
»Bewegliche Ordnung«
Goethes Naturforschung- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Ästhetik um 1800, Band 18
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Der Band gibt eine übersichtliche Darstellung von Goethes Naturforschung, zeichnet sie in allen von ihm betriebenen Wissenschaften nach ‒ mit Schwerpunkt auf der Morphologie und Metamorphosenlehre. Die Freude am Studium der Natur prägt Goethes Leben und Werk. Der Band führt ein in Methoden und Darstellungsweisen, in die einzelnen Felder und Problemstellungen sowie in die Theoriepotentiale von Goethes Naturforschung. In das Zentrum der Aufmerksamkeit rückt dabei die »bewegliche Ordnung« der Natur, die sich in der Dynamik des Lebendigen zeigt. Um diese Dynamik zu erfassen, stößt Goethe eine wissenschaftliche, ästhetische wie poetische Auseinandersetzung mit Formen und Formveränderungen an. Überblicksdarstellungen zur Geologie, Anatomie, Botanik, Meteorologie, Farbenlehre und zu wissenschaftsübergreifenden Integrationsversuchen bilden den Hauptteil des Bandes. Die reich illustrierten Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren wenden sich an ein vielseitig interessiertes Publikum. Sie untersuchen, in welcher Weise Goethes Naturforschung von seiner Morphologie und Metamorphosenlehre geprägt ist und an welche Grenzen die morphologischen Praxen Goethes stoßen. Die Ausführungen in den Übersichtsdarstellungen werden durch Objektstudien ergänzt, die Goethes Theoriebildung an exemplarischen Gegenständen seiner Forschung aufzeigen. Ein Beitrag zum Nachleben von Goethes Morphologie im 20. Jahrhundert beschließt den Band. Er vergegenwärtigt, wie vielgestaltig, multidisziplinär und disparat die jüngere Wirkungsgeschichte von Goethes Betrachtungsweise der Natur ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5845-4
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8854-3
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Ästhetik um 1800
- Band
- 18
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 421
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 12Autor:innen: |
- Morphologie und Metamorphosenlehre. Zu Methode und Darstellung von Goethes Naturforschung Kein Zugriff Seiten 15 - 50Autor:innen:
- Das wissenschaftliche und soziale Netzwerk Kein Zugriff Seiten 51 - 58Autor:innen:
- »... wird nur zur Entwicklung kommen, wenn es uns vorüber ging.« Heinrich Christoph Kolbes Porträt von Goethe vor dem Vesuv Kein Zugriff Seiten 59 - 70Autor:innen:
- »Felsen[-]Spekulationen«. Mineralogie, Geognosie und Geologie Kein Zugriff Seiten 73 - 96Autor:innen:
- Zum Kaffee bei Goethe. Ein Granittisch als Ort des wissenschaftlichen Austauschs Kein Zugriff Seiten 97 - 102Autor:innen:
- Erdbildung im Kleinen: Das geologische Modell Kein Zugriff Seiten 103 - 112Autor:innen:
- Mitgliedsdiplome der »Societät für die gesammte Mineralogie zu Jena« zur Zeit Goethes Kein Zugriff Seiten 113 - 118Autor:innen:
- »Ein Typus sollte anerkannt werden«. Die Studien zur Anatomie und Zoologie Kein Zugriff Seiten 119 - 145Autor:innen:
- Zwischenkieferstudien beim kleinen und großen Walross Kein Zugriff Seiten 146 - 152Autor:innen:
- »Der größte Elephantenschädel, den das Museum zu Jena besitzt« Kein Zugriff Seiten 153 - 163Autor:innen: | |
- Die Prachthandschrift zum Zwischenkieferknochen Kein Zugriff Seiten 164 - 172Autor:innen: |
- Das Blatt, das Wachstum, die Zeit. Die botanischen Studien Kein Zugriff Seiten 173 - 197Autor:innen:
- Die Fächerpalme von Padua. Eine botanische Inspiration Kein Zugriff Seiten 198 - 203Autor:innen:
- Bildende Natur und lebendige Darstellung: Zeichnen als epistemisches Verfahren Kein Zugriff Seiten 204 - 211Autor:innen:
- Verwandtschaften und Grenzüberschreitungen im Reich der Pflanzen – die ›Tabula affinitatum Regni Vegetabilis‹ (1802) von August Batsch Kein Zugriff Seiten 212 - 222Autor:innen:
- Goethes Arbeiten zur Farbenlehre: Geschichte und Charakter Kein Zugriff Seiten 223 - 248Autor:innen:
- »Annäherung zum Magneten« – ein rätselhaftes Arrangement Kein Zugriff Seiten 249 - 256Autor:innen:
- »Zum Sehen geboren«. Das Bildprogramm von Tafel I Kein Zugriff Seiten 257 - 266Autor:innen:
- Verführung zum genauen Schauen: die eingeschaltete Tafel IIa Kein Zugriff Seiten 267 - 274Autor:innen:
- Übergänglichkeiten und Konflikte. Goethes Meteorologie Kein Zugriff Seiten 275 - 295Autor:innen:
- Anmerkungen zu Wolkenzeichnungen von Goethe und Constable Kein Zugriff Seiten 296 - 306Autor:innen:
- »Schwankende Erscheinungen« festhalten: Die Synopse der Wolkenformen Kein Zugriff Seiten 307 - 316Autor:innen:
- Der vielfüßige Herschel Kein Zugriff Seiten 317 - 324Autor:innen:
- Durch Räume und Zeiten: Goethes Integrationsversuche Kein Zugriff Seiten 325 - 330Autor:innen: |
- Eine ›therapeutische‹ Visualisierung: Die »Höhen der alten und neuen Welt« Kein Zugriff Seiten 331 - 338Autor:innen:
- Die Luisenburg bei Alexandersbad oder die Kunst der Erosion Kein Zugriff Seiten 339 - 347Autor:innen:
- »Rückschreitende Metamorphose«. Eduard d'Altons Tafeln zum Riesenfaultier Kein Zugriff Seiten 348 - 352Autor:innen:
- »Fossiler Stier« – Einsichten in die Stammesgeschichte Kein Zugriff Seiten 353 - 361Autor:innen:
- »Ungeheure Wälder liegen niedergestürzt.« Paläobotanische Objekte in Goethes geowissenschaftlichen Sammlungen Kein Zugriff Seiten 362 - 370Autor:innen:
- Zum Nachleben von Goethes Morphologie Kein ZugriffAutor:innen:
- Siglenverzeichnis Kein Zugriff
- Abbildungsnachweise Kein Zugriff
- Zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff
- Register (Personen und Goethes Werke) Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
