
»Aus der Erinnerung für die Gegenwart leben«
Geschichte und Wirkung des Shoah-Überlebenden Ernst Grube- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Das engagierte Leben Ernst Grubes ist Anlass, um über die erinnerungspolitische Dimension von Zeitzeugenschaft nachzudenken. Der Shoah-Überlebende Ernst Grube (*1932) trägt durch sein politisches und pädagogisches Engagement bis heute dazu bei, dass das Leid der NS-Verfolgten nicht in Vergessenheit gerät. Regelmäßig berichtet der Münchner Zeitzeuge über die existenzielle Erfahrung von Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt, die seine Kindheit und frühe Jugend prägte und zur Triebfeder seiner Erinnerungsarbeit werden sollte.Sein jahrzehntelanges Engagement nehmen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes zum Anlass, die erinnerungspolitischen Dimensionen von Zeitzeugenschaft ebenso zu beleuchten wie Möglichkeiten der Bewahrung und Weitergabe von Zeitzeugenerinnerungen: Welche digitalen und analogen Formate können Museen, Gedenkstätten, Schulen und Kunstschaffende nutzen, um Erlebtes zu vergegenwärtigen und Zeitzeugenschaft zu bewahren? Mit Beiträgen vonMatthias Bahr, Anja Ballis, Renate Eichmeier, Markus Gloe, Andreas Heusler, Paul Huf, Dorothee Janssen, Andrea Löw, Julian Monatzeder, Friedbert Mühldorfer, Peter Poth, Dirk Riedel, Thomas Rink, Oliver Schreer, Maximilian Strnad, Alexander Wenzlik, Kim Wünschmann und Mirjam Zadoff.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5258-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4921-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 255
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Matthias Bahr, Peter Poth, Mirjam Zadoff: Vorwort: Ernst Grube, dem Aufklärer und Kritiker, dem Lehrer und Freund Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Mirjam Zadoff: Einleitung: Vom Wunsch, die Welt zu retten – über die vielen Leben eines jüdischen Kommunisten Kein Zugriff Seiten 9 - 20
- Peter Poth, Thomas Rink: Ernst Grubes Leben in Worten und Bildern Kein Zugriff
- Andreas Heusler: Jüdische Identitäten in der Weimarer Republik. Eine Annäherung Kein Zugriff Seiten 56 - 67
- Maximilian Strnad: »Dass wir überlebt haben, verdanken wir unserem Vater« – Mischehen im Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 68 - 87
- Andrea Löw: Spurensuche. Angehörige von Ernst Grube in Izbica und Piaski und die Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement Kein Zugriff Seiten 88 - 101
- Thomas Rink: »Das Schlimmste war die Angst« – Als Kind im Ghetto Theresienstadt Kein Zugriff Seiten 102 - 111
- Friedbert Mühldorfer: Verweigerte Normalität. Ernst Grubes politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland Kein Zugriff Seiten 112 - 128
- Dirk Riedel: Ein Ort der Begegnung: Das Engagement der Überlebenden für eine KZ-Gedenkstätte in Dachau Kein Zugriff Seiten 130 - 142
- Anja Ballis, Markus Gloe: »Ich möchte nicht eine Konserve werden, die auf alles eine Antwort hat« – Digitale Medienformate in der Bildungsarbeit Kein Zugriff Seiten 143 - 155
- Oliver Schreer: Erinnerung in 3D: Volumetrische Zeitzeugeninterviews Kein Zugriff Seiten 156 - 171
- Dorothee Janssen, Julian Monatzeder, Alexander Wenzlik: »Always remember. Never forget« – Erinnern mit künstlerischen Mitteln Kein Zugriff Seiten 172 - 189
- Kim Wünschmann: Gezeichnete Erinnerung: Zeitzeugenschaft und Geschichte in Comics und Graphic Novels Kein Zugriff Seiten 190 - 207
- Peter Poth: »Widerstand aus der Kraft der Erinnerung« – Ernst Grube und die Aktualität einer Erziehung nach Auschwitz Kein Zugriff Seiten 208 - 222
- Matthias Bahr: Ernst Grube. Zeitzeuge und Menschenrechtsbildner: Pädagogisch-didaktische Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 223 - 236
- Renate Eichmeier, Paul Huf: Eine Forschungsreise wider das Vergessen Kein Zugriff Seiten 237 - 251
- Autor*innen Kein Zugriff Seiten 252 - 255




