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Monographie Kein Zugriff

Willy Moog (1888-1935): Ein Philosophenleben

Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Zum ersten Mal wird ein Buch zu Willy Moog vorgelegt, der sich 1935 als Philosophieprofessor der TH Braunschweig mit 47 Jahren das Leben nahm. Die quellenreiche Studie geht auf Spurensuche zu seinem Leben und umfangreichen Werk, das in Grundzügen vorgestellt wird. Sie stellt darüber hinaus Fragen an die jüngere Philosophiegeschichtsschreibung: warum manche Autoren bis heute vergessen werden und auf welche Weise Philosophiegeschichte von Philosoph(inn)en erzählt werden kann. Die Geschichte Moogs führt u.a. zu den Universitäten in Gießen, Greifswald und Braunschweig, dabei typische Problemfelder eines Professorenlebens im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts verdeutlichend: von der Teilnahme am Ersten Weltkrieg und dem politischen Druck, sich für die Lehrerbildung nützlich zu machen, bis hin zur Berufungspraxis an Technischen Hochschulen.

Die Autorin Nicole C. Karafyllis zeichnet ein Lebensporträt von Willy Moog, dem Anhänger von Georg Simmel und Bewunderer von Husserls Phänomenologie. Unter Rückgriff auf bislang unbekannte Quellen werden zentrale Debatten in der deutschsprachigen Philosophie der 1910er und 1920er Jahre rekonstruiert, so unter anderem zum Psychologismusstreit, zu dem Moog 1919 an der Universität Greifswald seine Habilitationsschrift Logik, Psychologie und Psychologismus vorlegte, die nun jüngst wieder in den Fokus der Forschung getreten ist. Mit der vorliegenden Studie wird somit eine wichtige Lücke geschlossen. Im Anhang beigefügt ist eine Liste von Moogs Werken und Lehrveranstaltungen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48697-9
ISBN-Online
978-3-495-80810-8
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
720
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. 1.1 Biografie und Philosophie: Möglichkeiten eines Philosophenlebens im Lichte von Moogs Das Leben der Philosophen (1932) Kein Zugriff
    2. 1.2 Institutionengeschichte: Wie die Technische Hochschule Braunschweig zu ihrem ersten geisteswissenschaftlichen Ordinariat kam (1924) Kein Zugriff
    3. 1.3 Theoretische Überlegungen zur Biografie eines Philosophen Kein Zugriff
    4. 1.4 Quellenlage und Legendenbildungen Kein Zugriff
    1. 2.1 Kurz vor der Anklagebank: Moog und die Würde des Hochschulprofessors Kein Zugriff
    2. 2.2 Vorgeschichten und Nachwirkungen: Victor Klemperer (Dresden) und Theodor Vahlen (Greifswald/Berlin) Kein Zugriff
    3. 2.3 Moog und der Fabrikant Carl Helle: Die Braunschweiger Kant-Gesellschaft Kein Zugriff
    4. 2.4 Die Kollegen: Von Stellengerangel, Parteipolitik und Zwangsentlassungen Kein Zugriff
    5. 2.5 Angst, Anpassungsversuche und das Hegel-Buch Kein Zugriff
    6. 2.6 Bewerbungen in Tübingen und Breslau (1928/29): Warum der Philosoph kein Schriftsteller mehr sein soll Kein Zugriff
    7. 2.7 Die Berufung von Friedrich Berger (1934): Der Umbau der Braunschweiger Philosophie zur völkischen Pädagogik Kein Zugriff
    8. 2.8 Schüler und Studenten Moogs, oder: 1935 prüfe ich erst recht zum Liberalismus! Kein Zugriff
    9. 2.9 Gefährliche Bibliophilie: Moogs Aufbau der Institutsbibliothek und ihre Rettung 1933 Kein Zugriff
    10. 2.10 Transdisziplinär: Moogs Reihe »Geschichte der Philosophie in Längsschnitten« Kein Zugriff
    1. 3.1 Im Schoß der hessischen Familie Kein Zugriff
    2. 3.2 Darmstadt: Willy Moog und Herman Schmalenbach machen Abitur (1906) Kein Zugriff
    3. 3.3 Gießen, Berlin und München (1906–1909): Orientierung an Georg Simmel Kein Zugriff
    4. 3.4 Die Berliner Jahre (1913–1915): Die Dilthey-Schule und die Ästhetik Kein Zugriff
    5. 3.5 Mit Kant: Ansichten über Krieg und Frieden (1915–1917) Kein Zugriff
    6. 3.6 Im Krieg »etwas polnisch«: Die kritische Hinwendung zu Husserls Phänomenologie (1915–1918) Kein Zugriff
    7. 3.7 Ordnung im Psychologismusstreit und im Philosophenleben: Die Greifswalder Habilitation (1919/20) Kein Zugriff
    8. 3.8 Die frühen 20er Jahre: Für und gegen die Suche nach einer neuen Metaphysik Kein Zugriff
  2. 4. Vorläufiger Schluss: Über das Schweigen und wer das Schweigen bricht Kein Zugriff Seiten 647 - 674
    1. I. Kein Zugriff
    2. II. Kein Zugriff
    3. III. Kein Zugriff
      1. Monografien Kein Zugriff
      2. Verschollen Kein Zugriff
      3. Herausgeberschaften Kein Zugriff
      4. Aufsätze Kein Zugriff
      5. Handbuchartikel Kein Zugriff
      6. Varia Kein Zugriff
      7. Rezensionen (chronologisch) Kein Zugriff
      8. Veröffentlichung von Mathilde (»Tilly«) Moog-Buss: Kein Zugriff
      1. Universität Greifswald (1919–1924) Kein Zugriff
      2. Volkshochschule Greifswald Kein Zugriff
      3. Technische Hochschule Braunschweig (1924–1935) Kein Zugriff
    1. C. Tabellarischer Lebenslauf Kein Zugriff
    2. Personen- und Autorenverzeichnis Kein Zugriff

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