
Trauerbilder und Totenporträts
Nordamerikanische Miniaturmalerei und Fotografie im 19. Jahrhundert- Autor:innen:
- Verlag:
- 01.10.2018
Zusammenfassung
»Die Erinnerungen wachhalten – Keeping freshly alive the memories«, so fasste 1864 der amerikanische Daguerreotypist Marcus Aurelius Root den Leitgedanken der noch jungen Porträtfotografie zusammen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieses Prinzip in Nordamerika auch vielfach mit der Miniaturmalerei in Verbindung gebracht. Diese diente der Erinnerungs- und Trauerfotografie als entscheidende materialästhetische und ikonografische Referenz. Die Fotografie konnte sich jedoch durch eine höhere Bildschärfe und den Eindruck einer unmittelbaren Präsenz der Porträtierten gegenüber der Malerei behaupten. Im Zentrum des Buches stehen Diskurse um die Materialität und Medialität der Erinnerungsbilder im Kontext lokaler Trauer- und Memorialtraditionen. Patrizia Munforte untersucht die Wechselbeziehungen von Porträtfotografie und -malerei in der Bildkultur Nordamerikas nach 1800.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- Erscheinungsdatum
- 01.10.2018
- ISBN-Print
- 978-3-496-03011-9
- ISBN-Online
- 978-3-496-03011-9
- Verlag
- Reimer, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- II
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Forschungsstand und Forschungsfragen Kein Zugriff
- Methode und Quellenmaterial Kein Zugriff
- Zielsetzung und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
- Frühe Fotografie in der Tradition nordamerikanischerMiniaturmalerei: Formale Aspekte Kein Zugriff
- Die Anfänge der Miniaturmalerei in England Kein Zugriff
- Zur Funktion und Bedeutung der Miniatur im Kontext der Erinnerung und Trauer Kein Zugriff
- Porträtförderung im puritanischen Neuengland Kein Zugriff
- Miniaturmalerei während der nordamerikanischen Revolution Kein Zugriff
- Trauerikonografie: Der Kult um George Washington Kein Zugriff
- Private Trauerminiaturporträts nach 1800 Kein Zugriff
- Die Daguerreotypie als materielles Erinnerungsmedium Kein Zugriff
- „The tablet of her memory“: Das Fixieren des Schattens Kein Zugriff
- Diskurse über die frühe Porträtfotografie in Nordamerika Kein Zugriff
- „American Characteristics“: Die Bedeutung derPorträtfotografie in Nordamerika Kein Zugriff
- ‚Porträt-Paragone‘ zwischen Malerei und Daguerreotypie Kein Zugriff
- Der gesellschaftliche Stellenwert der Fotografie inMarcus Aurelius Roots The Camera and the Pencil (1864) Kein Zugriff
- Zur nordamerikanischen Totenporträtfotografie im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- Begriffskritik Kein Zugriff
- Totenporträtfotografie als Nachweis fotografischer Erinnerungsdiskurse Kein Zugriff
- Transkription der Gesichtszüge Kein Zugriff
- Die letzte Pose Kein Zugriff
- Werbestrategien Kein Zugriff
- „Death incourages the fine arts“: Zeitgenössische Konzeptedes posthumous mourning portrait Kein Zugriff
- Fallstudie: Charles Willson Peales Rachel Weeping (1772/1776) Kein Zugriff
- Schlussbetrachtung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 161 - 168
- Primärliteratur Kein Zugriff
- Sekundärliteratur Kein Zugriff
- Internetquellen Kein Zugriff
- Schwarz-Weiß-Abbildungen Kein Zugriff
- Farbtafeln Kein Zugriff
- Farbtafeln Kein Zugriff Seiten 192 - 216
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 217 - 224
- Backcover Kein Zugriff Seiten II - II




