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Monographie Kein Zugriff

Die Europäische Kommission

Supranationale Bürokratie oder Agent der Mitgliedstaaten?
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Die Kommission ist zentraler Akteur in der EG-Gesetzgebung. Mit Zunehmen der europäischen Integration gewinnt sie maßgeblichen Einfluss auf das politische und ökonomische Handeln in den Mitgliedstaaten.

Dieser Band untersucht unter Rückgriff auf Theorien der vergleichenden Politikwissenschaft, wie die Kommission ihre zentrale Rolle in der EG-Gesetzgebung ausübt. Im Zentrum stehen die (partei-) politischen Verbindungen von mitgliedstaatlichen Regierungen zu ihren Kommissaren. Deren Auswirkungen auf die politische Dynamik interner Entscheidungen werden zunächst theoretisch diskutiert. Neue Daten zu einschlägigen Merkmalen der Kommissare und allen von der Prodi-Kommission (1999-2004) verabschiedeten Gesetzesvorlagen ermöglichen eine quantitative Überprüfung der Überlegungen. Drei qualitative Fallstudien ergänzen diese Analysen.

Die Ergebnisse stellen das wissenschaftliche und journalistische Verständnis der EU-Kommission als integrationsfreudigem „Entrepreneur“ in Frage. Sie zeigen vielmehr, dass das Handeln der Kommission maßgeblich von den politischen Verbindungen zwischen Kommissaren und Regierungen sowie fallweise unterschiedlichen Machtkonstellation in der Kommission geprägt ist.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3517-7
ISBN-Online
978-3-8452-0810-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Regieren in Europa | Governance in Europe
Band
15
Sprache
Deutsch
Seiten
236
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    Autor:innen:
  2. Grafik- und Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 10
    Autor:innen:
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
    1. Die Fragestellung Kein Zugriff Seiten 13 - 17
      Autor:innen:
    2. Theoretische und analytische Vorbemerkungen Kein Zugriff Seiten 17 - 18
      Autor:innen:
    3. Der Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 18 - 21
      Autor:innen:
    1. Die Veränderung der politischen Qualität der EU: Von der Zollunion zum umfassenden Regulierer Kein Zugriff Seiten 22 - 29
      Autor:innen:
    2. Institutionen und institutionelle Machtverteilung in der EG-Gesetzgebung Kein Zugriff Seiten 29 - 33
      Autor:innen:
    3. Akteure, Positionen, Konfliktlinien – der politische Raum der EU Kein Zugriff Seiten 33 - 40
      Autor:innen:
    4. Die Veränderung der politischen Qualität der EU über Zeit – und die statische Konzeptionalisierung der Europäischen Kommission Kein Zugriff Seiten 40 - 43
      Autor:innen:
    1. Die Europäische Kommission: Vertikale politische Rückbindung und horizontale Machtteilung Kein Zugriff Seiten 44 - 49
      Autor:innen:
    2. Das Prinzipal-Agenten Modell in der Politikwissenschaft Kein Zugriff Seiten 49 - 54
      Autor:innen:
    3. Die vertikale Dimension: Die Logik der Selektion Europäischer Kommissare Kein Zugriff Seiten 54 - 65
      Autor:innen:
    4. Die horizontale Dimension: Agendasetzungs- und Vetomacht in der Europäischen Kommission Kein Zugriff Seiten 65 - 82
      Autor:innen:
    1. Der Aufbau der empirischen Untersuchung Kein Zugriff Seiten 83 - 84
      Autor:innen:
    2. Daten und Datenquellen Kein Zugriff Seiten 84 - 88
      Autor:innen:
    1. Institutionelle Regeln der Ernennung Europäischer Kommissare Kein Zugriff Seiten 89 - 101
      Autor:innen:
    2. Die (politische) Qualität Europäischer Kommissare (1958 - 2007) Kein Zugriff Seiten 101 - 121
      Autor:innen:
    3. Portfolioverteilung in der Europäischen Kommission Kein Zugriff Seiten 121 - 130
      Autor:innen:
    4. Zusammenfassung und Fazit Kein Zugriff Seiten 130 - 132
      Autor:innen:
    1. Institutionelle Entscheidungsregeln in der Europäischen Kommission Kein Zugriff Seiten 133 - 145
      Autor:innen:
    2. Administrative Routine oder politische Kontrolle? Inhalte der Kollegiumssitzungen der Prodi-Kommission Kein Zugriff Seiten 145 - 152
      Autor:innen:
    3. Kontrolle im Kollegium der Kommissare - ein quantitatives Modell Kein Zugriff Seiten 152 - 165
      Autor:innen:
    4. Zusammenfassung und Fazit Kein Zugriff Seiten 165 - 167
      Autor:innen:
    1. Die EG-Übernahmerichtlinie Kein Zugriff Seiten 168 - 178
      Autor:innen:
    2. Die EG-Dienstleistungsrichtlinie Kein Zugriff Seiten 178 - 187
      Autor:innen:
    3. Die EG-Chemikalienrichtlinie REACH Kein Zugriff Seiten 187 - 197
      Autor:innen:
    4. Zusammenfassung und Fazit Kein Zugriff Seiten 197 - 201
      Autor:innen:
  4. Schlussbetrachtung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 202 - 210
    Autor:innen:
    1. Wissenschaftliche Literatur Kein Zugriff Seiten 211 - 221
      Autor:innen:
    2. Offizielle Dokumente Kein Zugriff Seiten 221 - 222
      Autor:innen:
    3. Andere Quellen Kein Zugriff Seiten 222 - 223
      Autor:innen:
    1. Anhang 1: Kodierplan Datensatz Europäische Kommissare Kein Zugriff Seiten 224 - 231
      Autor:innen:
    2. Anhang 2: Kodierplan Datensatz Tagesordnungen „Kollegium der Kommissare“ Kein Zugriff Seiten 231 - 235
      Autor:innen:
    3. Anhang 3: Liste der mündlichen Interviewpartner Kein Zugriff Seiten 235 - 236
      Autor:innen:

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