
Die Feuchtwangers
Familie, Tradition und jüdisches Selbstverständnis- Autor:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
150 Jahre Geschichte deutsch-jüdischen Bürgertums am Beispiel der traditionsreichen süddeutschen Unternehmerfamilie Feuchtwanger.
Sie waren Stammgäste im Hofbräuhaus, fühlten sich in den Alpen wie zu Hause, liebten die Theater und Museen der Stadt, pflegten die landesübliche Feindschaft gegenüber Preußen und in »unserem München« galt ihnen auch der Berliner Jude als Zugereister.
Über drei Generationen verband die Familie Feuchtwanger eine strenge jüdische Orthodoxie mit einer ausgeprägt bayerisch-barocken Lebensweise. Auch ihr berühmtester Sproß, der Schriftsteller Lion Feuchtwanger, hielt - ob in Berlin, Südfrankreich oder Kalifornien - sowohl an der Münchner Mundart als auch an einem selbstbewußten Judentum fest.
Heike Specht zeichnet den Weg einer jüdischen Familie in Deutschland durch das 19. und 20. Jahrhundert nach: die wirtschaftliche Etablierung, ihr Wirken in der jüdischen Gemeinde, der Erste Weltkrieg, die Revolution, die »Goldenen Zwanziger«, die Jahre der Diskriminierung und Verfolgung im Nationalsozialismus und schließlich Emigration und Flucht. Die Geschichte der Feuchtwangers ist aber auch eine Geschichte von Familienzusammenhalt und Familienzwist, von arrangierten Ehen und leidenschaftlicher Liebe, von glänzenden Erfolgen und bitteren Niederlagen.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8353-0017-0
- ISBN-Online
- 978-3-8353-0663-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 464
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- I. Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 22
- 1. Die jüdische Gemeinde in Fürth Kein Zugriff
- 2. Die »Stammeltern« der Familie: Seligmann und Fanny Feuchtwanger Kein Zugriff
- 1. Vier Brüder in München Kein Zugriff
- 2. »Gute Partien« – Heiratspolitik und Unternehmergeist Kein Zugriff
- 3. Ein jüdisches Haus Kein Zugriff
- 4. Im Kampf um die Tradition Kein Zugriff
- 1. Bestätigung und Chance Kein Zugriff
- 2. Die Familienunternehmen Kein Zugriff
- 3. Unter der Chuppa – Von Heirat und Ehe Kein Zugriff
- 4. Weibliche Karrieren: Töchter, Ehefrauen, Mütter Kein Zugriff
- 5. »Was uns die Väter erzählten, wollen wir unseren Kindern nicht verbergen« Kein Zugriff
- 6. »Unser München« – bayerisch-barock und jüdisch-orthodox Kein Zugriff
- 7. Ein gläsernes Dach Kein Zugriff
- 8. »Jüdischkeit in Aktion« Kein Zugriff
- 9. »Nächstes Jahr in Jerusalem« – Zwischen Zionsliebe und Zionismus Kein Zugriff
- 1.Von Schöngeistern, Brotstudenten und Blaustrümpfen: Ausbildung und Berufstätigkeit Kein Zugriff
- 2. Der Krieg Kein Zugriff
- 3. Münchens neues Gesicht Kein Zugriff
- 4. »Der erste Schritt des Zweifels« Kein Zugriff
- 5. Arrangement oder Liebe? Kein Zugriff
- 6. Familienbande Kein Zugriff
- 7. Kontinuität und Umformulierung Kein Zugriff
- 8. Eine Brücke zum Zionismus Kein Zugriff
- 9. »Was braucht ein Jud einen Papagei?« – Lion Feuchtwanger und die Gefahren der Assimilation Kein Zugriff
- 1. »1933« – Eine Zäsur in der Familiengeschichte Kein Zugriff
- 2. Eine alte Rechnung – Lion Feuchtwanger und die Nationalsozialisten Kein Zugriff
- 3. »Immer mehr schwand die Heimat« Kein Zugriff
- 4. Das Schicksal der J. L. Feuchtwanger-Bank Kein Zugriff
- 5. »Elend hinten und vorn« – Ausgrenzung, Verfolgung, Flucht Kein Zugriff
- 1. Familiennetzwerk im Exil Kein Zugriff
- 2. Lehel in Jerusalem – Die Familie in Israel Kein Zugriff
- 3. Remigration Walter Feuchtwangers Kein Zugriff
- VIII. »In Anderen weiter leben« – Epilog Kein Zugriff Seiten 409 - 414
- IX. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 415 - 415
- X. Kurzbiografien Kein Zugriff Seiten 416 - 423
- XI. Stammbaum der Familie Feuchtwanger Kein Zugriff Seiten 424 - 427
- XII. Fanny und Seligmann Feuchtwangers Kinder Kein Zugriff Seiten 428 - 428
- XIII. Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 429 - 439
- XIV. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 440 - 462
- XV. Dank Kein Zugriff Seiten 463 - 464




