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Die Entstehung der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Das Politikfeld Datenschutz im Spannungsverhältnis zwischen Grundrechtsschutz und Binnenmarktregulierung
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Die politikwissenschaftliche Analyse der Entstehung der DSGVO zeigt, wie eine Koalition aus Datenschutzbefürwortern aufgrund des Zusammenwirkens zahlreicher Faktoren und gegen den Widerstand aus Wirtschaft und einigen EU-Mitgliedstaaten ein im historischen Vergleich ungekannt hohes Datenschutzniveau gesetzlich verankern konnte. Die Arbeit fußt auf einer vertieften Analyse der historischen Datenschutzpolitik, indem zunächst die Genese aller datenschutzpolitischen Regelungen auf EU-Ebene (EU-DS-RL, ePrivacy-RL, usw.) und der Weg zur Datenschutzreform untersucht werden. Daran schließt sich die Analyse des Entstehungsprozesses der DSGVO an, die von den ersten vorbereitenden Konsultationen im Jahr 2009 bis zu dessen Verabschiedung im Trilog Ende 2015 reicht.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-7560-0841-4
ISBN-Online
978-3-7489-1589-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Privatheit und Selbstbestimmung in der digitalen Welt | Privacy and Self-Determination in the Digital World
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
735
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 30 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1 Untersuchungsgegestand und Relevanz
    2. 1.2 Forschungsstand und Fragestellung
    3. 1.3 Struktur der Arbeit
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 2.1.1 Wahl des theoretischen Rahmens
        1. 2.2.1.1 Kontext – Relativ stabile Parameter und externe, dynamische Systemereignisse
      1. 2.2.2 Überzeugungssysteme
      2. 2.2.3 Advocacy-Koalitionen
      3. 2.2.4 Policy-Wandel als abhängige Variable: Zwei mögliche Pfade
      4. 2.2.5 Relevante Ergänzungen des ACF
      5. 2.2.6 Schwächen des ACF
      6. 2.2.7 Anwendbarkeit des ACF auf politische Entscheidungsprozesse auf der EU-Ebene
      1. 2.3.1 Forschungsstrategie: Einzelfallstudie
      2. 2.3.2 Fallauswahl und Festlegung des zeitlichen Untersuchungsrahmens: Der politische Aushandlungsprozess der DSGVO
      3. 2.3.3 Analytischer Rahmen
        1. 2.3.4.1 Operationalisierung der Kontextanalyse
        2. 2.3.4.2 Operationalisierung der Akteurs- und Prozessanalyse
        1. 2.3.5.1 Begründung der gewählten Datenerhebungsmethoden
        2. 2.3.5.2 Identifikation und Eingrenzung der Subsystem-Akteure
        3. 2.3.5.3 Messung der Überzeugungen: Identifikation der Items und Erstellung des Code-Schemas
      4. 2.3.6 Reflexion über Normativität und Objektivität
  4. Download Kapitel (PDF)
        1. 3.1.1.1 Erste Aktivitäten der OECD mit Datenschutzbezug
        2. 3.1.1.2 Die politischen Auseinandersetzungen während der Erarbeitung der OECD-Richtlinien
        3. 3.1.1.3 Inhalt der OECD-Richtlinien
        4. 3.1.1.4 Zwischenfazit und Bewertung
        1. 3.1.2.1 Erste Aktivitäten des Europarats mit Privatheits- und Datenschutzbezug
        2. 3.1.2.2 Die Erarbeitung der Datenschutz-Konvention Nr. 108
        3. 3.1.2.3 Inhalt der Datenschutz-Konvention 108
        4. 3.1.2.4 Zwischenfazit / Bewertung
        1. 3.2.1.1 Europäischer Rat
        2. 3.2.1.2 Europäische Kommission
        3. 3.2.1.3 Der Rat der Europäischen Union – Ministerrat
        4. 3.2.1.4 Europäisches Parlament
        1. 3.2.2.1 Erste datenschutzpolitische Bestrebungen auf Gemeinschaftsebene
        2. 3.2.2.2 Parlament als Befürworter und Kommission als Bremserin von Gemeinschaftsregelungen?
        3. 3.2.2.3 Der Meinungswandel der Europäischen Kommission
          1. 3.2.2.4.1 Kontext
          2. 3.2.2.4.2 Grundsätzliche Konfliktlinien
          3. 3.2.2.4.3 Konkrete Konflikte
          1. 3.2.2.5.1 Kontext: Zugeständnisse und Zurückweisungen der Kommission
          2. 3.2.2.5.2 Weiterhin bestehende und ungelöste grundsätzliche Konfliktlinien
          3. 3.2.2.5.3 Konkrete Konflikte und Pattsituation bedrohen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen
          1. 3.2.2.6.1 Politische Kompromisse
        4. 3.2.2.7 Inhalte der DS-RL
        5. 3.2.2.8 Fazit: Bewertung der DS-RL
        6. 3.2.2.9 Implementierung der DS-RL in den Mitgliedstaaten
      1. 3.2.3 Drittstaatentransfers und Safe Harbor-Vereinbarung
      2. 3.2.4 ISDN-RL 97/66/EG
      3. 3.2.5 DS-VO 45/2001
        1. 3.3.1.1 Kommerzialisierung von (personenbezogenen) Daten und IuK-Technologien als Wirtschaftsmotor
        2. 3.3.1.2 Von 9/11 bis London 2005: Der Einfluss von Terroranschlägen
        1. 3.3.2.1 Vorgeschichte zur ePrivacy-Richtlinie
        2. 3.3.2.2 Veröffentlichung des Kommissionsvorschlags
        3. 3.3.2.3 Formierung des Gemeinsamen Standpunktes im Ministerrat
        4. 3.3.2.4 Formierung der Parlamentsposition in erster Lesung: Erster Cappato-Bericht
        5. 3.3.2.5 Post 9/11: Formierung der Parlamentsposition in erster Lesung: Zweiter Cappato-Bericht
        6. 3.3.2.6 Interinstitutionelle Auseinandersetzungen und ein schaler Kompromiss
        7. 3.3.2.7 Zwischenfazit
        1. 3.3.3.1 Die Ergebnisse des Berichts: Kritikpunkte
        2. 3.3.3.2 Die Ergebnisse des Berichts: Lösungsvorschläge und Arbeitsprogramm der Kommission
        3. 3.3.3.3 Stellungnahme des Europäischen Parlaments
        4. 3.3.3.4 Folgebericht
        5. 3.3.3.5 Zwischenfazit
        1. 3.3.4.1 Erste Aktivitäten auf dem Gebiet
        2. 3.3.4.2 Richtlinie 2006/24/EG zur Vorratsdatenspeicherung
          1. 3.3.4.3.1 Zwischenfazit
          1. 3.3.4.4.1 Stellungnahmen der Datenschutzaufsichtsbehörden
          2. 3.3.4.4.2 Positionierung des Parlaments
          3. 3.3.4.4.3 Verhandlungen im Ministerrat
          4. 3.3.4.4.4 Stillstand der Verhandlungen
          5. 3.3.4.4.5 Überwindung der politischen Pattsituation
          6. 3.3.4.4.6 Zwischenfazit
        1. 3.3.5.1 Kommissionsentwurf
        2. 3.3.5.2 Stellungnahmen des EDSB und der Art. 29-Datenschutzgruppe
          1. 3.3.5.3.1 Inhalt der Parlamentsposition
          2. 3.3.5.3.2 Geänderter Vorschlag der Kommission
        3. 3.3.5.4 Gemeinsamer Standpunkt des Ministerrats
        4. 3.3.5.5 Einigung im Trilog und Verabschiedung des Kompromisstextes
        5. 3.3.5.6 Zwischenfazit
      1. 3.3.6 Fazit
          1. 3.4.1.1.1 Entwurfsprozess
          2. 3.4.1.1.2 Konflikte während des Entwurfsprozesses
          3. 3.4.1.1.3 Inhalt der Grundrechtecharta
          4. 3.4.1.1.4 Zwischenfazit
          1. 3.4.1.2.1 Entwurfsphase
          2. 3.4.1.2.2 Inkrafttreten der Grundrechtecharta
          3. 3.4.1.2.3 Institutionelle Neuerungen in Folge des Vertrags von Lissabon
          1. 3.4.1.3.1 Empfehlungen der Zukunftsgruppe Inneres
          2. 3.4.1.3.2 Empfehlungen der Zukunftsgruppe Justiz
          3. 3.4.1.3.3 Kommissionsentwurf
          4. 3.4.1.3.4 Stellungnahme des Europäischen Datenschutzbeauftragten zum Kommissionsentwurf
          5. 3.4.1.3.5 Ratsentwurf
          6. 3.4.1.3.6 Parlamentsposition
          7. 3.4.1.3.7 Das finale Stockholmer Programm
          8. 3.4.1.3.8 Reaktionen auf das Stockholm-Programm
          9. 3.4.1.3.9 Umsetzung des Stockholm-Programms: Die formelle Geburt der Datenschutzreform
          10. 3.4.1.3.10 Zwischenfazit
        1. 3.4.1.4 Fazit und Auswirkungen auf die Datenschutzpolitik der EU
        1. 3.4.2.1 Zunahme von Datenschutzskandalen
        2. 3.4.2.2 Wandel in der öffentlichen Meinung gemäß Umfragewerten in den 2000er‑Jahren
          1. 3.4.2.3.1 Entstehung europaweiter digitaler Bürgerrechtsgruppen
          2. 3.4.2.3.2 Zivilgesellschaftlicher Widerstand in Deutschland gegen die Einführung der Vorratsdatenspeicherung
        3. 3.4.2.4 Policy Entrepreneurship im Europäischen Parlament
        4. 3.4.2.5 Policy Entrepreneurship auf Ebene der Kommission
      1. 3.5.1 Zusammenfassung
          1. 3.5.2.1.1 Zusammensetzung der Datenschutzbefürworter-Koalition
          2. 3.5.2.1.2 Überzeugungssystem der Datenschutzbefürworter-Koalition
          3. 3.5.2.1.3 Ressourcen der Datenschutzbefürworter-Koalition
          1. 3.5.2.2.1 Zusammensetzung der Flexibilitätsbefürworter-Koalition und ihr Verhältnis zur Flexibilitätsbefürworter-Community
          2. 3.5.2.2.2 Überzeugungssystem der Flexibilitätsbefürworter-Koalition
          3. 3.5.2.2.3 Ressourcen der Flexibilitätsbefürworter-Koalition
  5. Download Kapitel (PDF)
          1. 4.1.1.1.1 Grundlegende methodische Erwägungen zur Cluster-Analyse
          2. 4.1.1.1.2 Ergebnisse der Cluster-Analyse
          3. 4.1.1.1.3 Zwischenfazit zur Cluster-Analyse
          1. 4.1.1.2.1 Zusammensetzung der Datenschutzbefürworter-Community während der Orientierungsphase
          2. 4.1.1.2.2 Überzeugungssystem der Datenschutzbefürworter-Community während der Orientierungsphase
          3. 4.1.1.2.3 Ressourcen der Datenschutzbefürworter-Advocacy-Community während der Orientierungsphase
          1. 4.1.1.3.1 Zusammensetzung der Flexibilitätsbefürworter-Community
          2. 4.1.1.3.2 Überzeugungssystem der Advocacy-Community der Flexibilitätsbefürworter während der Orientierungsphase
          3. 4.1.1.3.3 Ressourcen der Flexibilitätsbefürworter-Community während der Orientierungsphase
        1. 4.1.2.1 Entscheidende Gründe für das Zustandekommen des Gesamtkonzepts der Kommission
        2. 4.1.2.2 Zwischenfazit
        1. 4.2.1.1 Cluster-Analyse
          1. 4.2.1.2.1 Zusammensetzung der Datenschutzbefürworter während der Entwurfsphase: Von der Community zur Koalition
          2. 4.2.1.2.2 Überzeugungssytem der Datenschutzbefürworter-Koalition während der Entwurfsphase
          3. 4.2.1.2.3 Ressourcen der Datenschutzbefürworter-Koalition während der Entwurfsphase
          1. 4.2.1.3.1 Zusammensetzung der Flexibilitätsbefürworter: Von der Advocacy-Community zur Advocacy-Koalition
          2. 4.2.1.3.2 Überzeugungssystem der Flexibilitätsbefürworter während der Entwurfsphase
          3. 4.2.1.3.3 Ressourcen der Flexibilitätsbefürworter während der Entwurfsphase
        2. 4.2.1.4 Die Akteursgruppe der Kompromisswilligen
        1. 4.2.2.1 Lobbying der Kommission und Verzögerung des Reformpakets
        2. 4.2.2.2 Der Kommissionsvorschlag zur EU-Datenschutz-Grundverordnung
          1. 4.2.2.3.1 Konsens-Themen
          2. 4.2.2.3.2 Von beiden Koalitionen abweichende Positionen der Kommission
          3. 4.2.2.3.3 Erfüllung der Forderungen der Flexibilitätsbefürworter
          4. 4.2.2.3.4 Erfüllung der Forderungen der Datenschutzbefürworter
        3. 4.2.2.4 Entscheidende Gründe für das Zustandekommen des Kommissionsentwurfs
        4. 4.2.2.5 Zwischenfazit
        1. 4.3.1.1 Cluster-Analyse
          1. 4.3.1.2.1 Zusammensetzung der Datenschutzbefürworter
          2. 4.3.1.2.2 Überzeugungssystem der Datenschutzbefürworter
          3. 4.3.1.2.3 Ressourcen der Datenschutzbefürworter
          1. 4.3.1.3.1 Zusammensetzung der Flexibilitätsbefürworter
          2. 4.3.1.3.2 Überzeugungssystem der Flexibilitätsbefürworter
          3. 4.3.1.3.3 Ressourcen der Flexibilitätsbefürworter
        2. 4.3.1.4 Die Akteursgruppe der bedingten Datenschutzbefürworter
        1. 4.3.2.1 Erste Reaktionen auf den Kommissionsentwurf
        2. 4.3.2.2 Diskussion des Kommissionsentwurfs in den Parlamentsausschüssen
        3. 4.3.2.3 Diskussion des Legislativvorschlags im EU-Ministerrat
        4. 4.3.2.4 Höhepunkt der Debatte und Stillstand der Verhandlungen – Blockade in Parlament und Ministerrat
        5. 4.3.2.5 Überwindung der Pattsituation: Der Einfluss der Snowden-Enthüllungen, die Aufarbeitung des Überwachungsskandals und die Verabschiedung der Parlamentsposition
        6. 4.3.2.6 Der lange Weg bis zur Überwindung des Stillstands im Ministerrat
        7. 4.3.2.7 Überblick der Inhalte des DSGVO-Kompromisses
        8. 4.3.2.8 Reaktionen auf die Einigung im Trilog und die Verabschiedung der DSGVO
    1. 4.4 Beantwortung der Forschungsfragen: Die Entstehung der DSGVO
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. 5.1 Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfragen
    2. 5.2 Kritische Reflexion der Ergebnisse und Forschungsdesiderate
    3. 5.3 Ausblick oder: Quo Vadis Datenschutz?
  7. LiteraturverzeichnisSeiten 623 - 698 Download Kapitel (PDF)
  8. Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1 Fraktionen im Europäischen Parlament in den Wahlperioden seit 1979
    2. 1.2 Partizipation von Akteuren am Subsystem der EU-Datenschutzpolitik bis zur DSGVO
    3. 1.3 Detaillierte Tabellen für Abschnitt 5
    4. 1.4 Überblick der formellen LIBE-Ausschusssitzungen zum DSGVO-E
    5. 1.5 Überblick der formellen Rats-, AStV-, Ratsarbeitsgruppen- und Trilog-Sitzungen zur DSGVO
    6. 1.6 Vollständige Akteurslisten der Datenschutz-NGOs

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