Warum Religion?
Pragmatische und pragmatistische Überlegungen zur Funktion von Religion im Leben- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die meisten Religionen versprechen ein Leben nachdem Tod, in dem es glücklicher oder gerechter oder sonst wie besser zugehen soll als auf der Erde. Wie schön wäre es, wenn wir wirklich auf ein ewiges Leben in der Gegenwart Gottes oder auf ein neues Leben in einem unverbrauchten Körper hoffen könnten! Wir könnten gelassener mit irdischem Scheitern umgehen und eher loslassen, wenn wir sicher sein könnten, dass alles, was uns hier widerfährt, nur ein Übergang in eine bessere Existenz ist. Aber lenken die Religionen mit solchen Versprechungen nicht nur von irdischen Missständen ab? Mit solchen Argumenten sind die Religionen als Opium des Volkes in Sippenhaft genommen worden. Jenseits dessen stellt sich das Problem des szientistischen Zweifels. Wie soll mich eine religiöse Überzeugung durch mein Leben tragen, wenn die Überzeugung nicht überzeugend ist? Ist es wirklich glaubwürdig, dass Jesus von Nazareth nach drei Tagen im Grab wieder auferstanden sein soll? Wenn ich das nicht glauben kann, kann ich auch nicht an meine eigene Auferstehung glauben. Wohl kaum eine andere Religionsphilosophie stellt eine so enge Beziehung zwischen religiösem Glauben und irdischem Wohlergehen her wie die des amerikanischen Pragmatismus: Bei William James heißt es ausdrücklich, dass ein religiöser Glaube das Leben »leicht und glücklich« machen könne. Und kaum eine Religionsphilosophie benennt so deutlich das Problem des szientistischen Zweifels. Im ersten Teil des Buches, Religion, pragmatisch betrachtet, befassen sich Johannes Ev. Hafner, Christian Thies und Christoph Türcke mit der Funktion von Religion in unserer Gesellschaft und in unseren konkreten Lebensvollzügen. Im zweiten Teil stellen Michael Blume, Matthias Jung, Ludwig Nagl und Marie-Luise Raters Positionen der pragmatistischen Religionsphilosophie auf den Prüfstand.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48681-8
- ISBN-Online
- 978-3-495-80837-5
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 184
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1. Religion, pragmatisch betrachtet Kein Zugriff Seiten 10 - 12
- 2. Pragmatistische Religionsphilosophie im Überblick Kein Zugriff Seiten 13 - 19
- 3. Religion, pragmatistisch betrachtet Kein Zugriff Seiten 20 - 22
- Literatur Kein Zugriff Seiten 23 - 24
- Autor:innen:
- 1. Die vier Quellen der Moral Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Religion im Jungpaläolithikum Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Vier Quellen der Religion Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Was folgt aus alledem? Kein ZugriffAutor:innen:
- Literatur Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Lässt sich Einhorn-Glauben religionswissenschaftlich analysieren? Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Kultur- und Religionsgeschichte des Einhorns Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. »The Last Unicorn« von 1982 Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Einhorn-Mythen in Vergemeinschaftungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die interviewte Einhorn-Bekennerin: Julia Jannsen Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Warum auch noch Einhörner? Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Religionsgeschichtliche Wurzeln in den Engel- und UFO-Szenen der USA Kein ZugriffAutor:innen:
- 7. Fazit: Einhörner als produktiver Aspekt von Religionsgeschichte Kein ZugriffAutor:innen:
- Literatur Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Literatur Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Autopoiesis als leere Selbstzwecklichkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Funktion: vom kausalen Begriff zur Selektionsanweisung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Das Problem der zunehmenden Abstraktion Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Die Unverzichtbarkeit einer materialen Festlegung Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Funktionale und andere Versuche, Religiöses zu definieren Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Literatur Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die Theorie des vollständigen Substrats Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Weltanschauung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Deweys Fehleinschätzung seines eigenen Naturalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Literatur Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. William James zur Möglichkeit von Religion ›nach der Religionskritik‹: Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Religiöse Evidenz: Eine erste Sondierung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. »Die besten Früchte der religiösen Erfahrung sind das Beste überhaupt, was die Geschichte zu bieten hat.« Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Von James zu Royce Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Royces pragmatizistische Resondierung des Möglichkeitsraums von Religion Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Konklusion Kein ZugriffAutor:innen:
- Literatur Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die Gifford-Lectures im Grundriss Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Das Problem des fundamentum in re Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Die religiösen Zweifel des William James Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Die Leichtgläubigkeit der Einmalgeborenen Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Eine zweite Geburt durch Evidenz Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Eine zweite Geburt durch willentliche intellektuelle Anstrengung Kein ZugriffAutor:innen:
- 7. Der späte William James als Zweimalgeborener durch intellektuelle Anstrengung Kein ZugriffAutor:innen:
- 8. Nützlichkeit, Einleuchten und philosophische Verständlichkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 9. Der steinige Weg der Intellektuellen zum religiösen Glück Kein ZugriffAutor:innen:
- Literatur Kein ZugriffAutor:innen:
- Über die Autoren Kein Zugriff Seiten 179 - 184





