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Monographie Kein Zugriff

Untersuchungen zum Viktimisierungs-Furcht-Paradoxon

Ein empirischer Beitrag zur Aufklärung des "Paradoxons" anhand von Vorsicht und Vulnerabilität im Alter
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Haben ältere Menschen mehr Furcht vor kriminellen Handlungen als Jüngere, obwohl das Opferrisiko im Alter sinkt? Ist die Kriminalitätsfurcht älterer Menschen damit irrational oder wird das Wohlbefinden durch die Furcht vor kriminellen Handlungen beeinträchtigt? Welche Rolle spielt der Gesundheitszustand und sind im Alter Strategien denkbar, um kriminalitätsfurchtbedingte Einschränkungen zu bewältigen?

Diesen Fragen geht die Autorin mit einer quantitativen empirischen Untersuchung nach. Es werden Ergebnisse aus einer für die Bundesrepublik Deutschland repräsentativen Opferbefragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen aus dem Jahr 2005 berichtet. Die Stichprobe umfasst 3330 Personen im Alter von 40-85 Jahren. Thematisch ist die Arbeit in den Überschneidungsgebieten der kriminologischen Forschung und der entwicklungspsychologischen Altersforschung angesiedelt.

Es wird gezeigt, dass ältere Menschen durchaus ein angemessenes Vorsichtsverhalten haben, das sich weniger an objektiven Opferdaten, sondern vielmehr an ihrer subjektiven Gesundheitseinschätzung orientiert. Gleichzeitig verfügen sie über Strategien, die Beeinträchtigungen ihres Wohlbefindens verhindern.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-5605-9
ISBN-Online
978-3-8452-2827-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung
Band
38
Sprache
Deutsch
Seiten
188
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10 Sandra Herbst
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12 Sandra Herbst
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 15 Sandra Herbst
    1. Das Risiko der Opferwerdung im Alter Kein Zugriff Seiten 16 - 19 Sandra Herbst
      1. Die emotionale Facette der Kriminalitätsfurcht Kein Zugriff Seiten 19 - 23 Sandra Herbst
      2. Die kognitive Facette der Kriminalitätsfurcht Kein Zugriff Seiten 23 - 23 Sandra Herbst
      3. Die behaviorale Facette der Kriminalitätsfurcht Kein Zugriff Seiten 23 - 25 Sandra Herbst
    2. Kriminalitätsfurcht im Alter: Stand der Forschung Kein Zugriff Seiten 25 - 27 Sandra Herbst
    3. Die Infragestellung des Paradoxons – ein Widerspruch im Widerspruch? Kein Zugriff Seiten 27 - 28 Sandra Herbst
    1. Gesundheit im Fokus Kein Zugriff Seiten 29 - 33 Sandra Herbst
    2. Empirische Befunde zur Vulnerabilität und zur Kriminalitätsfurcht im Alter Kein Zugriff Seiten 33 - 38 Sandra Herbst
    1. Auswirkungen des Vorsichtsverhaltens Kein Zugriff Seiten 39 - 40 Sandra Herbst
    2. Resilienzkonstellationen im Alter Kein Zugriff Seiten 40 - 44 Sandra Herbst
    3. Bewältigung im Alter – Bewältigung des Alters Kein Zugriff Seiten 44 - 49 Sandra Herbst
    4. Das Zwei-Prozess-Modell der Entwicklungsregulation Kein Zugriff Seiten 49 - 53 Sandra Herbst
    5. Theoretischer Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit Kein Zugriff Seiten 53 - 54 Sandra Herbst
    6. Hypothesen Kein Zugriff Seiten 54 - 67 Sandra Herbst
      1. Erhebungsmethode/Befragungsform Kein Zugriff Seiten 68 - 70 Sandra Herbst
      2. Erhebungsinstrumente Kein Zugriff Seiten 70 - 85 Sandra Herbst
      3. Stichprobenplanung Kein Zugriff Seiten 85 - 86 Sandra Herbst
      1. Stichprobenziehung Kein Zugriff Seiten 86 - 89 Sandra Herbst
      2. Interviewereinsatz Kein Zugriff Seiten 89 - 90 Sandra Herbst
      1. Stichprobenausschöpfung Kein Zugriff Seiten 90 - 94 Sandra Herbst
      2. Repräsentativität und Grundmerkmale der Stichprobe Kein Zugriff Seiten 94 - 101 Sandra Herbst
    1. Methoden der Datenauswertung Kein Zugriff Seiten 101 - 103 Sandra Herbst
      1. Analysen der Skalen zu Kriminalitätsfurcht und Opfererfahrungen Kein Zugriff Seiten 103 - 107 Sandra Herbst
      2. Analysen der Skalen zur Gesundheit Kein Zugriff Seiten 107 - 111 Sandra Herbst
      3. Analysen der Skalen zur akkommodativen Flexibilität, Depressivität und zum Freizeitverhalten Kein Zugriff Seiten 111 - 112 Sandra Herbst
      1. Prävalenzen von Opfererfahrungen Kein Zugriff Seiten 113 - 117 Sandra Herbst
      2. Kriminalitätsfurcht im Altersvergleich Kein Zugriff Seiten 117 - 123 Sandra Herbst
      1. Deskriptive Befunde zum Gesundheitszustand Kein Zugriff Seiten 123 - 129 Sandra Herbst
      2. Bivariate Zusammenhänge zwischen gesundheitlichen Einschränkungen und dem Vorsichtsverhalten Kein Zugriff Seiten 129 - 130 Sandra Herbst
      3. Gesundheitliche Beeinträchtigungen als Mediator der Funktion von Alter Kein Zugriff Seiten 130 - 136 Sandra Herbst
      1. Korrelationen zwischen den Gesundheitsindikatoren, subjektiver gesundheitlicher Beeinträchtigung und Akkommodation Kein Zugriff Seiten 137 - 139 Sandra Herbst
      2. Akkommodative Einflüsse auf die subjektive Gesundheitseinschätzung im Alter Kein Zugriff Seiten 139 - 142 Sandra Herbst
      3. Das Zusammenspiel zwischen subjektiver gesundheitlicher Beeinträchtigung, Akkommodation und Vorsichtsverhalten im Altersvergleich Kein Zugriff Seiten 142 - 147 Sandra Herbst
      1. Korrelationen zwischen Kriminalitätsfurcht, Depressivität und Akkommodation Kein Zugriff Seiten 147 - 149 Sandra Herbst
      2. Zur Rolle von Akkommodation bei der Bewältigung kriminalitätsfurchtbedingter Beeinträchtigungen Kein Zugriff Seiten 149 - 153 Sandra Herbst
    1. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 153 - 156 Sandra Herbst
    1. Diskussion und Integration der wichtigsten Befunde Kein Zugriff Seiten 157 - 165 Sandra Herbst
    2. Kritische Betrachtung und Grenzen der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 165 - 168 Sandra Herbst
    3. Konsequenzen für den Umgang mit der Furcht im Alter Kein Zugriff Seiten 168 - 171 Sandra Herbst
  4. Anhang Kein Zugriff Seiten 172 - 176 Sandra Herbst
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 177 - 188 Sandra Herbst

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