
Gedächtnis
Streifzüge, Reflektionen, Bilder- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Was ist das Gedächtnis? Das Buch vereint die Perspektiven von WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen, die sich selbst, die Gesellschaft und die ganze Welt in den Kontext ihrer Geschichte stellen. Gedächtnis ist ein Wort der Alltagssprache, aber auch vieler Fachsprachen. Psychologie, Hirnforschung und Psychiatrie befassen sich mit dem Gedächtnis, dessen Störanfälligkeit uns heute mehr denn je herausfordert. Aber nicht nur Individuen, auch Gesellschaften haben ein Gedächtnis, sie sind Produkt ihrer Geschichte, die stets präsent und wirksam ist. Auch der Verlust des kollektiven Gedächtnisses zieht tiefgreifende Störungen nach sich, die unsere Verortung und Verankerung in der Welt bedrohen. Und schließlich haben auch Tiere und Pflanzen ihre individuelle und evolutive Geschichte, ja sogar die Erde und das Weltall. Haben auch sie ein Gedächtnis oder verkörpern sie dieses? Sicher ist: Es gibt nicht ›das‹ Gedächtnis. Je genauer wir hinschauen, umso weniger nähern wir uns einer einheitlichen, allen Aspekten gerecht werdenden Definition. Dieses Buch versucht Antworten zu geben, indem es verschiedene Menschen mit ihren jeweiligen Perspektiven zu Wort, Bild und Klang kommen lässt. Ob Archäologe oder Gedächtnisforscherin, Sprachwissenschaftler oder Philosophin, Astronom oder Geographin, Theologe oder Schriftstellerin – jeder und jede hat eine individuelle, von Herkunft, Wissen, gesellschaftlicher Rolle und eigenen Erfahrungen geprägte Perspektive auf das, was wir Gedächtnis nennen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5779-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8764-5
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 244
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- gedenken – gadâcht – gedæchtnus. Sprachgeschichtliche Überlegungen Kein Zugriff Seiten 17 - 24 Tobias Bulang
- Das fremde Gedächtnis Kein Zugriff Seiten 25 - 34 Ulrike Draesner
- Das Gedächtnis zeigt sich in (s)einer sprachlichen Ordnung. Sprechen und Erinnern zwischen Herrschaft und Anarchie Kein Zugriff Seiten 35 - 42 Ekkehard Felder
- Zeit und Gedächtnis aus physikalischer Sicht Kein Zugriff Seiten 43 - 46 Matthias Bartelmann
- Das chemische Gedächtnis der Sterne Kein Zugriff Seiten 47 - 50 Norbert Christlieb
- Das Gedächtnis der Erde Kein Zugriff Seiten 51 - 56 Norbert Frank
- Was bleibt, wenn man alles vergessen hat. Verkörpertes Gedächtnis in theologischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 57 - 66 Philipp Stoellger
- Sensing: … das Archiv. Brigitte Oleschinski: Drei Windstöße (Video I – III) Kein Zugriff Seiten 67 - 74 toxisch), Peer Trilcke: Klimamaschine (windig
- Das Gedächtnis ist kein Speicher Kein Zugriff Seiten 75 - 82 Thomas Fuchs
- Gedankengänge sind Wege, die unsere Gedanken GEHEN! Kein Zugriff Seiten 83 - 88 Stefan Schneider
- Gedächtnis und Freiheit Kein Zugriff Seiten 89 - 94 Magnus Schlette
- Von Klotzaugen und Wachstafeln Kein Zugriff Seiten 95 - 100 Andreas Draguhn
- H. M., das Gehirn und die verschiedenen Arten des Gedächtnisses Kein Zugriff Seiten 101 - 106 Peter Kirsch
- Von Augustin und Alzheimer zu Engramm und Epigenetik (via Ernst Haeckel) Kein Zugriff Seiten 107 - 112 Hans Förstl
- Biografisches Gedächtnis im hohen Alter Kein Zugriff Seiten 113 - 118 Andreas Kruse
- Die Stimmung der Bäume Kein Zugriff Seiten 119 - 124 Judith Kuckart
- Geschichte der Demenz-Pflege Kein Zugriff Seiten 125 - 130 Karen Nolte
- Das Paradiesgärtlein in der Stadt. Eine praktisch-theologische Perspektive Kein Zugriff Seiten 131 - 136 Angela Rinn
- Die unabgegoltene Vergangenheit und ihre Einschreibungen Kein Zugriff Seiten 137 - 142 Joachim Küchenhoff
- Gewalt nicht vergessen. Traumagedächtnis aus forensischer und psychologischer Sicht Kein Zugriff Seiten 143 - 148 Kathrin Yen, Svenja Taubner
- Kunst und Gedächtnis. Oder: Mnemosyne: Göttin des Gedächtnisses, Mutter der Musen Kein Zugriff Seiten 149 - 154 Henry Keazor
- Das kleine Thema bei Marcel Proust. Was unser Gedächtnis beim Musikhören leistet Kein Zugriff Seiten 155 - 164 Hannah Monyer
- Musik als artifizielles Gedächtnis Kein Zugriff Seiten 165 - 170 Matthias Attig
- Robert Schumann: »Erinnerung« (4. November 1847) Kein Zugriff Seiten 171 - 176 Christiane Wiesenfeldt
- Das Roman-Gedächtnis (oder: Das Wachs im Ohr der Wale) Kein Zugriff Seiten 177 - 180 Ralph Dutli
- Kollektives Gedächtnis. Formen kultureller Erinnerung in Julian Barnes’ Roman ›England, England‹ (1998) Kein Zugriff Seiten 181 - 186 Vera Nünning
- Erinnerungen brauchen Orte, oder? Kein Zugriff Seiten 187 - 196 Thomas Meier
- Spaziergänge im Niemandsland Kein Zugriff Seiten 197 - 200 Lutz Seiler
- Gruppenbild // der Schwesternhelferinnen Kein Zugriff Seiten 201 - 206 Sabine Scho
- »Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum«. Das Zuhause als Erinnerungsort der Stadt Kein Zugriff Seiten 207 - 212 Ulrike Gerhard
- Erinnerung an den Nationalsozialismus in einer vielfältigen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 213 - 218 Elke Gryglewski
- »Das muss immer wieder thematisiert werden«. Gedenken an lesbische Opfer des Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 219 - 226 Katja Patzel-Mattern
- Eingedenk der Judenvernichtung Kein Zugriff Seiten 227 - 232 Friederike Reents, Ali Moraly
- Von Eingeschriebenem. Vom Ändern. Vom Verheimen Kein Zugriff Seiten 233 - 238 Karen Joisten
- Bilder für das Gedächtnis Kein Zugriff Seiten 239 - 240 Henry Keazor
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 241 - 244




