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Monographie Teilzugriff
Zum Wandel des wissenschaftlichen Subjekts
Von kritischer Wissensschöpfung zum postkritischen Selbstmanagement?- Autor:innen:
- Reihe:
- Edition Kulturwissenschaft, Band 192
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Ein zentrales Kennzeichen der modernen Wissenschaft ist das Streben nach originellen Erkenntnissen, die auf der Basis von Kritik gewonnen werden: Die entsprechende wissenschaftliche Subjektform ist ein kritischer Wissensschöpfer.Robert Niemann geht der Vermutung nach, dass dieses klassisch-moderne Wissenschaftssubjekt sich im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zu einem postkritischen Selbstmanager wandelt. Mit Blick auf die sprachliche Subjektivierung in Wissenschaftsratgebern erörtert er diese These unter anderem im Rahmen von Ansätzen wie dem ›unternehmerischen Selbst‹ (Bröckling), dem ›Kreativitätsdispositiv‹ (Reckwitz) sowie der ›Transformation von Kritik‹ (Boltanski/Chiapello).
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8376-4616-0
- ISBN-Online
- 978-3-8394-4616-4
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Kulturwissenschaft
- Band
- 192
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 190
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- I. Wissenschaft, Kritik, Subjektivierung Kein Zugriff Seiten 9 - 18
- II. Das Künstlersubjekt: Geniemode und -attribute Kein Zugriff Seiten 19 - 34
- III. Das geniale Unternehmersubjekt Kein Zugriff Seiten 35 - 46
- IV. Das moderne Wissenschaftssubjekt: Genialität, Originalität und Kritik Kein Zugriff Seiten 47 - 64
- V. Moderne Subjektformung und Genieidealisierung Kein Zugriff Seiten 65 - 70
- VI. Flexnormalismus: Statistik, Hochschule, Subjektivierung Kein Zugriff Seiten 71 - 90
- VII. ›Unternehmerisches Selbst‹ und ›Kreativsubjekt‹ Kein Zugriff Seiten 91 - 102
- VIII. Künstlerkritik und Dauerdruck – Zum postgenialen Kapitalismus Kein Zugriff Seiten 103 - 110
- IX. Zur Subjektivierung der wissenschaftlichen Subjektform Kein Zugriff Seiten 111 - 162
- X. Die Entzauberung der Wissenschaften: Postkritik Kein Zugriff Seiten 163 - 180
- Literatur Kein Zugriff Seiten 181 - 190





