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Entfremdete Körper
Rassismus als Leichenschändung- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Postcolonial Studies, Band 4
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Der wissenschaftliche Rassismus untermauerte seine Theorien durch eine ungeheure Knochensammlung, deren Beschaffung im 19. Jahrhundert eine regelrechte Skelettomanie auslöste. Die Jagd nach den Gebeinen der anderen missachtete jede Pietät. Sie störte die Totenruhe, raubte Leichen und schändete die Körper Verstorbener, deren Überreste zur Konstruktion typischer Rassenkörper dienten. Sie sollten Devianz gegenüber der weißen Norm demonstrieren – ihre öffentliche Zurschaustellung visualisierte und popularisierte die Rassentheorien und erlaubte den Betrachtern die Akkumulation rassistischen symbolischen Kapitals.Die Beiträge des Bandes untersuchen diesen Prozess an den Beispielen von Angelo Soliman, Sarah Baartman, El Negro und Truganini.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1151-9
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1151-3
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Postcolonial Studies
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 250
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- 5. ›Un individu de raça negroide‹ El Negro und die Wunderkammern des RassismusSeiten 165 - 204 Stefanie Fock Download Kapitel (PDF)
- 6. ›In the interest of science and of the colony‹Seiten 205 - 250 Antje Kühnast Download Kapitel (PDF)




