
Hitlers amerikanisches Vorbild
Wie die USA die Rassengesetze der Nationalsozialisten inspirierten- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Als in Deutschland die Nationalsozialisten triumphieren, ist in den USA die hohe Zeit der „Jim-Crow-Gesetze“, mit denen die Diskriminierung der Schwarzen geltendes Recht wird. Eine zufällige Parallele? Was kaum zu glauben klingt, das dokumentiert der Rechtshistoriker James Q. Whitman unwiderleglich: Der Rassismus in den USA lieferte den Nazis Anschauungsmaterial für die Diskriminierung der Juden.
Der Empfang durch die New Yorker Anwaltskammer sei „warm“ und „besonders befriedigend“ gewesen, befand Ludwig Fischer. Der Jurist, der 1947 hingerichtet wurde, war Leiter einer Delegation, die sich auf eine „Studienreise“ in die USA begeben hatte. Die Reise im September 1935 war als Belohnung für ein Jahr „harter Arbeit“ gedacht, das die Ausarbeitung der „Nürnberger Rassengesetze“ und die Überwindung „überholter“ Rechtsstandpunkte allen Beteiligten abverlangt hatte. Nun aber war man in dem Land, von dem man so viel gelernt hatte und von dem man noch mehr lernen wollte: Wie man Rassengesetze nicht nur macht, sondern auch wirksam umsetzt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-406-72139-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-72140-3
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 249
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 8 - 27
- Das erste Nürnberger Gesetz: Von New Yorker Juden und Reichsflaggen Kein Zugriff
- Das zweite Nürnberger Gesetz: Das Reichsbürgergesetz Kein Zugriff
- Amerika: Weltweit führend beim rassistischen Einwanderungsrecht Kein Zugriff
- Staatsbürgerschaft zweiter Klasse in Amerika Kein Zugriff
- Die Nazis nehmen den Faden auf Kein Zugriff
- Auf dem Weg zum Reichsbürgergesetz: Die NS-Politik in den frühen 1930 er Jahren Kein Zugriff
- Die Nazis und die amerikanische Staatsbürgerschaft zweiter Klasse Kein Zugriff
- Schlussfolgerung Kein Zugriff
- Auf dem Weg zum «Blutschutzgesetz»: Auseinandersetzungen auf den Straßen und in den Ministerien Kein Zugriff
- Straßenkämpfe: Die Forderung nach «eindeutigen Gesetzen» Kein Zugriff
- Auseinandersetzungen in den Ministerien: Die Preußische Denkschrift und das amerikanische Vorbild Kein Zugriff
- Konservativer juristischer Widerstand: Gürtner und Lösener Kein Zugriff
- Das Treffen der Strafrechtskommission vom 5. Juni 1934 Kein Zugriff
- Woher wussten die Nationalsozialisten über amerikanische Gesetze Bescheid? Kein Zugriff
- Wie lässt sich der amerikanische Einfluss bewerten? Kein Zugriff
- Die Definition von «Mischlingen»: Die Ein-Tropfen-Regel und die Grenzen amerikanischen Einflusses Kein Zugriff
- Amerikas Ort in der Globalgeschichte des Rassismus Kein Zugriff
- Der Nationalsozialismus und die amerikanische Rechtskultur Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 202 - 203
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 204 - 241
- Weiterführende Literatur Kein Zugriff Seiten 242 - 245
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 246 - 249




