Lektüren eines Psychoanalytikers
Romane als Krankengeschichten- Autor:innen:
- Reihe:
- Imago
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Der gebildete Leser liest moderne Romane, erfreut sich am literarischen Kunstwerk, genießt, leidet mit, identifiziert sich oder wendet sich mit Grausen ab. Der Psychoanalytiker liest, wenn er seine professionelle Wahrnehmung eingeschaltet hat, mit anderen Sinnen: Er erdreistet sich, seine Helden als Patienten zu erleben und zu diagnostizieren. Die in diesem Buch analysierten Texte werden somit zu »Krankengeschichten«, die ganz neue Dimensionen des Verstehens erschließen.
Tilmann Moser untersucht Romane von Wilhelm Genazino, Elfriede Jelinek, Philip Roth, Fred Uhlman, Charlotte Roche und das Stück Warten auf Godot von Samuel Beckett auf ihren tiefenpsychologischen Gehalt und stößt dabei auf Erkenntnisse, die unser Wissen über die menschliche Seele auf erstaunliche Weise bereichern.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2286-8
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6607-7
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Imago
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 137
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- Pubertätswirren und politische Katastrophe. Zu Fred Uhlmans Erzählung »Der wiedergefundene Freund« Kein Zugriff Seiten 15 - 24
- Tödliche Leere und schmerzliche Einsamkeit. Über zwei Romane von Wilhelm Genazino Kein Zugriff Seiten 25 - 44
- Seelische Bodenlosigkeit. Zu Samuel Becketts Theaterstück »Warten auf Godot« Kein Zugriff Seiten 45 - 54
- »Vieles an der Liebe ist absurd« Über Philip Roths »Empörung« Kein Zugriff Seiten 55 - 68
- Lebensunwertes Leben – oder: Das Scheitern der Liebe. Zu Elfriede Jelineks Roman »Die Klavierspielerin« Kein Zugriff Seiten 69 - 94
- Hämorrhoidenprinzessinund Bordellkönigin. Zu Charlotte Roches »Feuchtgebiete« und »Schoßgebete« – Eine psychoanalytische Deutung Kein Zugriff Seiten 95 - 137





