Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte.Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Die Forschung über internationale Sanktionen hat sich in der Vergangenheit vor allem auf die Implementierung und Wirksamkeit konzentriert und die Beendigung außer Acht gelassen. Traditionelle Erklärungsansätze, die Sanktionen als Instrument...
Ein Blick auf Artikeltitel in deutschen Fachzeitschriften, die sich mit Fragestellungen der Friedens- und Konfliktforschung beschäftigen, lässt die Vermutung zu, die Forschungsgemeinde würde sich vorrangig Fragen des Kriegs, Terrors und...
Die Soziologie von Pierre Bourdieu wird in der Praxistheorie vielfach diskutiert. Dieser Beitrag stellt die Debatte zunächst vor dem Hintergrund der länger währenden Rezeption von Bourdieus Soziologie in der Disziplin der Internationalen...
Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisensymptome liberaler Friedensstrategien entwickelt dieser Beitrag die Konturen eines Forschungsprogramms, das Krisen institutioneller Ordnungen und Prozesse der Dissoziation in den Blick nimmt. Es geht davon...
Dieser Beitrag greift zwei gegenwärtige, aber bereits länger bestehende Bedenken bezüglich der Disziplin der Internationalen Beziehungen (IB) auf: dass die IB keinen eigenen unverwechselbaren Ansatz zur gesellschaftlichen Analyse entwirft und...
Diese Replik auf Justin Rosenberg geht in drei Schritten vor: Zunächst bezweifelt sie die Analyse der Disziplin der Internationalen Beziehungen (IB), die Rosenberg entwirft: Obwohl das Verhältnis zur Politikwissenschaft nicht ohne Schwierigkeiten...
Der Beitrag setzt sich mit dem Argument Rosenbergs in drei Schritten auseinander: Zunächst geht es um die Frage des Status der Internationalen Beziehungen als Disziplin (IB) bzw. insbesondere den Vorwurf einer mangelnden Bestimmung eines...
Dieser Artikel befasst sich mit Justin Rosenbergs Vorschlag, das Alleinstellungsmerkmal der Internationalen Beziehungen (IB) als Disziplin durch die Fokussierung auf das Konzept der Multiplizität zu stärken. Der Beitrag nimmt den Vorschlag positiv...