Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale
Lacans drei Ordnungen als erkenntnistheoretisches Modell- Autor:innen:
- Reihe:
- Psychoanalyse
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Die Begriffe »symbolisch«, »imaginär« und »real« tauchen in verschiedenen Wissenschaftsfeldern auf. Immer dort, wo sie triadisch konzeptualisiert sind, gehen sie auf den psychoanalytischen Entwurf von Jacques Lacan zurück. Doch hat dieser die transdisziplinäre Verwendung seiner drei Ordnungen überhaupt angedacht? Da dieser Punkt ungeklärt bleiben muss, recherchiert Frank Wörler im Diskursumfeld des Psychoanalytikers und rekonstruiert so die drei Ordnungen auf einer breiteren begrifflichen Basis. Dabei werden nicht nur die meist angeführten Inspirationsquellen Lacans – wie Uexküll, Sartre, Merleau-Ponty und Lévi-Strauss – in Betracht gezogen, sondern mit Rückgriffen auf Franz Brentano, Cassirer und einer Einführung in die Epistemologie Émile Meyersons auch neue Referenzen erschlossen. Die so rekontextualisierte Trias mag einem besseren Verständnis der Lacan'schen Lehre dienen, sie verlässt aber auch den psychoanalytischen Rahmen: In Diskussion mit Peirce weist Wörler abschließend die lebensweltliche wie wissenschaftstheoretische Tauglichkeit der drei Ordnungen als epistemologisches Modell auf.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3261-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3261-7
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Psychoanalyse
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 292
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 7 - 10 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Wie Lacan die drei Ordnungen in den Diskurs gebracht hat Kein Zugriff Seiten 21 - 40
- 0) Ernst Cassirer und der Gang der Naturwissenschaften Kein Zugriff Seiten 43 - 68
- 1) Henri Bergson und der Raum des Operablen Kein Zugriff Seiten 69 - 80
- 2) Claude Lévi-Strauss'' methodologische Binarität Kein Zugriff Seiten 81 - 90
- Zusammenfassung: Eine Traditionslinie des Symbolischen Kein Zugriff Seiten 91 - 92
- Zusammenfassung: Bestimmungen des Symbolischen aus erkenntnistheoretischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 93 - 94
- Cassirers Außersymbolisches Kein Zugriff Seiten 97 - 100
- Lacans Außersymbolisches Kein Zugriff Seiten 101 - 102
- Uexküll im Spiegelkabinett des Analytikers Kein Zugriff Seiten 103 - 126
- Lévi-Strauss und die Erkenntnis durch Systeme Kein Zugriff Seiten 127 - 130
- Das Imaginäre II: Aspekte von Intentionalität und Bildlichkeit Kein Zugriff Seiten 131 - 164
- Zusammenfassung: Die Figur des Imaginären Kein Zugriff Seiten 165 - 168
- Zusammenfassung: Die Bestimmungen des Imaginären und die Rolle des Beobachters Kein Zugriff Seiten 169 - 182
- Lacans frühe Referenz: Émile Meyerson Kein Zugriff Seiten 185 - 188
- Meyersons Trias: Die Gesetzlichkeit, die Kausalität und: Carnot! Kein Zugriff Seiten 189 - 216
- Meyerson II. - Ein funktionales Reales Kein Zugriff Seiten 217 - 226
- Die Kategorienlehre von Charles S. Peirce: Eine Überprüfung im logischen Raum der Phänomene Kein Zugriff Seiten 227 - 258
- Rest Kein Zugriff Seiten 259 - 276
- Literatur Kein Zugriff Seiten 277 - 290
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 291 - 292





