Geopoetik
Studien zur Metaphorik des Gesteins in der Lyrik von Hölderlin bis Celan- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Ob im Bergwerk oder im Hochgebirge – seit Ende des 18. Jahrhunderts gibt es die poetische Tradition eines freundlichen Gespräches mit der Erde.
Der vorliegende Band bietet eine literatur- und wissenschaftsgeschichtliche Reise durch die Epochen und verweilt an Gelenkstellen veränderter Vorstellungen zur Erdgeschichte und zum Aufbau der Erde.
Die Analysen der Gesteinsmetaphorik bei Hölderlin, Novalis, E.T.A. Hoffmann, Droste-Hülshoff, Mörike, Stifter, Rilke, Bachmann und Celan münden in neue Interpretationen. Das erweiterte Verständnis der Werke von Dichtern unter den Einflüssen der frühen Geowissenschaftler bildet eine gemeinsame Schnittmenge, die mit Geopoetik eine treffende Bezeichnung gefunden hat.
„…als gäb’ es weil Stein ist noch Brüder…“ – Poesie und Geologie im Dialog mit der Erde.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-89528-535-6
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1620-9
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 386
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- …als gäb es, weil Stein ist, noch Brüder. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 11 - 21
- Poetik und Wissenschaft Kein Zugriff
- Metaphern Kein Zugriff
- Metaphernfelder Kein Zugriff
- Kulturgeschichtliche Aspekte Kein Zugriff
- Vom Bewältigen, Beherrschen und Besingen der Alpen Kein Zugriff
- …der mechanischen Erklärungsart ist nichts zu absurd, … Antike Säulen als Steine des Anstoßes Kein Zugriff
- Die alten / Geseze der Erd. Hölderlin im geowissenschaftlichen Diskurs seiner Zeit Kein Zugriff
- „…Geschmack an dem Studium der Geologie…“ Johann Gottfried Ebels Reiseanleitung Kein Zugriff
- „Es ist Sache der Philosophie…“ Hans Conrad Escher von der Linth – Exkurs 1 Kein Zugriff
- Das Hochgebirge als „Werkstaette der Natur“. Horace-Bénédicte de Saussure – Exkurs 2 Kein Zugriff
- …man muß eine Reise… benutzen, so gut man kann. Hölderlins poetische Reiseführer Kein Zugriff
- Lyrische Landkarten »An Zimmern« (1812) – Interpretation Kein Zugriff
- Jetzt leb ich ganz in der ‚Technik‘ … Novalis und die Montanistik Kein Zugriff
- Elend und Innovation – Der Bergbau zur Zeit von Novalis – Exkurs 1 Kein Zugriff
- Bergbau als Kunst Kein Zugriff
- Beobachten, Beschreiben und Ordnen als geognostisch-poetische Methode – Novalis und Werner Kein Zugriff
- „Veilchenblau oder violet“? Die blaue Blume Kein Zugriff
- Neptunismus und Plutonismus Kein Zugriff
- Gesang und Zitherspiel gehört zum Leben des Bergmanns, … Das erste Bergmannslied aus dem Roman »Heinrich von Ofterdingen« (1800). Interpretation Teil I Kein Zugriff
- …im kühlen Hochzeitbett. Bergwerk und Braut bei E.T.A. Hoffmann, Johann Peter Hebel und Achim von Arnim – Exkurs 2 Kein Zugriff
- „… einen schön ausgebildeten 6 ¾ Pfund schweren Almandin aus der Gegend von Falun, …“ Der Karfunkel und sein Mythos – Exkurs 3 Kein Zugriff
- Interpretation Teil II Kein Zugriff
- Bertuchs Naturgeschichte; lest Ihr das? Geologische Bilder für Kinder Kein Zugriff
- „Die Beförderung der Erdkunde…“ Friedrich Justin Bertuchs Geographisches Institut – Exkurs 1 Kein Zugriff
- Vom Walroß im korallenen Wald. Der Einfluss Bertuchs Kein Zugriff
- „…an des Glimmers reinen Scheiben…“ Naturwahrnehmung und Perspektive Kein Zugriff
- „…dürre Sandwege, Steingruben und Heidestrecken“. Christoph Bernhard Schlüters christliche Geometaphorik Kein Zugriff
- Ein Findling im zerfallnen Weltenbau. »Die Mergelgrube« (1842) – Interpretation Kein Zugriff
- …sich verborgen bei mir die Liebe findt, … Findlingspoetologie Kein Zugriff
- …Zierlichkeiten aus den versteinerten Gärten des alten Neptunus… Eduard Mörike zwischen Ironie und Demut Kein Zugriff
- …allerlei Steine und Erddinge. Magische Verwandlungen in Adalbert Stifters »Die Pechbrenner (Granit)« Kein Zugriff
- Das Meer ist die Historie dieses Landes. Rilkes geologische Wahrnehmungen als Kunstkritiker Kein Zugriff
- Von marmorn wuchtender Materie des erdgebundenen Steins. Rilke und Rodin Kein Zugriff
- Die Auslage des Fischhändlers (1925) – Interpretation Kein Zugriff
- »Die Parke II« (1907) – Interpretation Kein Zugriff
- Nichts, / nichts ist verloren. Geodynamik als trostspendendes Prinzip Kein Zugriff
- Bruder Ossip – …die Erde dröhnt von Metaphern. Paul Celan und Ossip Mandelstam Kein Zugriff
- …den Ort … auf einer Kinder-Landkarte, … Die Geopoetologie in »Der Meridian« (1960) Kein Zugriff
- „Die Erdkruste strebt einem Zustand der Ausgeglichenheit zu…“ Geotektonische Einflüsse von Franz Lotze (1955) und Roland Brinkmann (1956) – Exkurs Kein Zugriff
- Ingeborg Bachmanns »Karfunkelfee« – Exkurs Kein Zugriff
- … die feinste der Spindeln. »Zuversicht« – Interpretation Kein Zugriff
- Das Gedicht als Sprach-Monument Kein Zugriff Seiten 345 - 349
- Literatur Kein Zugriff Seiten 350 - 370
- Zu den Abbildungen Kein Zugriff Seiten 371 - 386





