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Monographie Teilzugriff

Tätowieren als Erwerbsarbeit

Zum beruflichen Selbstverständnis von Tätowierer*innen
Autor:innen:
Reihe:
Arbeit und Organisation, Band 18
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Tattoos liegen im Trend – Grund genug für viele, das Tätowieren als Erwerbsarbeit aufzunehmen, denn das Gewerbe verfügt über keine Zugangsvoraussetzungen. Irmgard Steckdaub-Muller analysiert, wie der Einstieg in dieses Dienstleistungssegment erfolgt und wie dort unter prekären Bedingungen gelernt und gearbeitet wird. Dazu rekonstruiert sie Karrieremuster und Geschäftspraktiken und zeigt, wie das Verständnis von Professionalität und Kunst sowie Kunden- und Arbeitsorientierungen das berufliche Selbstverständnis von Tätowierer*innen konstituieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Positionierung in einer von Konkurrenz geprägten Branche und der Kampf um das berufliche Image in der Öffentlichkeit.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-8376-7563-4
ISBN-Online
978-3-8394-7563-8
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Arbeit und Organisation
Band
18
Sprache
Deutsch
Seiten
344
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. FrontmatterSeiten 1 - 1 Download Kapitel (PDF)
  2. InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
  3. Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  4. Einleitung und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 11 - 18
  5. 1.1.1 Tätowieren als Kulturtechnik Kein Zugriff Seiten 20 - 23
  6. 1.1.2 Entstehung der europäischen Tätowierung in der Neuzeit Kein Zugriff Seiten 23 - 25
  7. 1.1.3 Kommodifizierung und Diffamierung des Tätowierens im 19. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 26 - 30
  8. 1.1.4 Technik des Tätowierens Kein Zugriff Seiten 30 - 31
  9. 1.2.1 Tätowieren in Tattoo-Studios Kein Zugriff Seiten 31 - 37
  10. 1.2.2 Der Tattoo-Boom in der Spätmoderne Kein Zugriff Seiten 37 - 44
  11. 1.2.3 Rechtliche Bestimmungen und Organisation(en) in Deutschland Kein Zugriff Seiten 44 - 50
  12. 1.3 Tätowieren als Erwerbsarbeit: Forschungsdesiderat und Fragestellung Kein Zugriff Seiten 50 - 58
  13. 2.1.1 Der Beruf als Strukturkategorie Kein Zugriff Seiten 60 - 62
  14. 2.1.2 Beruf und Berufung – (Historische) Verständnisweisen Kein Zugriff Seiten 62 - 65
  15. 2.2.1 Die Berufswahl als Entwicklungsaufgabe Kein Zugriff Seiten 65 - 68
  16. 2.2.2 Berufliche Sozialisation Kein Zugriff Seiten 68 - 71
  17. 2.3.1 Kunst und Künstler*innen Kein Zugriff Seiten 72 - 77
  18. 2.3.2 Handwerk Kein Zugriff Seiten 77 - 81
  19. 2.3.3 Body Work Kein Zugriff Seiten 81 - 94
  20. 3.1 Berufliche Selbstbeschreibungen qualitativ erforschen Kein Zugriff Seiten 95 - 99
  21. 3.2.1 Biografisch-narratives Interview – Ablauf und Phasen Kein Zugriff Seiten 100 - 102
  22. 3.2.2 Narrative Interviews aus biografietheoretischer Sicht Kein Zugriff Seiten 102 - 105
  23. 3.2.3 Teilnehmende Beobachtung und ihre Beschreibung Kein Zugriff Seiten 105 - 106
  24. 3.3.1 Methodologische Grundlagen Kein Zugriff Seiten 106 - 108
  25. 3.3.2 Auswertungsschritte Kein Zugriff Seiten 108 - 111
  26. 3.4 Forschungsprozess und Sample Kein Zugriff Seiten 111 - 114
  27. 4.1.1 »Tattoos gehörten dazu« – Peergroup und Tätowierungen Kein Zugriff Seiten 116 - 122
  28. 4.1.2 »Tätowierungen haben mich immer fasziniert« – Hautbilder als Faszinosum Kein Zugriff Seiten 122 - 125
  29. 4.2.1 »Angefangen hat’s damit, dass wir uns gegenseitig tätowierten« – Vom Hobby zum Beruf Kein Zugriff Seiten 125 - 132
  30. 4.2.2 »Erst mal ‘ne vernünftige Ausbildung« – Tätowierer*in nach bzw. mit Ausbildung Kein Zugriff Seiten 132 - 140
  31. 4.3.1 »Tätowieren bringt Geld in die Kasse« – Ökonomisch motiviertes Tätowieren Kein Zugriff Seiten 140 - 146
  32. 4.3.2 »Das mit dem Tätowieren hat sich so ergeben« – Gelegenheitsstrukturen Kein Zugriff Seiten 146 - 152
  33. 4.4 Fazit: Prozessstrukturen der Einmündung ins Tattoo-Gewerbe Kein Zugriff Seiten 152 - 158
  34. 5.1.1 »Es gibt mittlerweile viele Künstler*innen« – Kriterien einer Tattoo-Kunst Kein Zugriff Seiten 160 - 163
  35. 5.1.2 »Die machen einfach ihr Ding« – Tattoo-Künstler*innen und ihr Habitus Kein Zugriff Seiten 163 - 165
  36. 5.2.1 »Ich hab’ schon immer mit Kunst zu tun gehabt« – Der eigene Bezug zur Kunst Kein Zugriff Seiten 166 - 169
  37. 5.2.2 »Des Zeichnen wurde mir in die Wiege gelegt« – Künstlerische Begabung Kein Zugriff Seiten 169 - 172
  38. 5.2.3 »Was wir hier machen, kann man schon als Kunst bezeichnen« – Zur Deutung des Tätowierens als Kunst Kein Zugriff Seiten 172 - 176
  39. 5.3 Fazit: Die Konzeptualisierung des Tätowierens als (eine) Kunst Kein Zugriff Seiten 176 - 180
  40. 6.1.1 »Jede Haut ist anders« – Die Haut als Wissensobjekt Kein Zugriff Seiten 181 - 183
  41. 6.1.2 »Die Haut ist meine Leinwand« – Die Haut als Gestaltmedium Kein Zugriff Seiten 183 - 185
  42. 6.1.3 »Tätowieren heißt, am lebenden Menschen zu arbeiten« – Die Haut als Organ Kein Zugriff Seiten 185 - 189
  43. 6.2.1 »Tattoo ist eben nicht gleich Tattoo« – Qualitätsmerkmale und Gütekriterien Kein Zugriff Seiten 189 - 193
  44. 6.2.2 »Zuschauen reicht nicht!« – Tätowieren lernen Kein Zugriff Seiten 193 - 197
  45. 6.2.3 »Tätowieren heute kann man nicht mit früher vergleichen« – Tradition und Wandel Kein Zugriff Seiten 197 - 200
  46. 6.3.1 »Wie in der Arztpraxis« – Hygiene im Tattoo-Studio Kein Zugriff Seiten 200 - 203
  47. 6.3.2 »Da fehlen einfach die effektiven Gesetze!« – Kontroversen zur Hygiene beim Tätowieren Kein Zugriff Seiten 203 - 207
  48. 6.4 Fazit: Tätowieren als Expertise und ihre Aneignung Kein Zugriff Seiten 207 - 210
  49. 7.1.1 »Man muss halt schauen, wo man tätowieren kann« – Beschäftigungsformen und -arrangements Kein Zugriff Seiten 212 - 215
  50. 7.1.2 »Das ist dann die nächste Stufe« – Der Schritt in die Selbstständigkeit Kein Zugriff Seiten 215 - 218
  51. 7.2.1 »Und mein Studio gibt’s immer noch!« – Geschäftserhalt als Herausforderung Kein Zugriff Seiten 219 - 224
  52. 7.2.2 »Nicht so wie das typische Tattoo-Studio!« – Die Arbeit am Image Kein Zugriff Seiten 224 - 228
  53. 7.2.3 »Bloß keine Laufkundschaft!« – Geschäftsziel: Distinktion Kein Zugriff Seiten 228 - 232
  54. 7.3.1 »Natürlich angemeldet und transparent für die Kund*innen« – Prinzipien des Geschäftshandelns Kein Zugriff Seiten 233 - 238
  55. 7.3.2 »Das ist nicht bloß ein bisschen auf der Haut rumkritzeln« – Tätowieren als Arbeitsleistung Kein Zugriff Seiten 238 - 245
  56. 7.3.3 »Es heißt immer, durchs Tätowieren wird man reich…« – Perspektiven auf das Einkommen durchs Tätowieren Kein Zugriff Seiten 245 - 249
  57. 7.4 Fazit: Karrieremuster, Beschäftigungsbedingungen und Erwerbsorientierungen in der unregulierten Tattoo-Branche Kein Zugriff Seiten 249 - 254
  58. 8.1 Das Passungsverhältnis zwischen Tätowierer*in und Kund*in Kein Zugriff Seiten 255 - 255
  59. 8.1.1 »Erst mal eine Beziehung aufbauen« – Matching als Kompetenz Kein Zugriff Seiten 256 - 259
  60. 8.1.2 »Manchmal passt es und manchmal nicht« – Die Bedeutung der Sympathie fürs Matching Kein Zugriff Seiten 260 - 262
  61. 8.2.1 »So nah wie möglich am Wunsch der Kund*innen« – Tätowieren als Auftragsbearbeitung Kein Zugriff Seiten 263 - 270
  62. 8.2.2 »Aber ich sag’ dir gleich, ich mach’ des anders« – Die Tätowierung als Projekt der*des Tätowierer*in Kein Zugriff Seiten 270 - 273
  63. 8.2.3 »Man muss auch mal Nein sagen« – Die berufsethische Perspektive Kein Zugriff Seiten 273 - 276
  64. 8.3.1 »Das Wichtigste ist, dass sich Kund*innen wohlfühlen« – Die Tätowierung als emotionales Erlebnis Kein Zugriff Seiten 276 - 280
  65. 8.3.2 »Also auch mal ‘nen Kaffee anbieten« – Die Tätowierung als Serviceleistung Kein Zugriff Seiten 280 - 284
  66. 8.3.3 »’Ne Tätowierung bedeutet halt auch Stress für den Körper« – Die medizinisch informierte Perspektive Kein Zugriff Seiten 285 - 287
  67. 8.3.4 »Man ist schon sehr nah dran an den Kunden« – Tätowieren und Intimität Kein Zugriff Seiten 287 - 291
  68. 8.3.5 »Meine Tätowierung haben die für immer und nehmen sie mit ins Grab« – Die Tätowierung als ein Akt, der Leben verändert Kein Zugriff Seiten 292 - 294
  69. 8.4 Fazit: Perspektiven auf das Tätowieren als professionelles Handeln und dessen Anerkennung Kein Zugriff Seiten 294 - 298
  70. 9.1 Tätowieren als Beruf: Normalisierung und Abgrenzung Kein Zugriff Seiten 300 - 302
  71. 9.2 Tätowierer*innen zwischen individueller Professionalisierung und Berufskultur Kein Zugriff Seiten 302 - 305
  72. 9.3 Berufliche Identität(en) von Tätowierer*innen: Identifikations(spiel)räume im Schnittpunkt beruflicher Bezugsfelder Kein Zugriff Seiten 305 - 307
  73. 9.4 Tätowieren als Erwerbsarbeit: Persönlicher Berufserfolg trotz Prekarität Kein Zugriff Seiten 307 - 310
  74. Literatur Kein Zugriff Seiten 311 - 338
  75. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 339 - 342
  76. A1: Transkriptionsregeln Kein Zugriff Seiten 343 - 344
  77. A2: Interviewpartner*innen Kein Zugriff Seiten 344 - 344

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