
Die Kunst des Fragens
Marginalien und Porträts- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Die Geisteswissenschaften leben mit Erich Auerbach von der Kunst des Fragens. Die ideengeschichtlichen Essays veranschaulichen ihre Relevanz für die moderne Lebensorientierung, auch in persönlichen Eindrücken Theodor W. Adornos »Minima Moralia« und Karl Jaspers` »Philosophie« waren philosophische Ursprungserlebnisse auf dem Weg von der Psychiatrie zur Vergleichenden Ideengeschichte. Ihre amerikanischen und osteuropäischen Perspektiven vermittelten verschiedene Begegnungen mit Fritz Stern und Adam Zagajewski, verbunden mit den gesellschaftskritischen Ansichten von Tony Judt und Susan Sontag. Dass der Essay zwischen Wissenschaft, Literatur, Philosophie und Politik eine wichtige Funktion einnimmt, zeigte sich unter anderen mit Imre Kertéz und der jüngsten deutschen Geschichte. Der Band schließt mit der Einsicht, dass kulturphilosophisches Denken individuell akzentuiert wird und sich sein Werden nicht selten fachlichen Mentoren verdankt. Nur so lässt sich zwischen den Disziplinen nach dem Menschen und seiner Lebenswelt fragen. Es geht mit Hannah Arendt um ein »Leben des Geistes«, das philosophisch über die Wissenschaften hinaus denkt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5391-6
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8586-3
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 160
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Die Kunst des Fragens. Prolog Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- ›Verführtes Denken‹. Czesław Miłosz Kein Zugriff
- ›Minima Moralia‹. Psychoanalyse am Bodensee Kein Zugriff
- Existenzerhellung. Heidelberger Lektüren Kein Zugriff
- Morton Street. Joseph Brodsky Kein Zugriff
- Zwei Budapester Bürger. Imre Kertész und Sándor Márai Kein Zugriff
- 9/11 – Poetisch denken. Adam Zagajewski und Susan Sontag Kein Zugriff
- Morningside Drive. Hannah Arendt und die New York Intellectuals Kein Zugriff
- Ideengeschichte in New York. Fritz Stern und Tony Judt Kein Zugriff
- Neapel sehen. Gustaw Herling und Witold Gombrowicz Kein Zugriff
- Zuckermans Welt. Philip Roth und die Gegenaufklärung Kein Zugriff
- Mentoren auf dem Weg. Züricher Gedanken Kein Zugriff
- ›Ins Denken ziehen‹. Dieter Henrich als Philosoph Kein Zugriff
- Ambivalenz der Freiheit. Wolfgang Frühwald und das suizidale Denken Kein Zugriff
- Wahrheit und Verhüllung. Martin Warnke in Hamburg Kein Zugriff
- Eigentümlichkeit. Ulrich Keicher in Warmbronn Kein Zugriff
- Meteorologie des Herzens. Michael Krüger und die Weltliteratur Kein Zugriff
- Die Leidenschaft des Denkens. Max Weber und die Folgen Kein Zugriff
- Der Menschenbeobachter. Über Georg Christoph Lichtenberg Kein Zugriff
- Zitierte Literatur Kein Zugriff Seiten 153 - 156
- Dank Kein Zugriff Seiten 157 - 160




