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Monographie Kein Zugriff

Von Rabenväter und Übermüttern

Das religionshistorische Motiv der heiligen Familie im Spannungsfeld zwischen Religion, Kunst und Film
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Die Familie ist keine konfliktfreie Zone, sondern ein Ort, an dem Generationen und ihre jeweiligen Weltsichten aufeinanderprallen, an dem Genderrollen erlernt, vielleicht auch hinterfragt werden, an dem Werte und Normen vermittelt und soziale Kompetenzen trainiert werden. Es ist der Bereich, in dem Individuen primär sozialisiert werden, ein Mikrokosmos, in dem man allmählich für das «Leben draußen» vorbereitet wird.

Diese Untersuchung möchte aus der Perspektive einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Religionswissenschaft intermediale Tradierungsprozesse am Beispiel des christlich konnotierten Motivs der Heiligen Familie im zeitgenössischen Arthouse-Film beleuchten. Anhand eines spezifischen Filmkorpus werden die Etappen der intermedialen Überlieferung dieses religionshistorischen Motivs vom 16. Jahrhundert bis heute rekonstruiert und Überlegungen in Bezug auf die damit verbundenen Bedeutungszuweisungen außerhalb der religiösen Tradition angestellt. Die Untersuchung konzentriert sich auf drei Filmemacher: Susanne Bier, François Ozon und Pedro Almodóvar.

Besprochene Filme: SITCOM (F 1998), RICKY (F 2009), TODO SOBRE MI MADRE (ALLES ÜBER MEINE MUTTER, E/F 1999), VOLVER (VOLVER – ZURÜCKKEHREN, E 2006), BRØDRE (BROTHERS – ZWISCHEN BRÜDERN, DK 2004) und EFTER BRYLLUPPET (NACH DER HOCHZEIT, DK/S 2006)


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8947-2847-2
ISBN-Online
978-3-7410-0127-7
Verlag
Schüren, Marburg
Sprache
Deutsch
Seiten
472
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
    1. 2.1 Visionen des Transzendenten: Ästhetik als ein zentraler Aspekt theologischer und religionswissenschaftlicher Annäherung an den Film Kein Zugriff
    2. 2.2 Im Zeichen von Normen und Werten: kulturwissenschaftlich geprägte Herangehensweisen an den Bereich Film und Religion Kein Zugriff
    3. 2.3 Multidimensionale Bedeutungsvermittlung: kommunikationstheoretische Ansätze im Forschungsfeld Film und Religion Kein Zugriff
    4. 2.4 Visuelle Überlieferungsstrategien unter der Lupe: der für das Projekt verwendete Zugang zum Feld Kein Zugriff
    1. 3.1 Geteilte eigene Bilder: das kulturelle Gedächtnis als Tradierungsfundus Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Bilder erfahren: wahrnehmungstheoretische oder phänomenologische Perspektiven Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Bilder bändigen: Panofskys ikonografisch-ikonologische Methode Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Bildkörper und Körperbilder: Hans Beltings bildanthropologische Perspektive Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Bilder wandern und verändern sich: die Dynamik intermedialer Tradierungsprozesse Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Innovation durch Tradition: Überlegungen zu den Begrifflichkeiten und den Interaktionen zwischen Ästhetik und Bedeutung Kein Zugriff
      1. 4.1.1 Eine Übersicht über populäre Marien- und Josephsdarstellungen Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Maria als Gottesmutter Kein Zugriff
      3. 4.1.3 Maria als Jungfrau Kein Zugriff
      4. 4.1.4 Maria als Himmelskönigin Kein Zugriff
      5. 4.1.5 Josephsdarstellungen Kein Zugriff
    1. 4.2 Ein Motiv mit gesellschaftspolitischem Potenzial: die Heilige Familie als lebenswertes Vorbild Kein Zugriff
    2. 4.3 Mutter, Vater, Kind bereit … und Action: die Heilige Familie im Film Kein Zugriff
    1. 5.1 Annäherung an audiovisuelle Inszenierungsstrategien: die Filmanalyse Kein Zugriff
    2. 5.2 Das bewegte Bild in Zwiesprache mit dem «fixierten» Bild: einige Überlegungen zur Rekonstruktion von Tradierungslinien Kein Zugriff
    3. 5.3 Familien im Werk François Ozons, Pedro Almodóvars und Susanne Biers: das Filmkorpus Kein Zugriff
    1. 6.1 Ceci n’est pas une famille parfaite: François Ozons kritischer Blick auf die bürgerliche Familienidylle Kein Zugriff
    2. 6.2 Die queere Idealfamilie in den Filmen Ozons Kein Zugriff
      1. 6.3.1 Hélène – die Emanzipation einer bürgerlichen Mutter Kein Zugriff
      2. 6.3.2 Jean – ein Patriarch als Schädling Kein Zugriff
      3. 6.3.3 Sophie und Nicolas – Transgression als Generationenfrage? Kein Zugriff
      1. 6.4.1 Katie – bedingungslose Mutterliebe in der Plattenbausiedlung Kein Zugriff
      2. 6.4.2 Paco – eine Josephsfigur mit Migrationshintergrund Kein Zugriff
      3. 6.4.3 Lisa und Ricky – Kinder vermitteln Stabilität Kein Zugriff
    3. 6.5 Das weite Spektrum von François Ozons Familienportraits – ein Fazit Kein Zugriff
    1. 7.1 Familie als Symbol der Unterdrückung – die sozialpolitische Kritik in Almodóvars Filmen Kein Zugriff
    2. 7.2 Familienbilder im Wandel – auf der Suche nach realistischen «Solidargemeinschaften» Kein Zugriff
        1. Manuela Kein Zugriff
        2. Rosa junior Kein Zugriff
        3. Rosa senior Kein Zugriff
        4. La Agrado Kein Zugriff
        5. Huma Kein Zugriff
      1. 7.3.2 Lola – eine pathologische Vaterschaft Kein Zugriff
      2. 7.3.3 Esteban – der auktoriale Sohn Kein Zugriff
        1. Raimunda und Irene Kein Zugriff
        2. Agustina, Sole und Tante Paula Kein Zugriff
      1. 7.4.2 Emanzipierte Töchter Kein Zugriff
      2. 7.4.3 Väter der Gewalt Kein Zugriff
    3. 7.5 Frauenfamilien und Familienfrauen in Almodóvars Filmen – ein Fazit Kein Zugriff
    1. 8.1 Die traditionelle Familie – ein instabiles Konstrukt Kein Zugriff
    2. 8.2 «… Vater sein dagegen sehr»: die Vaterrolle als Spiegel gesellschaftskritischer Diskurse Kein Zugriff
      1. 8.3.1 Sarah und Else –ideale Mütter im Brennpunkt der Sozialkritik Kein Zugriff
      2. 8.3.2 Michael, Jannik und Henning – unberechenbare Väter Kein Zugriff
      3. 8.3.3 Camilla und Natalia – zwischen zwei Vätern Kein Zugriff
      1. 8.4.1 Helene, eine Mutter zwischen zwei Vätern Kein Zugriff
      2. 8.4.2 Jørgen und Jacob – doppelte Vaterschaft als Chance Kein Zugriff
      3. 8.4.3 Anna, Tochter zweier Väter Kein Zugriff
    3. 8.5 Traditionelle Familie und emanzipierte Genderrollen in Susanne Biers Filmen – ein Fazit Kein Zugriff
    1. 9.1 Das Motiv als Reflexionsgrundlage Kein Zugriff
    2. 9.2 Die Inszenierung des familiären Idylls Kein Zugriff
    3. 9.3 Die Rollenmuster und Genderkategorien Kein Zugriff
    4. 9.4 Konventionalisierungsprozesse Kein Zugriff
    5. 9.5 Die trans- oder internationale Wirkung des Werks der Filmemacher Kein Zugriff
  3. Bibliografie Kein Zugriff Seiten 452 - 468
    1. #–H Kein Zugriff
    2. H–S Kein Zugriff
    3. S–W Kein Zugriff
  4. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 472 - 472

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