
Der Traum vom Museum
Die Kunstkammer im Berliner Schloss um 1800 - eine museumsgeschichtliche Verortung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Um 1800 wird die Berliner Kunstkammer plötzlich mit zahlreichen Objekten bestückt. Das Buch stellt diese scheinbare Renaissance eines barocken Sammlungstyps in eine bisher kaum beachtete, parallel zu dem entstehenden Spartenmuseum sich entfaltende Tradition universal angelegter Museen. Als Friedrich Wilhelm III. die Sammlungsräume im Berliner Schloss erneut mit Objekten füllte, galt die barocke Kunstkammer als Sammlungstyp bereits als überholt. Hier entstand eine Neuinterpretation der Kunstkammer im Sinne eines universal angelegten, mit einer Lehr- oder Forschungseinrichtung verbundenen Museums, wie es andernorts im 18. Jahrhundert vielfach realisiert worden war. Vergleiche mit dem Museum Fridericianum in Kassel, der St. Petersburger Kunstkammer, der Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen in Halle und dem Dresdner „Palais des Sciences“ verdeutlichen die Entwicklung. Auf diese Weise zeichnet das Buch eine kaum beachtete, sich jenseits des entstehenden Spartenmuseums entfaltende Tradition universaler Akademiemuseen nach, die den Ausgangspunkt für die Berliner Entwicklungen kurz vor der Gründung des Alten Museums bildete.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-7861-2802-1
- ISBN-Online
- 978-3-7861-7500-1
- Verlag
- Gebr. Mann Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 352
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung: Kunstkammer oder Museum? Kein Zugriff Seiten 7 - 18
- Die Berliner Kunstkammer bis 1805 Kein Zugriff
- Museumsplanung und Wissenschaftsorganisation nach 1806 Kein Zugriff
- Akademiemuseen des 18. Jahrhunderts Kein Zugriff
- Die „Antiken- und Medaillenkammer“ Kein Zugriff
- Die „Naturalien-Kammer“ Kein Zugriff
- Die „Kunst- und Raritäten-Kammer“ Kein Zugriff
- Die neue Ordnung und das Erbe der Kunstk Kein Zugriff
- „Außereuropäische Seltenheiten“ Kein Zugriff
- „Vaterländische Merkwürdigkeiten“ und „National- Antiquitäten“ Kein Zugriff
- Das Relief der Schweiz Kein Zugriff
- Modelle als Solitäre Kein Zugriff
- Transformationen musealer Praxis Kein Zugriff
- Die Kunstkammer in der Kritik Kein Zugriff
- Berliner Wissenschaftsmuseen um 1800 Kein Zugriff
- Schausammlungen des 18. Jahrhunderts Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 239 - 242
- Anmerkungen zur Einleitung (S. 7–18) Kein Zugriff
- Anmerkungen zum Kapitel: Museum und Akademie (S. 19–61) Kein Zugriff
- Anmerkungen zum Kapitel: Die Berliner Kunstkammer 1805: Eine Rekonstruktion (S. 63–107) Kein Zugriff
- Anmerkungen zum Kapitel: Bestandsverschiebungen (S. 109–159) Kein Zugriff
- Anmerkungen zum Kapitel: Schauräume des Wissens (S. 161–201) Kein Zugriff
- Anmerkungen zum Kapitel: Naturalien zwischen Schau- und Forschungsraum (S. 203–238) Kein Zugriff
- Anmerkungen zum Schluss (S. 239–242) Kein Zugriff
- Ungedruckte Quellen Kein Zugriff
- Gedruckte Quellen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweise Kein Zugriff Seiten 341 - 344
- Dank Kein Zugriff Seiten 345 - 346
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 347 - 352




