Körperskandale
Zum Konzept der gespürten Leiblichkeit- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Spätestens seit dem »emotional turn« in den Kulturwissenschaften zu Anfang dieses Jahrhunderts ist die Leibphänomenologie von Hermann Schmitz kein Geheimtipp mehr. Die Zahl der Studien, die sich mit ihr auseinandersetzen, ist heute kaum überschaubar.
Der Band versucht nach knapp einem halben Jahrhundert Wirkungsgeschichte eine Art Zwischenbilanz zu ziehen. Er fragt, inwiefern und in welchen Kontexten sich die von Schmitz erarbeiteten Kategorien des eigenleiblichen Spürens bewährt haben.
Die Beiträge erörtern die gespürte Leiblichkeit in ihrer Verflechtung mit Sachverhalten wie Geschichte, Kultur, Person, Geschlecht sowie als Aktionsfeld leiblicher Kommunikation und zeugen davon, dass das von Schmitz begonnene Projekt über die Philosophie hinaus auch von anderen Wissenschaften stetig ergänzt und weiterentwickelt wird. Vor dem Hintergrund eines sich am Leitmodell des sicht- und tastbaren Körpers orientierenden Denkens konnten sprachliche Ausdrücke für leibliches Erleben nur als »Skandal der Metapher« (Strub) begriffen werden. Die Leibphänomenologie bietet dagegen einen alternativen Zugang, dem aber der Körper, wie Schmitz sagt, zum »Skandal« wird. Diesem schwierigen Verhältnis von Leib und Körper geht der Band nach, um das »Skandalöse« theoretisch einzuholen.
Mit Beiträgen von Kerstin Andermann, Undine Eberlein, Thomas Fuchs, Ute Gahlings, Robert Gugutzer, Christian Julmi / Ewald Scherm, Steffen Kammler, Gudula Linck, Gesa Lindemann, Isabella Marcinski, Jan Slaby, Hermann Schmitz und Jens Soentgen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-495-48857-7
- ISBN-Online
- 978-3-495-81374-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 344
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 14Autor:innen: |
- Autor:innen:
- 1. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Leiblichkeit in der Neuen Phänomenologie Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Die Räumlichkeit des Leibes und seine unbestimmte Gliederung Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Die Dynamik des Leibes und seine antagonistische Organisation Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Leiblichkeit als Kommunikation und Resonanz Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Ausblick und Aspekte der Kritik Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Leibliche Intersubjektivität in Leibphänomenologie und Embodiment-Forschung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Aspekte der Leiberfahrung in Tai Chi und modernem Bühnentanz Kein ZugriffAutor:innen:
- Probleme des Schmitz’schen Leibkonzeptes. Ein Kommentar Kein Zugriff Seiten 58 - 64Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1.1 Körper Kein ZugriffAutor:innen:
- 1.2 Leib Kein ZugriffAutor:innen:
- 1.3 Die Räumlichkeit des gespürten Leibes Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 2.1 Der Leib als Bedeutungsträger Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.2 Wechselseitiges Bedeuten von Körper und Leib Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Einleitung: Naturalisierung und Virtualisierung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Leibliches In-der-Welt-Sein: Die Koextension von Leib und Körper Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Der Ort des Schmerzes Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Resümee: Lebenswelt und Neurowissenschaften Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Einführung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Postgender und die Phänomenologie der Geschlechter Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Theoriegeschichte Geschlechterdifferenz: Vom Determinismus zum degendering Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Theoriegeschichte Leib: Vom geschlechtslosen Leib zum Geschlechtsleib Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 5.1 Der geschlechtliche Körper (sex) Kein ZugriffAutor:innen:
- 5.2 Der geschlechtliche Leib bzw. geschlechtlich konnotierte Leiberfahrungen Kein ZugriffAutor:innen:
- 5.3 Die Geschlechtsidentität (gender) Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Zur Humanisierung der Geschlechterverhältnisse Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Sportsucht in Psychologie und Medizin Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. (Sport-)Sucht im Lichte der Neuen Phänomenologie Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Fallbeispiel »Carina Hofmann« Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Neue Phänomenologie: Leiblichkeit und psychische Krankheiten Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Autobiographisches Schreiben über die Anorexia nervosa Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 4.1 Einige Vorbemerkungen Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.2 Hunger, Schmerz, Ekel, Frieren Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Resümee: Möglichkeiten und Grenzen einer Neuen Phänomenologie der Anorexie Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen: |
- 1. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 2.1 Die Abspaltung der Psyche als Innenwelt Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2.2 Die Herrschaft der Außenwelt Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2.3 Der Mittelweg einer leibzentrierten Perspektive Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 3.1 Emotionale Erschöpfung Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3.2 Depersonalisation Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3.3 Wahrnehmung reduzierter Leistungsfähigkeit Kein ZugriffAutor:innen: |
- 4. Burnout als atmosphärische Störung Kein ZugriffAutor:innen: |
- 5. Implikationen für Unternehmen Kein ZugriffAutor:innen: |
- 6. Fazit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- 1. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Situierung im Möglichkeitsraum Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 3.1 Erste Engführung: Weltbezug (Intentionalität) Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.2 Zweite Engführung: Die Interpersonalität der Gefühle Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.3 Dritte Engführung: Verhalten und Handeln Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.4 Vierte Engführung: affektiver Selbstbezug Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.5 Fünfte Engführung: Leiblichkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Fazit und Ausblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen: |
- 1. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 2.1 Die phänomenologische Methode Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2.2 Grundlegende Begriffe der Neuen Phänomenologie Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 3.1 Intelligenz und Kreativität Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3.2. Leibliche Kreativität Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3.3 Hermeneutische Kreativität Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3.4 Analytische Kreativität Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 4.1 Gewonnene phänomenologische Erkenntnisse Kein ZugriffAutor:innen: |
- 5. Integration empirischer Erkenntnisse Kein ZugriffAutor:innen: |
- 6. Kritische Würdigung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- 1. Vorbemerkung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Körper, Leib und Körperleib Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Qì 氣 Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 4.1 Das Sitzen in Stille Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.2 Qìgōng 氣功 – meditative Bewegungskunst Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.3 Handwerkliches Tun als meditative Alltagspraxis Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Der Begriff ψυχή (»Seele«) bei Platon Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Der Begriff »Leib« der Neuen Phänomenologie Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zusammenschau und Ausblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Identität Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Personalität Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Affektives Betroffensein Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Kontakte Kein ZugriffAutor:innen:
- Zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 331 - 337
- Neue Phänomenologie Kein Zugriff Seiten 338 - 344





