Kritik der symbolischen Formen II
Zur Konfiguration altjapanischer Mythologien- Autor:innen:
- Reihe:
- Philosophie interkulturell
- Verlag:
- 15.07.2017
Zusammenfassung
Mythen sind bis heute ein wirkmächtiger Bestandteil menschlicher Kultur. Gegen ihre Einschätzung als archaisches Residuum durch die Moderne knüpft das vorliegende Buch an Ernst Cassirers Konzeption des Mythos als symbolischer Form an. Es analysiert exemplarisch die Mythologien des japanischen Altertums, wie sie in den Reichs-Chroniken ›Kojiki‹ und ›Nihonshoki‹, in Gedichten, Gebeten (›norito‹) und Dokumenten der Schreine und Adelshäuser erhalten sind, und zeigt, wie sie im Hinblick auf ihre jeweilige Agenda ihre Gegenstände auswählen, gliedern und zu eigenen Welten zusammenfügen. Dabei zeigt sich, dass die Vorstellung von der Primitivität des Mythos, an der auch Cassirer noch festhielt, aufgegeben werden muss. Denn Mythologien erweisen sich als entwicklungsfähig und interagieren mit der je gegebenen Konstellation symbolischer Formen; so vermögen sie das jeweilige Weltwissen zu integrieren und sich gegen sachliche Kritik zu immunisieren. Damit gelingt ein ganz neuer und fruchtbarer Zugang zur Mythologie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- Erscheinungsdatum
- 15.07.2017
- ISBN-Print
- 978-3-7728-2758-7
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3203-1
- Verlag
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Reihe
- Philosophie interkulturell
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 346
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - X
- Einleitung Kein Zugriff
- 1.2.1 Mythos als Urform Kein Zugriff
- 1.2.2 Mythos als Wissensform Kein Zugriff
- 1.2.3 Religion als Fortsetzung des Mythos Kein Zugriff
- 1.3 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
- 2.1 Bestimmung der Untersuchungsgegenstände Kein Zugriff
- 2.2 Untersuchungsmethode: Zur Operationalisierung des Gedankens der symbolischenForm für die Untersuchung japanischer Mythologien Kein Zugriff
- 1. Symbolische Konfiguration Kein Zugriff
- 2. Soziale Organisation und kulturelle Konstellation Kein Zugriff
- 3. Mytheme in Kojiki und Nihon shoki: Thematischer Rahmen Kein Zugriff
- 4.1 Namen Kein Zugriff
- 4.2 Akteure Kein Zugriff
- 5.1 Werden/Geschehen/Machen Kein Zugriff
- 5.2 Zwang und Delegation von Zwang Kein Zugriff
- 5.3 Erotische Eroberung und persönliche Bindung Kein Zugriff
- 5.4 Kulturelle Institution Kein Zugriff
- 5.5 Sehen und Loben Kein Zugriff
- 5.6 Aktanten Kein Zugriff
- 6. Wo? Grundkräfte und Weltsphären Kein Zugriff
- 7. Mit was? Dinge und Klassenbegriffe Kein Zugriff
- 8.1 Identität und Differenz, Zusammengehörigkeit und Verschiedenheit Kein Zugriff
- 8.2.2 Zahl Kein Zugriff
- 8.2.3 Genealogie Kein Zugriff
- 8.2.4 Kalender Kein Zugriff
- 8.2.5 Zeit Kein Zugriff
- 8.3.1 Sequentialität Kein Zugriff
- 8.3.2 Verknüpfung und Assoziation Kein Zugriff
- 9.1 Ritualtexte (norito): Formale und inhaltliche Dynamik der Mythologie Kein Zugriff
- 9.2 Dokumente der Adelsgeschlechter (ujibumi). Zur Interaktion sozialer und intertextueller Dynamik Kein Zugriff
- 10.1 Dynamik der symbolischen Konstellation Kein Zugriff
- 10.2 Formative Elemente von Mythos und Mythologie Kein Zugriff
- 10.3 Mythos als symbolische Form? Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 323 - 334
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 335 - 336
- Götter und mythische Gestalten Kein Zugriff Seiten 337 - 338
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 339 - 346





