
Digitale Souveränität
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Die vorliegende Studie erweitert die Theorie der Souveränität um die Dimension der Digitalisierung. Dazu verbindet sie klassische Herrschaftstheorien mit einer technologischen Ontologie und macht anhand einer knappen Ideengeschichte die Abhängigkeit der Digitalisierung von der Evolution der Herrschaft deutlich, insbesondere anhand der Faktoren maritime Entwicklung der Globalisierung, Handelsrecht und Universalisierung der Rechte überhaupt. Dabei wird die Politische Ökonomie als wesentlichster Ausdruck der Moderne verstanden, die als digitale Ökonomie theoretisch erfasst und weiterentwickelt wird. Der ideengeschichtliche Ansatz wird innerhalb der Untersuchung in eine Gesellschaftstheorie überführt, die unabhängig von ihren marxistischen oder liberalen Verwandten als Institutionstheorie eine Erfassung der juristischen Verhältnisse, der Technikfolgenabschätzung und der Infrastruktur in Bezug auf die Digitalisierung im Souveränitätstheorem vollzieht. Auf diese Weise werden Phänomene einer vernetzten Gesellschaft grundlegend neu eingerahmt: die sozialen Medien können als eine neue, hybride Privat-Öffentlichkeit verstanden werden; die Ansprüche an pädagogische Institutionen und Schulen werden erörtert, ebenso wie neue Anforderungen an Medien und Öffentlichkeit; auch die Grundlagen der Gewaltentheorie erfahren, einschließlich des Aspekts gegenwärtiger hybrider Formen der Konfliktführung, durch das Buch eine Aktualisierung und Weiterentwicklung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-95832-293-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1460-0
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 172
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 9
- Souveränität Kein Zugriff
- Wer ist souverän? Kein Zugriff
- Von den Langen Linien über die Gunboat Diplomacy bis zur Universalität Kein Zugriff
- Die politische Ökonomie der mächtigen Flotten Kein Zugriff
- Von der Politischen Ökonomie zur Digitalen Souveränität Kein Zugriff
- Digitale Gewaltmittel gegen klassische Souveränität Kein Zugriff
- Die Menschen zwischen Natur und Kultur Kein Zugriff
- Probleme einer Technikgeschichte Kein Zugriff
- Die ideengeschichtliche Minderwertigkeit der Technik Kein Zugriff
- Technik und Wahrheit Kein Zugriff
- Die Ontologie des Provisorischen Kein Zugriff
- Von der Heilsgeschichte zum Provisorium Kein Zugriff
- Daten und Herrschaft Kein Zugriff
- Vom Inter-Esse über Inter-National zum Internet und Intertechnik Kein Zugriff
- Technische Oberfläche und technologische Tiefe Kein Zugriff
- Gesellschaftliche Innovationen Kein Zugriff
- Digitale Souveränität Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 159 - 172




