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Zweite Autorschaft

Philologie, Poesie und Philosophie in Friedrich Nietzsches »Also sprach Zarathustra« und »Dionysos-Dithyramben«
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Insistierende Lektüren und Forschungskritik - nach Maßgabe der kreativen Praxis in Nietzsches späten Werken.

Friedrich Nietzsches Prosawerk »Also sprach Zarathustra« und der späte Gedichtzyklus »Dionysos-Dithyramben« (1889) sind in der Ausdrucksweise poetisch, verfolgen ein philosophisches Ziel und entwickeln ihre Ordnung philologisch, wenn Nietzsche seine überschießenden Einfälle kommentiert und textkritisch ordnet: Diese dreifache

Vernunft leitet die Kreativität und deren »Arbeit am Sinn«. Angesichts ihrer Komplexität sind die Werke nur unter Verlusten den einzelnen Disziplinen zugänglich: der Literaturwissenschaft, der Philosophie und den Philologien. Daher übt sich dieses Buch in einer kritischen, insistierenden, die Vernunftformen engführenden Lektüre. Die Lektüre ist kritisch, weil sie ihre Praxis theoretisch betrachtet und das in wissenschaftshistorischer Klarheit tut. Die Lektüre insistiert, wo sie stets wieder zum kreativen Gang der Werke zurückkehrt. Die Lektüren als raison d`être des Buchs gelten exemplarischen Kapiteln des »Zarathustra« und allen neun »Dithyramben«, und sie spiegeln sich in der entschiedenen Analyse bisheriger Forschungstopoi - vertreten durch Lou Andreas-Salomé, Heidegger, Bennholdt-Thomsen, Kommerell, Schlaffer, Groddeck und anderen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-8353-3883-8
ISBN-Online
978-3-8353-4604-8
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
328
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Grundgedanke und Argument Kein Zugriff Seiten 7 - 14
  3. I. Dreifache Vernunft – ›Homer und die klassische Philologie‹ Kein Zugriff Seiten 15 - 26
    1. ›Zarathustra’s Vorrede‹: Eine Aktualisierung der Natur Kein Zugriff
    2. Denkpraxis als Tugend: Zu den ›Reden Zarathustra’s‹ im ersten Buch Kein Zugriff
    3. Die zweifelnde Lehre liegt in der Erzählung: ›Von alten und jungen Weiblein‹ (I.18) Kein Zugriff
    4. Schönheit in der Notwendigkeit, mit Ralph Waldo Emerson Kein Zugriff
    5. Performative Autoreflexion Kein Zugriff
    6. Produktivität als Gedankenfigur, mit James Conant: ›Von der schenkenden Tugend‹, I.22 Kein Zugriff
    7. Das Sehnsuchtsparadox: ›Das Nachtlied‹ (II.9) Kein Zugriff
    8. Schweigen – zur Sublimation des Narrativen: ›Das Tanzlied‹ (II.10) Kein Zugriff
    9. Das Lied der Mitternacht vom Tod: ›Das andere Tanzlied‹ (III.15) Kein Zugriff
    10. Erkenntniskritik des Schweigens: ›Die stillste Stunde‹ (II.22) Kein Zugriff
    11. Die aufgelöste Doktrin von der ewigen Wiederkunft des Gleichen: ›Vom Gesicht und Räthsel‹ (III.2) Kein Zugriff
    12. Die Scham nach dem Streit der Künste: ›Vor Sonnen-Aufgang‹ (III.4) Kein Zugriff
    13. Lichte Sprechlandschaft: ›Auf dem Oelberge‹ (III.6) Kein Zugriff
    14. Erkenntnis des Unerkannten im Wechsel der Töne: ›Die Heimkehr‹ (III.9) Kein Zugriff
    15. Über die Idiomatik: ›Von der grossen Sehnsucht‹ (III.14) Kein Zugriff
    16. Bedingungsverhältnisse, mit Goethe: ›Die sieben Siegel‹ (III.16) Kein Zugriff
    17. Der Spannungsabfall: Das vierte Buch des ›Also sprach Zarathustra‹ Kein Zugriff
    1. Lou Andreas-Salomé Kein Zugriff
    2. Martin Heidegger Kein Zugriff
    3. Anke Bennholdt-Thomsen Kein Zugriff
    4. David E. Wellbery Kein Zugriff
    5. Peter Pütz Kein Zugriff
    6. Heinz Schlaffer Kein Zugriff
    7. Werner Stegmaier Kein Zugriff
    8. Gary Shapiro Kein Zugriff
    9. Fritz Martini Kein Zugriff
    10. Christian Benne Kein Zugriff
    11. Claus Zittel Kein Zugriff
    12. Max Kommerell Kein Zugriff
    13. Wolfram Groddeck Kein Zugriff
    1. Wörter entstehen in zweiter Autorschaft Kein Zugriff
    2. ›Nur Narr! Nur Dichter!‹: Die Wahrheit liegt in der Parodie Kein Zugriff
    3. ›Unter Töchtern der Wüste‹: Die Positivität in der Operettenstimmung Kein Zugriff
    4. ›Letzter Wille‹: Der im Suizid gesühnte Suizid Kein Zugriff
    5. ›Zwischen Raubvögeln‹: Zur Auslöschung Zarathustras Kein Zugriff
    6. ›Das Feuerzeichen‹: Zum reinen Wort ›Einsamkeit‹ Kein Zugriff
    7. ›Die Sonne sinkt‹: Der atropische Tagtraum eines Dichters Kein Zugriff
    8. ›Klage der Ariadne‹: Dionysos ist ein Gedanke Kein Zugriff
    9. ›Ruhm und Ewigkeit‹: Radikales Schauen Kein Zugriff
    10. ›Von der Armut des Reichsten‹: Die Ermüdung als Voraussetzung Kein Zugriff
  4. Dank Kein Zugriff Seiten 259 - 260
    1. Abgekürzt zitierte Ausgaben und Quellen Kein Zugriff
    2. Nietzsches Werke in Siglen Kein Zugriff
    3. Quellen und Forschung Kein Zugriff
  5. Nummeriertes Inhaltsverzeichnis von ›Also sprach Zarathustra‹ Kein Zugriff Seiten 275 - 278
  6. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 279 - 323
  7. Register Kein Zugriff Seiten 324 - 327
  8. Impressum Kein Zugriff Seiten 328 - 328

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