Die Zeitschrift für Ideengeschichte fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in Originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Idee neu zu entdecken.Die internationale Politik der letzten Jahre, die sich erneuernden Wertedebatten und die intensiv erlebte Wiederkehr der Religionen lassen keinen anderen Schluß zu: Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu treiben.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wendet sich an die gebildete Öffentlichkeit. Darüber hinaus strebt sie als Forum der Forschung und Reflexion eine fachübergreifende Kommunikation zwischen allen historisch denkenden und argumentierenden Geisteswissenschaften an.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.
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Bibliographische Angaben
ISSN-Print
1863-8937
ISSN-Online
1863-8937
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Ausgabe
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Seite 1 - 3
Verlag C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München 2007
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Seite 4 - 4
Der biographische Zufall hat im deutschen Spätherbst vielen guten Gründen einen weiteren hinzugefügt, warum es sich lohnt, erneut einen Blick auf Isaiah Berlin zu werfen. Vor zehn Jahren, am 5. November 1997, starb einer der einflußreichsten...
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Seite 5 - 18
Die einflußreichste Definition des Intellektuellen ist in Wahrheit eine «normative Stellungnahme». Der Intellektuelle soll als machtkritische Instanz der Gesellschaft «Kritik als Beruf» betreiben und als «Frühwarnsystem» reagieren, wenn...
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Seite 19 - 37
Isaiah Berlin war ein liberaler Denker. Aber was für eine Art liberaler Denker war er, und welche Bedeutung hat sein Denken für den Liberalismus heute? Mit den beiden vorherrschenden Spielarten der zeitgenössischen liberalen politischen...
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Seite 38 - 58
Auf die Frage nach dem Ursprung des Ausdrucks «Gegenaufklärung» antwortete Isaiah Berlin einmal, er wisse nicht, wer den Begriff geprägt habe. «Irgend jemand» müsse ihn wohl gebraucht haben, bevor er selbst in den frühen siebziger Jahren...
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Seite 59 - 84
I. Aufklärung pur 0,999993: Dies ist die von Marie-Jean-Antoine-Nicolas de Caritat, Marquis de Condorcet, im Jahr 1785 errechnete Wahrscheinlichkeit für das akzeptable Risiko einer falschen Überzeugung in einer gerechten Gesellschaft. Zugleich...
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Seite 85 - 95
Im Südwestflügel des Goslarer Rathauses läßt sich eins der berückendsten Beispiele spätgotischer Raumkunst in Deutschland besichtigen. Der seit seiner Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert so genannte «Huldigungssaal», ein gut fünfzig...
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Seite 96 - 110
Der kleine Aufsatz über amerikanische Chap-Books, den der dreißigjährige Aby Warburg im April 1897 in der Zeitschrift "Pan" veröffentlichte (Abb. 1 bis 4), ist die erste, merkwürdig magere Ausbeute jener Amerikareise, die ihn im September 1895...
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Seite 111 - 114
Als der in Berlin lehrende Psychologe Max Dessoir 1906 die Zeitschrift für allgemeine Ästhetik und Kunstwissenschaft ins Leben rief, zielte er auf zweierlei: auf eine psychologisch gestützte Erweiterung der traditionell auf die schönen Künste...
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Seite 115 - 118
Alexander Mitscherlich (1908 – 1982) war als führender Vertreter der psychosomatischen Medizin, Herausgeber der wichtigsten tiefenpsychologischen Fachzeitschrift «Psyche», Gründer des Sigmund- Freud-Instituts in Frankfurt am Main, vor allem...
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Seite 119 - 122
Zum Skeptizismus gehört, daß er die Möglichkeit von Wissen über die Welt ganz allgemein bestreitet. Nicht nur haben wir ein solches Wissen dem Skeptiker zufolge nicht, wir können es gar nicht haben. Auch wenn man Gründe hat, anzunehmen, daß...
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Seite 123 - 125
Mit der im Juni dieses Jahres erfolgten Auslieferung des dreizehnten und letzten Bandes, des Registers, hat das "Historische Wörterbuch der Philosophie" nach fast fünfzigjähriger Arbeit seinen Abschluß gefunden. Daß jetzt Stimmen zu vernehmen...
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Seite 126 - 126
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