Der Fluch der göttlichen Gnade
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- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Zu der Frage, warum gerade die Juden die Hassobjekte der christlichen Völker Europas sind, warum gerade die Anhänger der Mutterreligion des „einzig wahren Glaubens“ so ohne jegliches Mitgefühl und Erbarmen, so ohne Nächsten- und Feindesliebe verfolgt, ermordet und zu Tode gefoltert wurden – zu dieser Frage tritt seit dem Zweiten Weltkrieg eine andere hinzu: Warum sind es gerade die Deutschen, die diesen Hass mit unstillbarem Vernichtungswillen auf einen mit menschlichem Denken und Fühlen nicht fassbaren Höhepunkt trieben? Der Antworten hierzu gibt es viele, auch sehr gute und von tiefem geschichtlichen Wissen geprägte. Doch es bleibt beim Studium dieser Analysen ein Gefühl, dass da etwas fehlt, dass etwas nicht gesagt werden darf, dass da ein Tabu im Hintergrund droht, das jedem „das Maul verbietet“, der es anzurühren sucht.Doch genau diesem Unberührbaren wollen wir uns hier zuwenden, wollen es ohne Scheu vor religiösem Glauben und überkommenen Vorstellungen tun. Denn die Erwählung durch einen Gott kann zum furchtbaren Fluch, der begehrliche Neid darauf zum Verlieren alles Menschlichen werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-96543-169-0
- ISBN-Online
- 978-3-96543-187-4
- Verlag
- Lehmanns, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 172
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- Apion – ein Ägypter, der Griechisch konnte Kein Zugriff Seiten 11 - 32
- Das Gesetz ist tot – es lebe das Gesetz! Kein Zugriff Seiten 33 - 68
- Luther – der nicht nur die Kirche, der auch den Judenhass reformierte Kein Zugriff Seiten 69 - 90
- Wie aus „Herrenmördern“ eine „entartete Rasse“ wurde? Kein Zugriff Seiten 91 - 118
- Perversos contra Conversos – der Holocaust hat schon einmal stattgefunden Kein Zugriff Seiten 119 - 136
- Warum ein anständiger Mensch kein Christ sein sollte! Kein Zugriff Seiten 137 - 172





