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Monographie Kein Zugriff

Herbert Reinecker: NS-Propagandist und bundesdeutscher Erfolgsautor

Eine mediale Verwandlungsgeschichte
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Die erste deutsche Krimiserie „Der Kommissar“ (1969–1976), der später „Derrick“ (1974–1998) folgte, war ein Publikumsmagnet. Geschrieben wurde sie von Herbert Reinecker (1914–2007). Mit Blick auf die Lebensgeschichte des Autors zwischen Nationalsozialismus und Bundesrepublik füllt die Studie ein Forschungsdesiderat zur Wandlung ehemaliger NS-Kulturschaff ender im Kontext der Entstehung des Massenmediums Fernsehen. Reineckers Serien waren erfolgreich, weil er Fragen von Schuld und Verantwortung nicht nur mit einer Kritik an der zeitgenössischen Liberalisierung und dem Verständnis von Staatsgewalt, sondern auch mit Fragen nach individueller und generationeller Schuld verband.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-86331-752-2
ISBN-Online
978-3-7489-4708-0
Verlag
Metropol Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
416
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    1. 1.1. Herbert Reinecker: Vom NS-Propagandisten zum ZDF-Erfolgsautor Kein Zugriff
    2. 1.2. Gegenstand und Fragestellung Kein Zugriff
      1. 1.3.1. NS-Moral und Erkenntnisziele Kein Zugriff
      2. 1.3.2. Moral History und Erkenntnisziele Kein Zugriff
    3. 1.4. Quellenlage und Forschungsstand Kein Zugriff
    4. 1.5. Aufbau der Studie Kein Zugriff
    1. 2.1. Der Ermöglichungsraum: Reineckers Karriere als NS-Kulturschaender Kein Zugriff
    2. 2.2. Gemeinschaft Kein Zugriff
    3. 2.3. Gegner:innen Kein Zugriff
    4. 2.4. Führungsfiguren und Krisen Kein Zugriff
      1. 3.1.1. „Der Leistungsträger“ als Orientierungsloser und Opfer Kein Zugriff
      2. 3.1.2. „Der Widerständler“ Kein Zugriff
      3. 3.1.3. „Der Unwissende“ und „Der Zeitzeuge“ Kein Zugriff
      4. 3.1.4. „Der Verführte“ und „Das Kind“ Kein Zugriff
    1. 3.2. Vor der Verwandlung: Die Darstellung Reineckers in Presse und Öffentlichkeit in der frühen Bundesrepublik Kein Zugriff
    2. 3.3. Mediale Verwandlungspolitik: Befehlsnotstand, Widerstand und Mitläufer:innen Kein Zugriff
    3. 3.4. Reineckers öffentliche Stilisierung zu einem Medienintellektuellen und „Ästheten der Gewaltlosigkeit“ Kein Zugriff
    4. 3.5. Nachklänge der Stilisierung: „Der Vergangenheitsbewältiger“ Kein Zugriff
      1. 4.1.1. Der Kampf um Einschaltquoten: Reineckers Serie Der Kommissar als Erfolgskrimi des ZDF Kein Zugriff
      2. 4.1.2. Mediale Gewalt und Moral – Die Genese der populären Ermittlerfigur im Spiegel der Zuschauer:innenkritik Kein Zugriff
      3. 4.1.3. Globaler Erfolg: Der Kommissar als Wegbereiter für die Nachfolgeserie Derrick Kein Zugriff
      1. 4.2.1. Der Kommissar und sein Team Kein Zugriff
      2. 4.2.2. Kommissar Kellers Führungsstil Kein Zugriff
      3. 4.2.3. Die weibliche Ermittlungsrolle im Kontext der 1970er-Jahre Kein Zugriff
      4. 4.2.4. Der Kommissar als Ehemann Kein Zugriff
      1. 4.3.1. Die Ermittlung: Am Tatort, auf dem Revier und am Esstisch Kein Zugriff
      2. 4.3.2. Die Aufklärung: Beichte der Täter:innen und Aufarbeitung der Tat Kein Zugriff
      3. 4.3.3. Das Verhältnis des Kommissars zu Zeug:innen, Tatverdächtigen und die Abkehr vom NS-„Berufsverbrechertypus“ Kein Zugriff
      1. 5.1.1. Sittenwidrige Sexualität und Konsummoral – „Domanns Mörder“ (1974) Kein Zugriff
      2. 5.1.2. Kinder als Opfer und gute Täter:innen– „Blinde Spiele“ (1972) Kein Zugriff
      3. 5.1.3. Kriminalisierung und rassistische Zuschreibungen – „Fluchtwege“ (1972) Kein Zugriff
      4. 5.1.4. Drogenrausch und Selbstfindungsprozesse – „Grau-roter Morgen“ (1971 Kein Zugriff
      1. 5.2.1. Eine konsumorientierte Trauergemeinschaft – „Das Komplott“ (1973) Kein Zugriff
      2. 5.2.2. Ein gieriger Vermieter– „Der Tod des Herrn Kurusch“ (1971) Kein Zugriff
      3. 5.2.3. Gekaufte Liebe und ehrliche Treue – „Dr. Meinhardts trauriges Ende“ (1970) Kein Zugriff
      4. 5.2.4. Eine ausbeuterische Wohngemeinschaft und eine gute Diebin – „Der Mord an Frau Klett“ (1970) Kein Zugriff
      5. 5.2.5. Eine maßlose Prostituierte – „Das Messer im Geldschrank“ (1969) Kein Zugriff
      1. 5.3.1. Ekel und Unsittlichkeit als Mordmotiv – „Jähes Ende einer interessanten Beziehung“ (1974) Kein Zugriff
      2. 5.3.2. Zügellose Lust und Ehebruch – „Drei Tote reisen nach Wien“ (1970) Kein Zugriff
      3. 5.3.3. Dekadente Prostituierte und die Doppelmoral der Männer – „Rudek“ (1973) Kein Zugriff
      1. 6.1.1. „Der Zeuge mit geschlossenen Augen“ in Reineckers Krimiserie Kein Zugriff
      2. 6.1.2. Das Verhalten von Zeug:innen und Ermittler:innen bei der Aufklärung der Tat Kein Zugriff
      1. 6.2.1. Von Unbeteiligten zu Beteiligten: Die Zeug:innen am Fenster Kein Zugriff
      2. 6.2.2. Kinder als unschuldige Zeug:innen und Täter:innen Kein Zugriff
      3. 6.2.3. Der Ermittler zwischen schweigenden Mitwisser:innen und neugierigen Zeug:innen Kein Zugriff
      4. 6.2.4. Denunzierende Zeug:innen: Das Dorf, die Hausgemeinschaft und die Nachbarschaft Kein Zugriff
      1. 6.3.1. „Tod eines Ladenbesitzers“ (1971) Kein Zugriff
      2. 6.3.2. „Kellner Windeck“ (1971) Kein Zugriff
      3. 6.3.3. „…wie die Wölfe“ (1970) Kein Zugriff
      1. 6.4.1. „Die Schrecklichen“ (1969) Kein Zugriff
      2. 6.4.2. „Eine Grenzüberschreitung“ (1975) Kein Zugriff
      3. 6.4.3. „Der Tennisplatz“ (1972) Kein Zugriff
  2. 7. Fazit: Die Stiftung einer medialen Transformationsmoral Kein Zugriff Seiten 359 - 366
  3. Dank Kein Zugriff Seiten 367 - 368
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 369 - 369
  5. Literatur- und Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 370 - 411
  6. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 412 - 414
  7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 415 - 416

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