit Menschen. Diese Geschichte hat Spuren hinterlassen. Hamburg ist voller (post-)kolonialer Erinnerungsorte, die nicht nur für die Stadtgeschichte interessant sind, sondern auch Aufschluss geben über die Geschichte der kolonialen Globalisierung. Die untersuchten Erinnerungsorte reichen von Vorstellungswelten wie der Figur des »Hanseaten« über Institutionen der Kolonialwirtschaft und -politik wie dem Hafen oder der Handelskammer, einzelnen Unternehmen wie dem Woermann-Konzern bis zu Wissenschaft, Kultur und Kunst, etwa dem Museum für Völkerkunde (heute MARKK) oder dem Tierpark Hagenbeck und seinen »Völkerschauen«. Auch die Geschichte einzelner Denkmäler wie dem großen »Bismarck« am Hafen oder den »Askari-Reliefs« wird untersucht. Ergänzt um biographische Skizzen wird deutlich, was der Kolonialismus für Hamburg bedeutet, aber auch Hamburg für den Kolonialismus.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5018-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4734-2
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 591
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Deutschlands Tor zur Welt. Weltoffenheit und koloniale Amnesie in Hamburg Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Imperialismus des Freihandels. Die Handelskammer Hamburg als (post-)kolonialer Erinnerungsort Kein Zugriff Seiten 31 - 48Autor:innen:
- Der Hamburger Hafen. Ort des kolonialistischen Kosmopolitismus und Mythos des Liberalismus (18.-20. Jahrhundert) Kein Zugriff Seiten 49 - 66Autor:innen:
- Der Baakenhafen. Inszenierungsort für Vorstellungen von Deutschland als Kolonialmacht Kein Zugriff Seiten 67 - 82Autor:innen:
- ›Afrikahaus‹: Sitz des Woermann-Konzerns. Ein Kapitel kolonialer Globalisierung Kein Zugriff Seiten 83 - 98Autor:innen:
- Stockmeyerstraße. H. C. Meyer und seine Erben Kein Zugriff Seiten 99 - 112Autor:innen:
- Globalgeschichte unter Buchenwipfeln. Bismarcks Alterssitz Friedrichsruh als postkolonialer Erinnerungsort Kein Zugriff Seiten 113 - 128Autor:innen:
- Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee Kein Zugriff Seiten 129 - 144Autor:innen:
- Karl Sieveking. Weltgewandter Hanseat und kolonialer Phantast Kein Zugriff Seiten 145 - 160Autor:innen:
- Kolonialer Anspruch und Vehikel für die Universität. Zur kurzen Geschichte des Hamburgischen Kolonialinstituts 1908 bis 1919 Kein Zugriff Seiten 163 - 180Autor:innen:
- Hamburgs koloniale Geographien. Geographische Gesellschaft und Seminar für Geographie Kein Zugriff Seiten 181 - 196Autor:innen:
- Medizin und Kolonialismus. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin als (post-)kolonialer Hamburger Erinnerungsort Kein Zugriff Seiten 197 - 212Autor:innen:
- »Kein Mensch setzt meinem Sammeleifer Schranken«. Amalie Dietrich zwischen Herbarium und Leichenraub Kein Zugriff Seiten 213 - 228Autor:innen:
- Hamburg und die Visualisierung Afrikas. Ein verstörender Nachlass im Kollektivgedächtnis der Stadt? Kein Zugriff Seiten 229 - 244Autor:innen:
- Hamburg und das Hanseatische Kein Zugriff Seiten 247 - 262Autor:innen:
- Der Übersee-Club Kein Zugriff Seiten 263 - 278Autor:innen:
- Von kolonialen Sammlungen und Dekolonisierungsversuchen. Das (ehemalige) Museum für Völkerkunde Hamburg als (post-)kolonialer Erinnerungsort Kein Zugriff Seiten 279 - 292Autor:innen:
- »Geh’n wir mal zu Hagenbeck …« Das Hamburger Traditionsunternehmen als Schau-Fenster in die koloniale Welt Kein Zugriff Seiten 293 - 308Autor:innen:
- »Museum für Kolonie und Heimat«. Exotismus und Vergnügen in Käppen Haases Seemannskneipe in St. Pauli Kein Zugriff Seiten 309 - 322Autor:innen:
- Das »Tor zur Welt« im Rampenlicht. Theater und Unterhaltung in Hamburg als koloniale Erinnerungsorte Kein Zugriff Seiten 323 - 338Autor:innen:
- Die Stadt spielt Hafen. Über das koloniale Erbe der HafenCity Kein Zugriff Seiten 339 - 352Autor:innen:
- Eine afrikanische Entdeckung Hamburgs. Die interkulturellen Reisen Heinrich Barths und seiner Expeditionsdiener in Afrika und Europa Kein Zugriff Seiten 355 - 372Autor:innen: |
- Das Hamburger Komitee. Das Gründungstreffen des International Trade Union Committee of Negro Workers in Hamburg 1930 Kein Zugriff Seiten 373 - 384Autor:innen:
- Mpondo Akwa aus Kamerun in der (Hamburger) Öffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 385 - 400Autor:innen:
- Afrodeutsche Perspektiven auf Hamburg im Nationalsozialismus. Hans J. Massaquoi Kein Zugriff Seiten 401 - 414Autor:innen:
- »Chinesenviertel«. Migration, Imagination und Erinnerung Kein Zugriff Seiten 415 - 428Autor:innen:
- Hamburg extra muros. Die Hanse-Metropole und deren geheime Spuren in Togo Kein Zugriff Seiten 429 - 442Autor:innen:
- Bismarck in Hamburg. Deutschlands höchstes Kolonialdenkmal Kein Zugriff Seiten 445 - 462Autor:innen: |
- Hans Dominik. Kolonialheld oder -verbrecher? Kein Zugriff Seiten 463 - 476Autor:innen:
- Die koloniale Gefallenengedenktafel in St. Michaelis und ihre Rezeption Kein Zugriff Seiten 477 - 488Autor:innen:
- Nicht mehr als eine ferne Bekannte? Die koloniale Funktion der Speicherstadt (1880-2017) Kein Zugriff Seiten 489 - 502Autor:innen:
- Heinrich Carl von Schimmelmann. Transatlantischer Kolonialunternehmer und Symbolfigur des Versklavungshandels Kein Zugriff Seiten 503 - 516Autor:innen:
- »Kolonialheroen« in deutscher, tansanischer und britischer Erinnerungskultur. Das Beispiel des Wissmann-Denkmals und des ›Askari‹-Monuments in Hamburg beziehungsweise Dar es Salaam Kein Zugriff Seiten 517 - 530Autor:innen: |
- Kolonialkriegerverehrung in (post-)kolonialen Zeiten. Von der ›Lettow-Vorbeck-Kaserne‹ zum ›Tansaniapark‹ Kein Zugriff Seiten 531 - 546Autor:innen: |
- Epistemologische Leerstellen in den verflochtenen Geschichten Tansanias und Deutschlands. Eine Sicht aus Hamburgs Partnerstadt Dar es Salaam Kein ZugriffAutor:innen:
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Kurzbiografien der Autor*innen Kein Zugriff
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- Ortsregister Kein Zugriff




