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Monographie Kein Zugriff
Verfassung im Kraftfeld von Krieg und Frieden
Von der konkurrenz- zur konkordanzdemokratischen Verfassung im Libanon- Autor:innen:
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Die Theorie von der Konkordanzdemokratie geht davon aus, dass in heterogenen Staaten eine Machtteilung zwischen den gesellschaftlichen Segmenten notwendig ist, um eine friedliche Konfliktaustragung zu gewährleisten. Dabei bleibt offen, welches die richtigen Segmente sind und wie diese Machtteilung organisiert werden kann.
Diese primär juristische Studie zum Libanon zeigt zum einen, dass sich die konfessionelle Machtteilung immer weiter im politischen System verankert hat und seit 1990 sogar die Verfassungsstruktur prägt. Zum anderen wird deutlich, dass die Konkordanzdemokratie auf konfessioneller Grundlage zur Gewaltneigung des libanesischen Systems beigetragen hat.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2009
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3646-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1510-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 347
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12Autor:innen:
- Autor:innen:
- Verfassungsaufgabe: Friedenssicherung Kein ZugriffAutor:innen:
- Aufgaben der Konkordanzdemokratie: Stabilität und Frieden Kein ZugriffAutor:innen:
- Fragestellungen Kein Zugriff Seiten 24 - 26Autor:innen:
- Der juristische Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 26 - 27Autor:innen:
- Relevanz der Arbeit Kein Zugriff Seiten 27 - 28Autor:innen:
- Thesen Kein Zugriff Seiten 28 - 29Autor:innen:
- Argumentation und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 29 - 30Autor:innen:
- Beobachterperspektive Kein Zugriff Seiten 31 - 33Autor:innen:
- Untersuchungsgegenstand Kein Zugriff Seiten 33 - 34Autor:innen:
- Das Ziel bestimmt die Methode Kein Zugriff Seiten 34 - 37Autor:innen:
- Der Gegenstand bestimmt die Methode Kein Zugriff Seiten 37 - 40Autor:innen:
- Autor:innen:
- Begründung der Interviews Kein ZugriffAutor:innen:
- Auswahl der Interviewpartner Kein ZugriffAutor:innen:
- Art der Interviews Kein ZugriffAutor:innen:
- Kritik Kein ZugriffAutor:innen:
- Strenge Hierarchie zwischen Familien Kein Zugriff Seiten 44 - 46Autor:innen:
- Ethnisch gemischte Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 46 - 48Autor:innen:
- Religiös und konfessionell gemischte Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 48 - 49Autor:innen:
- Autor:innen:
- Mythen statt Einvernehmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Der unabhängige Staat: Kein Ziel einer Religionsgemeinschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Der umstrittene Beginn libanesischer Geschichte Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Libanon als Rückzugsgebiet für Flüchtlinge Kein ZugriffAutor:innen:
- Kein autonomer Libanon vor 1861 Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die konfessionelle Machtteilung seit dem 19. Jahrhundert Kein ZugriffAutor:innen:
- Bürgerkriege und Krisen seit der Staatsgründung Kein ZugriffAutor:innen:
- Regionale Politik Kein ZugriffAutor:innen:
- Wirtschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Verfassungsqualität der Nationalpakte Kein Zugriff Seiten 75 - 77Autor:innen:
- Das Wahlrecht: Repräsentation auf verschiedenen Ebenen Kein Zugriff Seiten 77 - 78Autor:innen:
- Irrelevanz der Kategorie „Ethnie“ Kein Zugriff Seiten 79 - 83Autor:innen:
- Keine Sub-Einheiten der Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 83 - 84Autor:innen:
- Kultgemeinschaften Kein Zugriff Seiten 84 - 85Autor:innen:
- Indizien der Konkordanzdemokratie Kein Zugriff Seiten 85 - 88Autor:innen:
- Autor:innen:
- Politisch heterogene Religionsgemeinschaften Kein ZugriffAutor:innen:
- Die psychologische Hierarchie zwischen Christen und Muslimen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die (Rolle der) Eliten als Problemlösung oder Problemursache Kein Zugriff Seiten 93 - 96Autor:innen:
- Minderheitenschutz als Legitimation der Konkordanzdemokratie Kein Zugriff Seiten 96 - 98Autor:innen:
- Autor:innen:
- Entweder: Konkordanzsystem, aber keine Demokratietheorie Kein ZugriffAutor:innen:
- Oder: Demokratie auf unsicherer Basis Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Ergebnis (2): Vielheit statt Einheit Kein Zugriff Seiten 101 - 103Autor:innen:
- Konsens statt Konkurrenz Kein Zugriff Seiten 103 - 107Autor:innen:
- Unterschiedliche Formen von Konsensentscheidung Kein Zugriff Seiten 107 - 109Autor:innen:
- Inklusion und Exklusion durch Konsens Kein Zugriff Seiten 109 - 112Autor:innen:
- Die Maroniten und der Name „Libanon“ Kein Zugriff Seiten 113 - 116Autor:innen:
- Drusische Hegemonie bis ins 18. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 116 - 119Autor:innen:
- Sozioökonomischer Vorsprung der maronitischen Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 119 - 121Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Tanzimat-Periode (1839-1876) Kein ZugriffAutor:innen:
- Die ägyptische Besatzung (1831-1841) Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Kampf um die Seidenstraße Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Emanzipation der maronitischen Kirche Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Règlement Chékib Effendi als Konfliktgrund Kein ZugriffAutor:innen:
- 1858: Sozialer Aufruhr und feudale Verteidigung Kein Zugriff Seiten 134 - 138Autor:innen:
- Das Règlement Organique als Basis konfessioneller Demokratie Kein Zugriff Seiten 138 - 141Autor:innen:
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 141 - 142Autor:innen:
- Erklärungsmodell „Gegensatz von Berg und Stadt“ Kein Zugriff Seiten 143 - 145Autor:innen:
- Erklärungsmodell „Gegensatz von Maroniten und Sunniten“ Kein Zugriff Seiten 145 - 146Autor:innen:
- Der Staat als Elitenzusammenschluss Kein Zugriff Seiten 146 - 150Autor:innen:
- Die formale Verfassungskontinuität von 1926 bis heute Kein Zugriff Seiten 150 - 154Autor:innen:
- Die problematische Exekutive Kein Zugriff Seiten 154 - 156Autor:innen:
- Untergeordnete Legislative und unwichtige Judikative Kein Zugriff Seiten 156 - 158Autor:innen:
- Absicherung der staatlichen Einheit durch die Verfassung Kein Zugriff Seiten 158 - 161Autor:innen:
- Die religiös-kulturelle Funktion der Religionsgemeinschaften Kein Zugriff Seiten 161 - 162Autor:innen:
- Art. 95 – Eintrittstor für konfessionelle Erwägungen Kein Zugriff Seiten 162 - 164Autor:innen:
- Ein erneuter Elitenzusammenschluss Kein Zugriff Seiten 164 - 166Autor:innen:
- Autor:innen:
- Besetzung der Spitzenämter Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bedeutung des Nationalpaktes Kein ZugriffAutor:innen:
- Explizite Machtteilung Kein Zugriff Seiten 171 - 173Autor:innen:
- Machtteilung durch die Wahl bestimmter Institutionen Kein Zugriff Seiten 173 - 174Autor:innen:
- Autor:innen:
- Konsensfrage: Konsens aller formalen Segmentvertreter Kein ZugriffAutor:innen:
- Konkordanzfrage: Machtteilung der Staatsorgane Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Kontrolle des Parlamentes durch den Staatspräsidenten Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Ministerrat: Kein wirklich existentes Kollektivorgan Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Ministerpräsident: Kein Gegenspieler des Staatspräsidenten Kein ZugriffAutor:innen:
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- Dominanz des Staatspräsidenten über das Parlament Kein ZugriffAutor:innen:
- Leichte Aufwertung des exekutiven Kontrollorgans Kein ZugriffAutor:innen:
- Verfassungsänderungen nach 1927 und vor 1990 Kein Zugriff Seiten 187 - 188Autor:innen:
- Vorkriegsverfassung ohne Konkordanzdemokratie Kein Zugriff Seiten 188 - 189Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Palästinenser als externe Kraft auf libanesischem Territorium Kein ZugriffAutor:innen:
- Externe Faktoren Kein ZugriffAutor:innen:
- Interne Ursachen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Das sozioökonomische Massenproblem Kein ZugriffAutor:innen:
- Ungleiches politisches Gehör im Klientelsystem Kein ZugriffAutor:innen:
- Ideologien als unterstützende Bedingung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Ständige Kritik an der Quote Kein ZugriffAutor:innen:
- Vom Präsidentenkult geprägte Verfassungspraxis Kein ZugriffAutor:innen:
- Frangiés Präsidentschaft (1970-1976) Kein ZugriffAutor:innen:
- Untergeordnete Bedeutung der Verfassung für den Bürgerkrieg Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Auseinandersetzung um Staats- und Ministerpräsident Kein Zugriff Seiten 212 - 215Autor:innen:
- Autor:innen:
- Gewaltmotor, kein Bürgerkriegsgrund Kein ZugriffAutor:innen:
- Krieg der Milizen gegen die Bürger des Libanon Kein ZugriffAutor:innen:
- Starke internationale Beteiligung Kein Zugriff Seiten 219 - 221Autor:innen:
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- Explizit: Konfessionelle Machtaufteilungsquote Kein Zugriff Seiten 228 - 231Autor:innen:
- Implizit: Die konkordanzdemokratische Präambel Kein Zugriff Seiten 231 - 234Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Aufwertung des Parlamentes Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Sonderstellung des schiitischen Parlamentspräsidenten Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der Ministerrat: Seit 1990 das zentrale Exekutivorgan Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Ministerpräsident: Leiter des politischen Tagesgeschäfts Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Gegenzeichnungsrecht sui generis des Ministerpräsidenten Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Staatspräsident: Mehr als nur repräsentative Funktionen Kein ZugriffAutor:innen:
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- Zusammenarbeit möglich Kein ZugriffAutor:innen:
- Partizipation nötig Kein ZugriffAutor:innen:
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- Von der staatlichen Einheit zur konfessionellen Vielheit Kein Zugriff Seiten 258 - 260Autor:innen:
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