
Transit Portugal
Jüdischer Flüchtlingsalltag im Exil 1940–1945- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Portugal im Zweiten Weltkrieg: Eine emotionale Geschichte der jüdischen Flüchtlinge im Exil.
Portugal war eines der wenigen neutralen europäischen Länder vor und während des Zweiten Weltkriegs. Damit wurde das Land zu einem zentralen Anlaufpunkt für Jüdinnen und Juden auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus. Der portugiesische Diktator Salazar nahm Zehntausende auf, die nach Westen flüchteten – ließ dann aber seine Geheimpolizei auf diejenigen los, die nicht rasch genug weiterzogen.
Marion Kaplan beschreibt die dramatischen Erfahrungen jüdischer Flüchtlinge, die in Portugal ausharrten, bis sie sichere Häfen in Übersee erreichen konnten. Die Autorin untersucht nicht nur die sozialen und physischen Umwälzungen, die diese Flüchtlinge erlebten, sondern versucht auch ihre Gefühle nachzuzeichnen. So schreibt sie eine emotionale Geschichte der Flucht. Die Autorin untersucht, wie sich bestimmte Orte und Situationen auf das Innenleben der Flüchtlinge auswirkten, darunter etwa die riskante Grenzüberquerung oder die hoffnungsvolle Fahrt auf überfüllten transatlantischen Schiffen. Dabei stützt sich Marion Kaplan auf Berichte und Quellen der Betroffenen und bereichert so die Geschichte der jüdischen Flucht vor dem NS-Terror um ein zentrales Kapitel.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5163-9
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4840-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 375
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort. Einige persönliche Worte Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Zwischen Erleichterung und Furcht Kein Zugriff
- Jüdische Geschichte und das Thema Emotionen Kein Zugriff
- Die Flüchtlingskrise der 1930er und 1940er Jahre: Nichtjüdische und jüdische Flüchtlinge Kein Zugriff
- »Du hörst, was spricht. Vernimmst du auch, was fühlt?«: Ego-Dokumente als Quelle Kein Zugriff
- Vor dem Krieg: Ankunft in Portugal zwischen 1933 und 1939 Kein Zugriff
- Flucht nach Portugal nach der Niederlage Frankreichs Kein Zugriff
- Legale und illegale Wege aus dem nationalsozialistisch besetzten Europa Kein Zugriff
- Portugal, ein friedliches Fegefeuer Kein Zugriff
- Salazar und die Neutralität Kein Zugriff
- Der internationale Kontext von Portugals Reaktion auf Flüchtlinge Kein Zugriff
- Die Reaktionen portugiesischer Bürger Kein Zugriff
- Ruhe Kein Zugriff
- Nationalsozialisten in Portugal Kein Zugriff
- Vor einem deutschen Einmarsch? Kein Zugriff
- Die portugiesische Diktatur Kein Zugriff
- Verlust der Vergangenheit, Angst vor der Zukunft: Die Sorgen der Erwachsenen Kein Zugriff
- Neue Möglichkeiten: Junge Flüchtlinge blicken nach vorne Kein Zugriff
- Kinderverschickungen Kein Zugriff
- Auf der Suche nach Unterkunft, Mahlzeiten und spirituellem Trost Kein Zugriff
- Erneutes Anstehen beim Konsulat: Orte der Angst und Enttäuschung Kein Zugriff
- Zwangsdomizile – Internierung der angenehmeren Art Kein Zugriff
- Eine Geschichte von Zwangsdomizilen: Trixie und Ferris, Erfolge und Niederlagen Kein Zugriff
- Kommunikationsräume: Briefe und Päckchen, geschickt aus Liebe und Sorge Kein Zugriff
- Geteilter Raum, geteilte Gefühle: Das Café Kein Zugriff
- Überfüllte Verkaufsstellen, Mangel an Schiffen Kein Zugriff
- An Bord: Gefährliche Gewässer und eine »schwimmende Hölle« Kein Zugriff
- Was sie bei der Abreise wussten Kein Zugriff
- Eine Ausreise mit gemischten Gefühlen Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 279 - 284
- Epilog Kein Zugriff Seiten 285 - 288
- Dank Kein Zugriff Seiten 289 - 293
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 294 - 348
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 349 - 349
- Filmografie Kein Zugriff
- Interviews Kein Zugriff




