
Blick in den Abgrund
Ein israelisches Tagebuch- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Israel steht am Abgrund. Das Israel, das wir kannten. Saul Friedländer, der große Historiker des Holocaust, hat ein Tagebuch geschrieben, in dem er die aktuellen Ereignisse schildert und kommentiert, in Rückblenden aus der Geschichte des Landes, das er mit aufgebaut hat, erzählt, Konflikte analysiert und über Lösungen nachdenkt. Sein Tagebuch geht unter die Haut und jeden etwas an, dem an Israel was liegt. «Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.» Mit diesem herben Kommentar Max Liebermanns zur «Machtergreifung» der Nationalsozialisten beginnt das israelische Tagebuch von Saul Friedländer. Eine neue, mit rechtsradikalen Kräften koalierende Regierung unter Führung von Benjamin Netanjahu versucht mit einer Justizreform, die Demokratie auszuhebeln und ein autoritäres Regime zu etablieren. Hunderttausende gehen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren. Saul Friedländer, weltberühmt, mit höchsten Preisen ausgezeichnet und im 90. Jahr seines Lebens angekommen, kann nicht mehr mitdemonstrieren, aber er schreibt ein «israelisches Tagebuch», um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzutreten. Es ist eine schmerzhafte, bewegende Lektüre und ein Appell an uns alle, den Absturz Israels in eine autoritäre Pseudo-Demokratie zu verhindern.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-406-80897-5
- ISBN-Online
- 978-3-406-80911-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 238
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Statt einer Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Januar 2023 Kein Zugriff Seiten 9 - 31
- Februar 2023 Kein Zugriff Seiten 32 - 75
- März 2023 Kein Zugriff Seiten 76 - 133
- April 2023 Kein Zugriff Seiten 134 - 173
- Mai 2023 Kein Zugriff Seiten 174 - 205
- Juni 2023 Kein Zugriff Seiten 206 - 221
- Juli 2023 Kein Zugriff Seiten 222 - 234
- Statt eines Schlusses Kein Zugriff Seiten 235 - 237
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 238 - 238




