
James Baldwin
Der Zeuge- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
James Baldwin (1924 - 1987) gehört zu den wichtigsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Schon zu Lebzeiten machten ihn seine Bücher "Giovannis Room" und "The Fire Next Time" berühmt und brachten ihn auf die Coverseite des "Time Magazine". Aber Baldwin war schwarz und schwul, die Gesellschaft, in der er lebte, rassistisch und schwulenfeindlich. Aus dieser Spannung ist ein einzigartiges Werk entstanden, das die Tore weit aufgestoßen hat, durch die Generationen von Aktivisten nach ihm gegangen sind. Am 2. August 2024 wäre der große Autor, den manche einen Propheten nannten, 100 Jahre alt geworden. In seinem elegant geschriebenen Porträt skizziert Baldwin-Kenner René Aguigah das Leben Baldwins von der Herkunft in ärmlichen Verhältnissen in Harlem bis zur Flucht vor dem alltäglichen Rassismus nach Paris, seinen rasanten Aufstieg zu einem gefragten Redner und seine Beziehungen mit Martin Luther King und Malcolm X. Vor allem aber begibt sich Aguigahs essayistisches Buch auf die Suche nach dem, was Baldwin uns heute noch mitzuteilen hat. Es fragt nach dem Verhältnis zwischen seinem Künstlertum und Aktivismus, der Spannung zwischen Literatur und Politik, seinem Eintreten für Minderheiten und seinen universalistischen Überzeugungen. Baldwin, der Hass so gut kannte, hielt in seinen Romanen und Essays an der Liebe als Hoffnung fest. Aguigah porträtiert ihn als Zeugen - einer Zeit der Gewalt und des Unrechts, die bis heute fortexistieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-406-81369-6
- ISBN-Online
- 978-3-406-81371-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 234
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- 1 Einleitung: Ein Zeitgenosse? Kein Zugriff Seiten 8 - 13
- 2 «Ich pflückte die Baumwolle» – Autor und Aktivist Kein Zugriff Seiten 14 - 67
- 3 «Angst vor dem Gestank der Liebe» – Fiction und Nonfiction Kein Zugriff Seiten 68 - 113
- 4 «Nicht alle Kinder des Sheriffs sind weiß» – partikular und universal Kein Zugriff Seiten 114 - 161
- 5 «Unmöglich, nicht zu leiden» – Erinnerung Kein Zugriff Seiten 162 - 187
- 6 Schluss: Der Zeuge Kein Zugriff Seiten 188 - 197
- Dank Kein Zugriff Seiten 198 - 199
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 200 - 221
- Literaturverzeichnis und Quellen Kein Zugriff Seiten 222 - 227
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 228 - 229
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 230 - 232
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 233 - 233
- Vita Kein Zugriff Seiten 234 - 234




