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Monographie Kein Zugriff

Aischylos’ Orestie in der Schule

Eine rezeptionsgeschichtlich fundierte Neuinterpretation unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Recht zwischen Rache, Reue und Rhetorik: Diese überfällige fachdidaktische Aufbereitung der
Orestie für Schule und Universität analysiert die tradierte Bewertung von Klytaimestra und Orestes aus genderorientierter, pädagogischer und philosophischer Perspektive. Unter Einbezug von Rhetorik, Orakeldeutung und antiken Rechtskonventionen wird gezeigt: Aischylos’ Charaktere sind in ihrem Handeln nachvollziehbar und lehrreich für uns. So wirft der antike Dichter hochaktuelle Fragen zu Gleichberechtigung, Manipulation und Gerechtigkeit auf, ohne zu polarisieren: ein Impuls, der das kritische Denken schärft. Die Autorin verknüpft ihre Expertise in Alter Geschichte, Altgriechischer Philologie und Fachdidaktik zu dieser Neuinterpretation.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-98858-169-3
ISBN-Online
978-3-98858-170-9
Verlag
Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
Reihe
Philosophie und Literatur
Band
4
Sprache
Deutsch
Seiten
417
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Philosophie und Literatur Kein Zugriff
    2. Danksagung Kein Zugriff
    1. I.1. Warum eine Lektüre der Orestie des Aischylos? Kein Zugriff
    2. I.2. Zum Aufbau dieser Arbeit Kein Zugriff
    1. II.1. Mythos auf der Bühne Kein Zugriff
      1. II.2.1. Voraussetzungen zur Beurteilung antiker Frauen in der modernen Forschung Kein Zugriff
      2. II.2.2. Das Zusammenleben von Männern und Frauen in der Antike Kein Zugriff
        1. Textilverarbeitung Kein Zugriff
        2. Kochen Kein Zugriff
        3. Geburt, Versorgung und Pflege der Bedürftigen (Kinder) Kein Zugriff
        4. Religion (chorale Initiation) Kein Zugriff
        5. Bildungskonzept und Bildungsziel in Xenophons Oikonomikos Kein Zugriff
        6. Fazit Kein Zugriff
        1. Pädagogische Vorüberlegungen Kein Zugriff
        2. (Antike) Literatur ist männliche Literatur Kein Zugriff
        3. Zweck und Ausgestaltung der männlich orientierten Institution Kein Zugriff
        4. Die Instrumentalisierung der Philosophie zugunsten des Mannes Kein Zugriff
        5. Das Interpretationspotential fehlender weiblicher Zeugnisse Kein Zugriff
        6. Φιλία-Gedanke Kein Zugriff
        7. Gesetze und Verhaltensnormen im Falle eines Ehebruchs Kein Zugriff
        8. Pädagogische Schlussbetrachtungen zur Einheit ‚Ehebruch‘ Kein Zugriff
        1. Söhne in der Fremde: Prinzip und archaische Praxis Kein Zugriff
        2. Vergleich mit Telemach und Penelope Kein Zugriff
        3. Fazit Kein Zugriff
      1. II.3.1. Μίασμα und κάθαρσις – Befleckung und Reinigung Kein Zugriff
      2. II.3.2. Talionsprinzip – Strafgerichtsbarkeit Kein Zugriff
      3. II.3.3. Der Ablauf eines athenischen Mordgerichtsprozesses Kein Zugriff
      4. II.3.4. Verwandtenmord: das schlimmste aller Verbrechen Kein Zugriff
      5. II.3.5. Statt eines Fazits: kurzgefasste Anwendung auf den Fall des Orestes Kein Zugriff
        1. Kassandras Vorhersage (Ag. 1280–1285) Kein Zugriff
        2. Apollons Orakelspruch (Cho. 269–296) Kein Zugriff
        3. Elektra (Cho. 132–136) Kein Zugriff
        4. Orestes – Klytaimestra (Cho. 913–918): Selbstinszenierung als ‚Underdog‘ Kein Zugriff
        5. Der Chor der kriegsgefangenen Frauen (Cho. 939–941) Kein Zugriff
        6. Fazit Kein Zugriff
        1. Ursache des latenten Konflikts: Hemmung im Entwicklungsprozess Kein Zugriff
        2. Elektras Gefühle und deren Folgen Kein Zugriff
        3. Die Weihgusszeremonie: Klimax des Mutter-Tochter-Konflikts Kein Zugriff
        4. Und was ist mit Schwester Iphigenie? Kein Zugriff
        5. Charakterisierung Elektras Kein Zugriff
        6. Fazit Kein Zugriff
        1. Klytaimestras Blickwinkel Kein Zugriff
        2. Andere Dramenfiguren Kein Zugriff
        3. Sohn-Mutter-Konfrontation (Cho. 886–930) Kein Zugriff
        4. Fazit Kein Zugriff
        1. Klytaimestras Bakchischer Jubelgesang (Ag. 1372–1398) Kein Zugriff
        2. Bestechung des Familienfluch-Daimons? (Ag. 1567–1577) Kein Zugriff
        3. Die Erbfolgefrage Kein Zugriff
        4. Fazit Kein Zugriff
        1. Klytaimestras Klage um den ‚toten‘ Orestes (Cho. 691–699) Kein Zugriff
        2. Aigisths Reaktion (Cho. 839–843) Kein Zugriff
        3. Kilissa und die Einflussnahme des Chors (Cho. 734–779) Kein Zugriff
        4. Fazit Kein Zugriff
      1. III.1.6. Ergebnisse der Untersuchung der Vorwürfe gegen Klytaimestra Kein Zugriff
      1. III.2.1. Die Tat der Klytaimestra im Verhältnis zur Tat des Orestes Kein Zugriff
        1. Orests Motive (Cho. 298–304) Kein Zugriff
        2. Reue nach der Tat Kein Zugriff
        3. Fazit Kein Zugriff
        1. Jugend Kein Zugriff
        2. Nötigung Kein Zugriff
        3. Phokische Sozialisation Kein Zugriff
        4. Fazit Kein Zugriff
        1. Begriffliches Kein Zugriff
        2. Täter-Opfer-Konstellation Kein Zugriff
        3. Das Motiv der Ehre Kein Zugriff
        4. Ehrenmord – ein Mord aus niederen Beweggründen Kein Zugriff
      2. III.2.5. Ergebnisse der Untersuchung von Orests Schuld Kein Zugriff
      1. III.3.1. Tyrannis – Aischylos’ Spiel mit den Vorurteilen des demokratischen Publikums Kein Zugriff
        1. Der ‚Abstieg‘ Apollons Kein Zugriff
        2. Die Erpressung mit der ‚Hiketeia‘ Kein Zugriff
        3. Mord nach wessen Willen? Kein Zugriff
        4. Loxias’ Rede ‚Gegen Klytaimestra‘ (Eum. 625–639) Kein Zugriff
        5. Instrumentalisierung der pseudomedizinischen Debatte (Eum. 658–661) Kein Zugriff
        6. Die ‚Bestechung‘ mit dem ewigen Bündnis zwischen Athen und Argos Kein Zugriff
        7. Fazit Kein Zugriff
        1. Die Ankunft der Stadtgöttin (Eum. 397–402) Kein Zugriff
        2. Der Stimmstein der Pallas Athene Kein Zugriff
        3. Position A Kein Zugriff
        4. Position B Kein Zugriff
        5. Fazit Kein Zugriff
        1. Zusammenfassung der Sekundärliteratur zum Thema Gewalt und Überzeugung in der Orestie Kein Zugriff
        2. Formen der Gewalt Kein Zugriff
        3. Überzeugung versus Manipulation in der Orestie Kein Zugriff
        4. Schritt 1: Demoralisierung und Verunsicherung (Eum. 794–807) Kein Zugriff
        5. Schritt 2: Eliminierung der wichtigsten Handlungsoption (Eum. 824–836) Kein Zugriff
        6. Schritt 3: Eliminierung der zweiten Handlungsoption (Eum. 848–869) Kein Zugriff
        7. Schritt 4: (Eum. 881–891) und das Geheimnis des manipulativen Erfolges Kein Zugriff
        8. Fazit Kein Zugriff
  1. IV. Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 371 - 378
    1. V.1. Abbildungen Kein Zugriff
        1. Aischines Kein Zugriff
        2. Aischylos Kein Zugriff
        3. Aristoteles Kein Zugriff
        4. Demosthenes Kein Zugriff
        5. Euripides Kein Zugriff
        6. Homer Kein Zugriff
        7. Lysias Kein Zugriff
        8. Pindar Kein Zugriff
        9. Platon Kein Zugriff
        10. Plutarch Kein Zugriff
        11. Solon Kein Zugriff
        12. Sophokles Kein Zugriff
        13. Xenophon Kein Zugriff
        14. Nach Themen geordnete Textsammlungen Kein Zugriff
      1. V.2.2. Sekundärliteratur Kein Zugriff
      2. V.2.2.a Lexika und Grammatiken Kein Zugriff
      3. V.2.2.b Monographien Kein Zugriff
        1. Abkürzungen häufig verwendeter Fachzeitschriften Kein Zugriff
        2. Aufsätze Kein Zugriff
      4. V.2.3. Lehrpläne und Lehrwerke Kein Zugriff
      5. V.2.4. Rezensionen Kein Zugriff
    2. V.3. Stellenverzeichnis Kein Zugriff

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