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Monographie Kein Zugriff

Untersuchungen zum Viktimisierungs-Furcht-Paradoxon

Ein empirischer Beitrag zur Aufklärung des "Paradoxons" anhand von Vorsicht und Vulnerabilität im Alter
Autor:innen:
Verlag:
 13.01.2011

Zusammenfassung

Haben ältere Menschen mehr Furcht vor kriminellen Handlungen als Jüngere, obwohl das Opferrisiko im Alter sinkt? Ist die Kriminalitätsfurcht älterer Menschen damit irrational oder wird das Wohlbefinden durch die Furcht vor kriminellen Handlungen beeinträchtigt? Welche Rolle spielt der Gesundheitszustand und sind im Alter Strategien denkbar, um kriminalitätsfurchtbedingte Einschränkungen zu bewältigen?

Diesen Fragen geht die Autorin mit einer quantitativen empirischen Untersuchung nach. Es werden Ergebnisse aus einer für die Bundesrepublik Deutschland repräsentativen Opferbefragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen aus dem Jahr 2005 berichtet. Die Stichprobe umfasst 3330 Personen im Alter von 40-85 Jahren. Thematisch ist die Arbeit in den Überschneidungsgebieten der kriminologischen Forschung und der entwicklungspsychologischen Altersforschung angesiedelt.

Es wird gezeigt, dass ältere Menschen durchaus ein angemessenes Vorsichtsverhalten haben, das sich weniger an objektiven Opferdaten, sondern vielmehr an ihrer subjektiven Gesundheitseinschätzung orientiert. Gleichzeitig verfügen sie über Strategien, die Beeinträchtigungen ihres Wohlbefindens verhindern.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2011
Erscheinungsdatum
13.01.2011
ISBN-Print
978-3-8329-5605-9
ISBN-Online
978-3-8452-2827-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung
Band
38
Sprache
Deutsch
Seiten
188
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 15
    1. Das Risiko der Opferwerdung im Alter Kein Zugriff Seiten 16 - 19
      1. Die emotionale Facette der Kriminalitätsfurcht Kein Zugriff Seiten 19 - 23
      2. Die kognitive Facette der Kriminalitätsfurcht Kein Zugriff Seiten 23 - 23
      3. Die behaviorale Facette der Kriminalitätsfurcht Kein Zugriff Seiten 23 - 25
    2. Kriminalitätsfurcht im Alter: Stand der Forschung Kein Zugriff Seiten 25 - 27
    3. Die Infragestellung des Paradoxons – ein Widerspruch im Widerspruch? Kein Zugriff Seiten 27 - 28
    1. Gesundheit im Fokus Kein Zugriff Seiten 29 - 33
    2. Empirische Befunde zur Vulnerabilität und zur Kriminalitätsfurcht im Alter Kein Zugriff Seiten 33 - 38
    1. Auswirkungen des Vorsichtsverhaltens Kein Zugriff Seiten 39 - 40
    2. Resilienzkonstellationen im Alter Kein Zugriff Seiten 40 - 44
    3. Bewältigung im Alter – Bewältigung des Alters Kein Zugriff Seiten 44 - 49
    4. Das Zwei-Prozess-Modell der Entwicklungsregulation Kein Zugriff Seiten 49 - 53
    5. Theoretischer Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit Kein Zugriff Seiten 53 - 54
    6. Hypothesen Kein Zugriff Seiten 54 - 67
      1. Erhebungsmethode/Befragungsform Kein Zugriff Seiten 68 - 70
      2. Erhebungsinstrumente Kein Zugriff Seiten 70 - 85
      3. Stichprobenplanung Kein Zugriff Seiten 85 - 86
      1. Stichprobenziehung Kein Zugriff Seiten 86 - 89
      2. Interviewereinsatz Kein Zugriff Seiten 89 - 90
      1. Stichprobenausschöpfung Kein Zugriff Seiten 90 - 94
      2. Repräsentativität und Grundmerkmale der Stichprobe Kein Zugriff Seiten 94 - 101
    1. Methoden der Datenauswertung Kein Zugriff Seiten 101 - 103
      1. Analysen der Skalen zu Kriminalitätsfurcht und Opfererfahrungen Kein Zugriff Seiten 103 - 107
      2. Analysen der Skalen zur Gesundheit Kein Zugriff Seiten 107 - 111
      3. Analysen der Skalen zur akkommodativen Flexibilität, Depressivität und zum Freizeitverhalten Kein Zugriff Seiten 111 - 112
      1. Prävalenzen von Opfererfahrungen Kein Zugriff Seiten 113 - 117
      2. Kriminalitätsfurcht im Altersvergleich Kein Zugriff Seiten 117 - 123
      1. Deskriptive Befunde zum Gesundheitszustand Kein Zugriff Seiten 123 - 129
      2. Bivariate Zusammenhänge zwischen gesundheitlichen Einschränkungen und dem Vorsichtsverhalten Kein Zugriff Seiten 129 - 130
      3. Gesundheitliche Beeinträchtigungen als Mediator der Funktion von Alter Kein Zugriff Seiten 130 - 136
      1. Korrelationen zwischen den Gesundheitsindikatoren, subjektiver gesundheitlicher Beeinträchtigung und Akkommodation Kein Zugriff Seiten 137 - 139
      2. Akkommodative Einflüsse auf die subjektive Gesundheitseinschätzung im Alter Kein Zugriff Seiten 139 - 142
      3. Das Zusammenspiel zwischen subjektiver gesundheitlicher Beeinträchtigung, Akkommodation und Vorsichtsverhalten im Altersvergleich Kein Zugriff Seiten 142 - 147
      1. Korrelationen zwischen Kriminalitätsfurcht, Depressivität und Akkommodation Kein Zugriff Seiten 147 - 149
      2. Zur Rolle von Akkommodation bei der Bewältigung kriminalitätsfurchtbedingter Beeinträchtigungen Kein Zugriff Seiten 149 - 153
    1. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 153 - 156
    1. Diskussion und Integration der wichtigsten Befunde Kein Zugriff Seiten 157 - 165
    2. Kritische Betrachtung und Grenzen der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 165 - 168
    3. Konsequenzen für den Umgang mit der Furcht im Alter Kein Zugriff Seiten 168 - 171
  4. Anhang Kein Zugriff Seiten 172 - 176
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 177 - 188

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