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Monographie Kein Zugriff

Erfindung – Recycling – Neukomposition

Untersuchungen zur inneren Verflochtenheit des Lebesnwerks von Pierre Boulez am Beispiel der 'notations'
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Die einzelnen Werke Pierre Boulez’ sind durch offene oder verborgene Querverweise Teil eines faszinierenden Beziehungsgeflechts. Dieser bislang wenig beachtete Aspekt seines Schaffens und die dafür charakteristischen Kompositions- und Bearbeitungstechniken stehen im Fokus der vorliegenden Analysen und Quellenstudien. Im Laufe seines Lebens kommt Boulez unter sich wandelnden ästhetischen Prämissen auf die 1945 komponierten 'douze notations pour piano' zurück. Während er 1957 Teile des zunächst unveröffentlichten Jugendwerks unbemerkt als Fundus für 'Pli selon pli' und für eine Hörspielmusik nutzt, wendet er sich ihnen ab 1970 offen zu, und die aufwändigen Neukompositionen als 'Notations pour orchestre' wachsen sich zu einem der Hauptprojekte des reifen Komponisten und erfahrenen Dirigenten aus. Die Bearbeitung – vorher Mittel zum Zweck – ist zum Selbstzweck geworden und die Selbstbezüglichkeit – vorher im Verborgenen – zum Kennzeichen seines Œuvres. Mit dieser Entwicklung scheint Boulez ganz zu sich selbst zu finden: Zentrum seines Komponierens war immer das – im weitesten Sinne – „Bearbeiten“ von Vorhandenem und nicht die Erfindung ex nihilo.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-487-15366-7
ISBN-Online
978-3-487-42389-0
Verlag
Georg Olms Verlag, Baden-Baden
Reihe
Mannheimer Manieren - Musik + Musikforschung - Schriften der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
364
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 30
    1. Boulez 1945 und die Entstehung der douze notations Kein Zugriff
      1. Adaption der Zwölftontechnik Kein Zugriff
      2. Gestaltung der Rhythmik Kein Zugriff
      3. Zyklische Aspekte Kein Zugriff
        1. Fantasque – modéré: notation 1 Kein Zugriff
        2. Très vif: notation 2 Kein Zugriff
        3. Assez lent: notation 3 Kein Zugriff
        4. Rythmique: notation 4 Kein Zugriff
        5. Doux et improvisé: notation 5 Kein Zugriff
        6. Hiératique: notation 7 Kein Zugriff
        7. Lointain – Calme: notation 9 Kein Zugriff
    1. Boulez 1957 und die Entstehung von Le crépuscule de Yang Koueï-Fei und Improvisation I Kein Zugriff
        1. Die chinesische Vorlage Kein Zugriff
        2. Die Hörspielbearbeitung Kein Zugriff
      1. Die Hörspielmusik als Teil des übergeordneten Gestaltungskonzepts Kein Zugriff
        1. Spiritualität: Musik im Kontext der Darstellung des Klosterlebens Kein Zugriff
        2. Unordnung: Musik im Kontext von Rebellion und Flucht Kein Zugriff
        3. Erinnern: Musik der Yang Koueï-Fei Kein Zugriff
        4. Crépuscule: Musik als Ausdruck von Verdunklung und Resignation Kein Zugriff
      1. Improvisation I aus Pli selon pli Kein Zugriff
        1. Eroberung des Klangs – zur Instrumentation Kein Zugriff
        2. Bändigung des Serialismus – zur Differenzierung der Klaviervorlagen Kein Zugriff
        3. Einbruch einer freien Dimension – zum Titel Improvisation Kein Zugriff
        1. Gründe für ein neues Instrumentationskonzept Kein Zugriff
        2. Die Projektion ins Orchestrale Kein Zugriff
    2. Intertextuelle und ästhetische Aspekte der Rückgriffe Kein Zugriff
      1. Dirigieren und Komponieren Kein Zugriff
      1. Notations II hören – zum formalen Ablauf Kein Zugriff
        1. Ableitungen aus der rhythmisierten Zwölftonreihe Kein Zugriff
        2. Zur Erweiterung des beweglichen Ostinatos Kein Zugriff
        1. Das abstrakte Particell Kein Zugriff
        2. Die Instrumentierung des Particells Kein Zugriff
      2. Wucherungen Kein Zugriff
      1. Ideen zur Behandlung der Ostinatofigur Kein Zugriff
      2. Erster Entwurf: das Pompidou-Particell Kein Zugriff
      3. Entzerrung I: die Ostinatoschicht sprengt die Form auf Kein Zugriff
      4. Entzerrung II: Verbreiterung des Oberstimmenkomplexes Kein Zugriff
      5. Opazität Kein Zugriff
      1. Formakzentuierung I: Dehnung von Zäsuren Kein Zugriff
      2. Formakzentuierung II: Wechsel der Satztechnik Kein Zugriff
      3. Augenmusik: das optische Erscheinungsbild der Partitur Kein Zugriff
      1. Nivellierung Kein Zugriff
      2. Schlussbildung mit Traditionsbezügen Kein Zugriff
    1. En échos: Notations VII Kein Zugriff
      1. Erweiterungskonzepte Kein Zugriff
      2. Veränderung – nicht Verfremdung Kein Zugriff
      3. Ein sentimentalischer Rückblick? Kein Zugriff
      4. Schließt sich ein Kreis? Kein Zugriff
  4. Leben und Bearbeiten Kein Zugriff Seiten 309 - 326
  5. Anhang Kein Zugriff Seiten 327 - 351
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 352 - 364

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