
Ich will die Chronistin dieser Zeit werden
Sämtliche Tagebücher und Briefe- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 16.03.2023
Zusammenfassung
Die Tagebücher der jungen Niederländerin Etty Hillesum sind, wie das Tagebuch der Anne Frank, ein bewegendes Dokument des Holocaust und viel mehr als das: Sie wurden als philosophische Lebenskunst, Mystik des Alltags und Ethik des Mitleidens gerühmt. Vor allem sind sie aber auch eines: große Literatur. Mit dieser Ausgabe liegen erstmals in deutscher Sprache Etty Hillesums sämtliche Schriften vor. Zehn Monate nach Beginn der deutschen Besatzung der Niederlande begann die siebenundzwanzigjährige Etty Hillesum (1914 - 1943) unter dem Eindruck einer Psychotherapie, ein Tagebuch zu schreiben. Sie wollte Ordnung in ihr Leben bringen, den Dingen auf den Grund gehen, Gott finden, aber auch Zeugin des Schicksals ihres Volkes werden. Inmitten des Schreckens berichtet sie von der Suche nach Einfachheit und Achtsamkeit und schließlich nach Licht in der «Hölle auf Erden». Die erlebte sie seit dem Sommer 1942 im Durchgangslager Westerbork, wo sie für den Amsterdamer «Judenrat» in der «Sozialen Versorgung derDurchreisenden» arbeitete. Ihre Briefe aus dieser Zeit beschreiben den täglichen Horror. Am 7. September 1943 wurde Etty Hillesum selbst nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ist dort umgekommen. - Nach der Publikation von Auszügen aus den Tagebüchern 1981 war eine zuverlässige Neuübersetzung des Gesamtwerks überfällig. Die Ausgabe lässt uns eine Schriftstellerin und Denkerin neu entdecken, die zu Recht mit Anne Frank, Simone Weil und Edith Stein verglichen wird.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 16.03.2023
- ISBN-Print
- 978-3-406-79731-6
- ISBN-Online
- 978-3-406-79733-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 1
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort. Von Hetty Berg Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Einleitung. Von Klaas A. D. Smelik Kein Zugriff Seiten 11 - 20
- Heft 1: 8. März 1941–4. Juli 1941 Kein Zugriff Seiten 23 - 103
- Heft 2: 4. August 1941–21. Oktober 1941 Kein Zugriff Seiten 104 - 183
- Heft 3: 21. Oktober 1941–6. Dezember 1941 Kein Zugriff Seiten 184 - 227
- Heft 4: 8. Dezember 1941–25. Januar 1942 Kein Zugriff Seiten 228 - 312
- Heft 5: 16. Februar 1942–27. März 1942 Kein Zugriff Seiten 313 - 386
- Heft 6: 27. März 1942–30. April 1942 Kein Zugriff Seiten 387 - 460
- Heft 7: verschollen Kein Zugriff Seiten 461 - 461
- Heft 8: 18. Mai 1942–5. Juni 1942 Kein Zugriff Seiten 462 - 501
- Heft 9: 5. Juni 1942–3. Juli 1942 Kein Zugriff Seiten 502 - 586
- Heft 10: 3. Juli 1942–29. Juli 1942 Kein Zugriff Seiten 587 - 650
- Heft 11: 15. September 1942–13. Oktober 1942 Kein Zugriff Seiten 651 - 696
- Briefe von Etty Hillesum Kein Zugriff Seiten 699 - 841
- Briefe an Etty Hillesum Kein Zugriff Seiten 842 - 851
- Briefe über Etty Hillesum Kein Zugriff Seiten 852 - 856
- Über Osias Kormann. Von Gerd Korman Kein Zugriff Seiten 857 - 860
- Dank Kein Zugriff Seiten 863 - 863
- Nachwort der Übersetzerinnen Kein Zugriff Seiten 864 - 866
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 867 - 961
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 962 - 962
- Verzeichnis der Briefe Kein Zugriff Seiten 963 - 964
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 965 - 974
- Schlagwortregister Kein Zugriff Seiten 975 - 989
- Bildteil Kein Zugriff Seiten I - XXXII
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 1 - 1




