Das Sprachapriori. Sprache als Voraussetzung menschlichen Denkens und Erkennens
- Autor:innen:
- Reihe:
- problemata
- Verlag:
- 1987
Zusammenfassung
Trotz der Hinwendung der neueren Philosophie zur Sprache fehlt es immer noch an einer genaueren Begründung dafür, weshalb die Sprache als eine notwendige Bedingung der Möglichkeit menschlicher Erkenntnis anzusehen ist. Dies soll im vorliegenden Buch nachgeholt werden. Nach einer Skizzierung der fundamental-philosophischen Voraussetzungsproblematik und einer Diskussion der Apriori-Problematik bei Kant wird dessen Apriori-Begriff im Sinne von »Bedingung der Möglichkeit« für die Sprache übernommen. Nicht zu halten ist dagegen die zusätzliche Bestimmung »unabhängig von (aller) Erfahrung«: Erkenntnis ist, so lautet die These, nur unter der Voraussetzung eines »Leibapriori« und eines »Sprachapriori« möglich; beide werden beim Menschen aber erst postnatal entwickelt und erworben, können daher ohne Erfahrung gar nicht entstehen. Es wird gezeigt, wie im Prozess der Spracherlernung der Mensch zu jenem Wesen wird, das zu wissenschaftlichem und philosophischem Denken fähig ist. Ziel des Buches ist es, das Sprachapriori als eine notwendige Ergänzung erkenntnistheoretischer Überlegungen zu erweisen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 1987
- ISBN-Print
- 978-3-7728-0935-4
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3491-2
- Verlag
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Reihe
- problemata
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 328
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- 1 . 1 Das zweipolige Erkenntnismodell und seine Mängel Kein Zugriff
- 1 .2 Begriffserklärungen : Subjekt-Objekt, subjektiv- objektiv, Subjektivität-Objektivität Kein Zugriff
- 1 .3 Prüfung des zweipoligen Erkenntnismodells am Beispiel des Sehensund des Farbsehens Kein Zugriff
- 1 .4 Kann technische Objektivierbarkeit von Farbe Ablösbarkeit vomsehenden Menschen bedeuten ? Kein Zugriff
- 2.1 Die Apriori-Problematik bei Kant Kein Zugriff
- 2.2 Beurteilung der Kamischen Begriffe >> transzendental << und >> apnon Kein Zugriff
- 2 . 3 Malte Hassenfelder zur Frage, was Kant eigentlich gewollt hat Kein Zugriff
- 2.4 Der transzendentale Ansatz und seine impliziten Schwierigkeiten Kein Zugriff
- 2.5 Kant und die Sprache Kein Zugriff
- 2.6 Werkstellen, an denen die Sprache beachtet ist, und solche, wo siehätte beachtet werden müssen Kein Zugriff
- 2 . 7 Zum Aufsatz von Manfred Riede! : Kritik der reinen Vernunft undSprache. Zum Kategorienproblem bei Kant Kein Zugriff
- 2.8 Zum Aufsatz von Dimitrios Markis : Das Problem der Sprache beiKant ( der zugleich die Position von Bruno Liebrucks wiedergibt) . . 1 0 7 Kein Zugriff
- 2.9 Kann es ein >> reines << , völlig erfahrungsunabhängiges Apriori geben? Kein Zugriff
- 2 . 9 . 1 Kants Evolutionsgedanke Kein Zugriff
- 3 . 1 Konrad Lorenz zur Thematik des Leibapriori Kein Zugriff
- 3.2 Vom Leibapriori zum Sprachapriori Kein Zugriff
- 3.3 Das Sprachapriori. Seine Entstehung im Prozeß der Spracherlernung Kein Zugriff
- 3 .3 . 1 Das Entstehen räumlicher und zeitlicher Begriffe Kein Zugriff
- 3 . 3 .2 Das Werden räumlicher Begriffe Kein Zugriff
- 3 . 3 . 3 Das Werden zeitlicher Begriffe Kein Zugriff
- 3 . 3 . 4 Das Entstehen des >> Ich << im Prozeß der Spracherlernung Kein Zugriff
- 4 . 1 Emil D u Bois-Reymond : Über die Grenzen des N aturerkennens Kein Zugriff
- 4.2 Anthroposophische Einwände. H. 0. Proskauer: Zur Beurteilungvon Goethes Farbenlehre Kein Zugriff
- 4.3 Max Planck : Sinn und Grenzen der exakten Wissenschaft Kein Zugriff
- 4.4 Werner Heisenberg : Die Goethesche und die Newtonsehe Farbenlehreim Lichte der modernen Physik Kein Zugriff
- 4.5 Walter Heitler : Der Mensch und die naturwissenschaftliche Erkenntnis Kein Zugriff
- 4.6 Maurice Martin : Die Kontroverse um die Farbenlehre Kein Zugriff
- 4 . 7 Zusätzlicher Kommentar Kein Zugriff
- 5 . 1 Glanz und Elend einer neueren Forschungsrichtung Kein Zugriff
- 5.2 Der sprachanalytische Ansatz von Ernst Tugendhat Kein Zugriff
- 5.3 Sprachanalytische Problemlösungen durch Terminologiewechsel ?Sinn und Unsinn der Sprachkritik Kein Zugriff
- 6. 1 Schluß und Ausblick Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 290 - 298
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 299 - 301
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 302 - 328





