Cicero in der Frühen Neuzeit
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- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Forschungen und Publikationen zu Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) als antiken Autor, Staatsmann, Rhetor und Philosoph sind unüberschaubar. Anders sieht dies freilich hinsichtlich seiner Wirkungsperspektive aus, insbesondere in der Frühen Neuzeit. Dort ist die Präsenz seiner Schriften – von der Forschung bislang kaum beachtet – immens. Die vorliegenden Beiträge, hervorgegangen aus einem Symposium der 'Europäischen Melanchthon-Akademie' in Bretten, dokumentieren und analysieren die Spuren und die Wirkung von Ciceros Schriften in dieser Epoche. Der Band leistet damit auf diesem noch weitgehend unerforschten Feld Grundlagenforschung: Exemplarisch legen die Beiträge die historiographischen, literarischen bzw. literaturkritischen und rhetorischen Perspektiven der Cicero-Rezeption in der Frühen Neuzeit offen und nehmen besonders die Wirk- und Aneignungsformen der philosophischen Schriften bzw. ihrer theologischen Implikationen in den Blick.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-7728-2601-6
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3084-6
- Verlag
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Reihe
- Melanchthon-Schriften der Stadt Bretten
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 400
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Cicero in der Frühen Neuzeit Kein Zugriff Seiten 11 - 20 Anne Eusterschulte, Günter Frank
- Die Cicero-Memoria zwischen Verehrungund Verachtung Kein Zugriff Seiten 21 - 34 Günter Gawlick
- Gasparino Barzizza – ein WegbereiterCiceros als Ideal rhetorischer Praxis Kein Zugriff Seiten 35 - 44 Ursula Kocher
- Die Diskussion um die falsche »Consolatio« von 1583im Kontext des Ciceronianismus Kein Zugriff Seiten 45 - 64 Felix Mundt
- Einflüsse Ciceros in Ortensio Landos»Forcianae Quaestiones« (Lyon 1535) Kein Zugriff Seiten 65 - 88 Judith Steiniger
- »[...] mihi solus Christus et Tullius placet«. Kein Zugriff Seiten 89 - 114 Herbert Jaumann
- Lose Kopplung. Zur Rolle von Ciceros thesis in Erasmus’Gattungspoetik der Deklamation Kein Zugriff Seiten 115 - 132 Anaita Traninger
- »Cato Maior«-Rezeption in der frühneuzeitlichen Medizin? Kein Zugriff Seiten 133 - 148 Daniel Schäfer
- Die Frage der rhetorischen imitatio ciceronianabei Philipp Melanchthon Kein Zugriff Seiten 149 - 166 Olivier Millet
- Cicero in der Theologie der Frühen Neuzeit. Von Philipp Melanchthon bis Hugo Grotius Kein Zugriff Seiten 167 - 190 Günter Frank
- »Aus den innersten und tiefsten Gründen der Philosophie«. Zur Stellung Ciceros in Francisco Suárez’»De legibus ac deo legislatore« Kein Zugriff Seiten 191 - 210 Gideon Stiening
- Vom »philosophiae Romanae columen« zum»ethnicus ille«. Die Cicero-Rezeption beim jungen Calvin Kein Zugriff Seiten 211 - 230 Ueli Zahnd
- Zur Rezeption Ciceros in der reformierten Orthodoxie, insbesondere bei Gisbertus Voetius Kein Zugriff Seiten 231 - 248 Andreas J. Beck
- The Reception of Cicero’s Friendship Theoryin Lambert Daneau (ca. 1530–1595) Kein Zugriff Seiten 249 - 264 Willem J. van Asselt
- Cicero in the Interplay of Principle and Practice. A 17th-Century Reformed-Pietistic Approach Kein Zugriff Seiten 265 - 276 Frank van der Pol
- Dämonen und Bühnenzauber: Ciceros Schrift »De divinatione« in der frühneuzeitlichen Debatteum das Orakelwesen Kein Zugriff Seiten 277 - 300 Bernd Roling
- Lumen verum und errores. Sixt Bircks Kommentarzu Ciceros »De natura deorum« (1550) Kein Zugriff Seiten 301 - 322 Ronny Kaiser
- Zur Rezeption von »De officiis« bei Philipp Melanchthonund im Kreis seiner Schüler Kein Zugriff Seiten 323 - 362 Anne Eusterschulte
- J.E.D. Bernardis Supplement »De la République« (1798/1807) Kein Zugriff Seiten 363 - 380 Christoph Kraume
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 381 - 386
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 387 - 392
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 393 - 396
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 397 - 400





