Die tanzende Kreatur
Otto Flake und die Moderne- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Otto Flake (1880–1963) gehört zu den wenig bekannten Autoren der deutschen Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Werk – eines der umfangreichsten und vielfältigsten im deutschen Sprachraum – geriet nach 1945 weitgehend in Vergessenheit. Zu Unrecht, wie dieses Buch aufzuzeigen versucht. Denn im Mittelpunkt von Flakes Schaffen steht ein Menschenbild, das, scheinbar traditionell, die Züge der ästhetischen Moderne trägt. Zwar knüpft Flake mit der Betonung selbstbestimmter Individualität noch einmal an das klassisch-humanistische Persönlichkeitsverständnis an; er definiert dessen Voraussetzungen aber grundlegend neu. Damit gelingt ihm der Anschluss an das „moderne Projekt der Selbstverwirklichung“, das sich in wesentlichen Punkten von tradierten Harmonieidealen unterscheidet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3665-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7952-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 124
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 9
- A) Die biographische Situation Kein Zugriff
- B) Der Einfluss der neuhumanistischen Bildungsidee Kein Zugriff
- C) Positionsbestimmung im Zeichen der Selbstkritik: Otto Flakes Essay „Die Deutschen“ Kein Zugriff
- A) Die Grundbedingungen authentischen Subjektseins Kein Zugriff
- B) ‘Raconter philosophiquement’ Kein Zugriff
- A) Die kompensatorische Funktion der Landschaft: Raumutopien Kein Zugriff
- B) Landschaft als Vorwegnahme gesellschaftsbezogener Hoffnungsinhalte: Die ‘nützliche’ und die ‘schöne’ Aufklärung Kein Zugriff
- C) Gartenkunst: ‘Die Realität gesellschaftlicher Vermittlung’ Kein Zugriff
- A) Modelle der Selbstverwirklichung Kein Zugriff
- B) Weltverlust Kein Zugriff
- a) Der Sprung in die Dinge: „Ruland“ Kein Zugriff
- b) Die Welt als Tatsachenmaterial: „Versuch über Oscar Wilde“ – „Hortense“ Kein Zugriff
- c) Authentische Raumutopien: „Das Quintett“ Kein Zugriff
- d) Der relativierende Blick: „Die Sanduhr“ – „Das neuantike Weltbild“ – „Marquis de Sade“ Kein Zugriff
- e) Strategien der Relativierung: „Villa U.S.A.“ Kein Zugriff
- f) Mortalität als Erstbegründung authentischen Subjektseins: „Die Lehre der nachchristlichen Zeit“ Kein Zugriff
- g) Selbstbewahrung in der Bewährung: der existenzphilosophische Glücksbegriff bei Flake Kein Zugriff
- h) Schlussbemerkung: Die tanzende Kreatur Kein Zugriff
- I. Werke von Otto Flake Kein Zugriff
- II. Primärtexte Kein Zugriff
- III. Sekundärliteratur Kein Zugriff





