Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2026
Schwerpunkt: Von der Internationale zur »Völkerfreundschaft«. Transnationalität im Kommunismus des 20. Jahrhunderts- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Getragen von der Idee einer bevorstehenden Weltrevolution, gewann der Kommunismus in den 1920er-Jahren international an Anziehungskraft. Die Mitglieder der Kommunistischen Internationale diskutierten, organisierten und reisten über Ländergrenzen hinweg – Transnationalität war gelebte Praxis. Doch im Stalinismus der 1930er- und 1940er-Jahre wandelte sich ihr Charakter. Transnationalität war nicht länger Selbstverständnis, sondern Mittel zum Zweck: Die kommunistischen Parteien wurden zu Instrumenten sowjetischer Außenpolitik, die Komintern schließlich 1943 aufgelöst. Nach 1945 traten diplomatische Routinen und ritualisierte Solidaritätsformen an die Stelle eines kämpferischen Internationalismus. Die Revolution wurde sesshaft. Das Jahrbuch folgt den Spuren dieser Entwicklung in Europa und im Globalen Süden. Es erzählt von Weltrevolutionären und Revolutionstouristen, beschreibt Exilgemeinschaften und Wissenstransfer und schildert, wie aus spontaner transnationaler Solidarität staatlich kontrollierte »Völkerfreundschaft« wurde.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-86331-850-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-7552-6
- Verlag
- Metropol Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 327
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Von der Internationale zur »Völkerfreundschaft«. Transnationalität im Kommunismus des 20. Jahrhunderts. Eine Einführung Kein Zugriff Seiten 1 - 14Autor:innen: | |
- »Die Idee der internationalen Solidarität blieb eine mobilisierende Ideologie.« Ein Gespräch über das Transnationale im Kommunismus des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 15 - 28Autor:innen: | |
- Lost in Transition: Sowjetunion und Komintern – vom kulturellen Internationalismus zum Nationalchauvinismus Kein Zugriff Seiten 29 - 48Autor:innen:
- Moskau – Honnef – Mexiko. Kommunistische Globalisierung und Globalität in der rheinischen Provinz (1920–1938) Kein Zugriff Seiten 49 - 64Autor:innen:
- Die Kommunistische Arbeiter-Internationale (1921–1944). Der gescheiterte Versuch eines linkskommunistischen Netzwerks Kein Zugriff Seiten 65 - 82Autor:innen:
- Der Weltgewerkschaftsbund und die Antikolonialbewegung während der Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 83 - 100Autor:innen:
- Sozialistischer Internationalismus in den Felsen. Ostdeutsche Bergsteiger in der Mongolei (1966) Kein Zugriff Seiten 101 - 116Autor:innen:
- Die westliche Linke und Chinas Volksdiplomatie. Utopien, Realität und ideologischer Wandel Kein Zugriff Seiten 117 - 134Autor:innen:
- Städtepartnerschaft als kulturelle Praxis. Translokale Verbindungenzwischen Italien und der DDR Kein Zugriff Seiten 135 - 154Autor:innen:
- »Der Aufbau einer neuen kommunistischen Utopie«. Das Engagement westlicher Handwerker und Ingenieure bei der Industrialisierung Jugoslawiens (1945–1952) Kein Zugriff Seiten 155 - 168Autor:innen:
- Linker Aktivismus von Deutschen in Jugoslawien (1945–1950) Kein Zugriff Seiten 169 - 186Autor:innen:
- Transnationalität ohne Sprachbarriere. Die Auseinandersetzungen zwischen österreichischen Sozialisten und Kommunisten im schwedischen Exil Kein Zugriff Seiten 187 - 202Autor:innen:
- Leo Zuckermann im Exil. Stationen »zwischen Internationale und Völkerfreundschaft« Kein Zugriff Seiten 203 - 218Autor:innen:
- Exilnetzwerke zwischen »internationalistischer Tradition« und Völkerfreundschaft. Die transnationalen Beziehungen zwischen der DDR und der uruguayischen Linken (1949–1989) Kein Zugriff Seiten 219 - 238Autor:innen:
- Kommunistischer Internationalismus und Nord-Süd-Asymmetrien. Über die transnationale Solidarität italienischer Kommunisten mit der brasilianischen Linken (1975–1982) Kein ZugriffAutor:innen:
- Internationaler Kommunismus und Rif-Krieg in den 1920er-Jahren. Ein früher transnationaler Lernort des antikolonialen Kampfes? Kein Zugriff Seiten 259 - 274Autor:innen:
- Trans-Nationalismus in der Kommunistischen Internationale. Kommunistische Nationsbildungsprojekte im Schatten der Weltkriege Kein Zugriff Seiten 275 - 296Autor:innen:
- Internationalistischer Nationalismus. Die Entstehung eines »dritten Korea« im chinesisch-nordkoreanischen Grenzgebiet (1945–1952) Kein Zugriff Seiten 297 - 314Autor:innen:
- Herausgeberin und Herausgeber des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung 2026 Kein Zugriff
- Autorinnen und Autoren des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung 2026 Kein Zugriff






