Kinderschutz in der frühen Kindheit
Ein Leitfaden für die Praxis- Autor:innen:
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- Reihe:
- Therapie & Beratung
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Tragische Todesfälle von Säuglingen – etwa als Folge von Schütteln oder schwerster Vernachlässigung – schockieren die Öffentlichkeit und werden als Straftaten geahndet. Doch oft zeigt sich in der medizinischen, pädagogischen und sozialen Arbeit mit Kindern, schon lange bevor es zu einer akuten Gefährdung kommt, dass Kinder in den ersten Lebensjahren Beziehungs- und Umwelterfahrungen ausgesetzt sind, die ihre psychische und körperliche Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen. Was für alle Kinder und Jugendlichen gilt, hat für kleinste Kinder eine besondere Bedeutung: Der Schutz vor Gewalt und Vernachlässigung muss prompt erfolgen.
Die AutorInnen präsentieren mit dem vorliegenden Papier handlungsleitende Überlegungen zum Kinderschutz für die Altersklasse 0 bis 3 Jahre. Es ergänzt vorhandene Konzepte, indem es die besonderen Entwicklungs- und Beziehungsbedürfnisse von Kleinstkindern und ihren Familien ins Zentrum multidisziplinärer Perspektiven und Interventionen stellt. Die formulierten Grundsätze stehen in der Tradition der GAIMH (German Speaking Association for Infant Mental Health), die sich für die Förderung seelischer Gesundheit in der frühen Kindheit sowie für die Vermeidung und Früherkennung von Fehlentwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz einsetzt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2466-4
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6944-3
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Therapie & Beratung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- 1.1 Besondere Schutzbedürfnisse von Säuglingen und ihren Familien Kein Zugriff
- 1.2 Gesetzliche Grundlagen Kein Zugriff
- 1.3 Präventiver Kinderschutz und Kinderschutzstandards am Beispiel Sachsens Kein Zugriff
- 1.4 Rechtliche Rahmenbedingungen: Übersicht Kein Zugriff
- 2.1 Gefährdung und Schutz des Kindeswohls Kein Zugriff
- 2.2 Merkmale und Dynamik früher Entwicklung Kein Zugriff
- 2.3 Klärung der Entwicklungsbedingungen Kein Zugriff
- 2.4 Symptome und Störungen erkennen Kein Zugriff
- 2.5 Risikobelastung klären Kein Zugriff
- 2.6 Ressourcen nutzen – Resilienz stärken Kein Zugriff
- 3.1 Kinderschutz als multidisziplinäre Aufgabe Kein Zugriff
- 3.2 Tätigkeitsfelder im Frühbereich Kein Zugriff
- 3.3 Bio-psycho-soziale Angebote und Fachpersonen Kein Zugriff
- 3.4 Die Aufgaben des Jugendamtes im Netz Kein Zugriff
- 3.5 Datenweitergabe von Berufsgeheimnisträgern Kein Zugriff
- 3.6 Familiengerichtliches Einschreiten Kein Zugriff
- 4.1 Fachliche Hilfe, Kontrolle und Transparenz Kein Zugriff
- 4.2 Bedeutung der Früherkennung Kein Zugriff
- 4.3 Vernetzung und Koordination mit nachhaltiger Perspektive Kein Zugriff
- 4.4 Gefährdungsmeldung – der Weg über das Jugendamt Kein Zugriff
- 4.5 Geheimnispflichten und Mitteilungsrechte/-pflichten Kein Zugriff
- 5.1 Krisenintervention Kein Zugriff
- 5.2 Fremdplatzierung von Säuglingen und Kleinkindern Kein Zugriff
- 5.3 Weitere Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen: Interventionszyklen Kein Zugriff
- 6 Die Kunst interdisziplinärer Zusammenarbeit Kein Zugriff Seiten 81 - 86
- Quellen Kein Zugriff Seiten 87 - 90
- Anhang - Wortlaut einzelner für den Kinderschutzrelevanter Normen Kein Zugriff Seiten 91 - 116
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 117 - 118
- Über die GAIMH Kein Zugriff Seiten 119 -





