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Abgrenzen, Entgrenzen, Begrenzen
Zur Geschichte des Liminalen in der Moderne- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- 1800 | 2000. Kulturgeschichten der Moderne, Band 16
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Grenzen strukturieren nicht nur die Ordnung von Landschaft und Herrschaft, sondern auch von Gesellschaft. Als soziale Konstrukte vereindeutigen sie Zustände, öffnen aber auch Räume für Aushandlungen und Überschreitungen. In der Moderne dienten praktische und metaphorische »Grenzgänge« dazu, Beziehungen, die Verhältnisse gesellschaftlicher Teilsysteme und die Reichweite von Normen zu klären. Die Beiträger*innen schauen auf die Denkfigur des »Grenzgangs«, die es ermöglicht, zentrale Fragen moderner Gesellschaften zusammenzudenken: Gewaltvolle Identitätskämpfe, der Umgang mit funktionaler Differenzierung und mit der Fragilität von Werten und Wissen offenbaren sich als Praktiken, mit denen Grenzen gezogen, überquert oder ausgehandelt wurden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8376-7151-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-7151-7
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- 1800 | 2000. Kulturgeschichten der Moderne
- Band
- 16
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 286
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Abgrenzen. Entgrenzen. Begrenzen.Seiten 11 - 28 Hannah Ahlheim, Franziska Rehlinghaus Download Kapitel (PDF)
- Hitlers Ideologie vom grenzenlosen ›Lebensraum‹Seiten 63 - 76 Wolfgang Schieder Download Kapitel (PDF)
- Was heißt und zu welchem Ende studiert man ›die Grenzen des Politischen‹ in der Geschichte?Seiten 241 - 258 Tobias Weidner Download Kapitel (PDF)
- Zu den Autorinnen und AutorenSeiten 279 - 286 Hannah Ahlheim, Franziska Rehlinghaus Download Kapitel (PDF)




